Category Archives: Allgemein

Plagiatsprüfung einer Bachelorarbeit

Tipps & Tricks für die Plagiatsprüfung der Bachelorarbeit

Sich mit fremden Federn zu schmücken, gilt im Allgemeinen als wenig ehrenhaft. Dass die Konsequenzen einer plagiierten Bachelorarbeit aber weit über die Frage der – wissenschaftlichen – Ehre hinausgehen und im schlimmsten Fall bis zur Zwangsexmatrikulation führen können, ist nicht unbedingt allen Studierenden bewusst. Immer mehr Verfasser von Bachelorarbeiten, Masterarbeiten und Dissertationen wollen daher auf Nummer Sicher gehen und lassen die Ergebnisse Ihrer mühevollen Recherchen auf Herz und Nieren – sprich: auf unvollständig oder falsch angegebene Quellen – überprüfen. Welchen Sinn die Plagiatsprüfung Deiner Bachelorarbeit macht und was dabei zu beachten ist, erklärt dieser Beitrag am Beispiel der Plagiatssuchmaschine PlagAware.

Zur Plagiatsprüfung –>

Was können Programme für die Plagiatsprüfung (nicht)?

Nach den ersten großen und recht medienwirksamen Plagiatsaffären von Karl-Theodor zu Guttenberg 2011 und Annette Schavan 2012 haben die Unis auf breiter Front mit der Aufrüstung gegen die “Copy&Paste”-Wissenschaft begonnen. Heute gehören Plagiats-Checks von Bachelorarbeiten vielerorts zum Standard-Prozedere – auch wenn selbst den besten Anti-Plagiats-Scannern mit Erkennungsraten von 60%-70% lediglich eine etwas ernüchternde “teilweise Nützlichkeit” bescheinigt wird (http://plagiat.htw-berlin.de/software/2010-2/).

Um zu verstehen, was Tools für die Plagiatsprüfung bringen (und was nicht), sollte man wissen, wie diese Programme funktionieren. Etwas vereinfacht ausgedrückt, machen die Systeme genau das, was jedem Normalsterblichen auch eingefallen wäre: Sie ermitteln verdächtige Abschnitte in einem Text, schlagen diese Abschnitte in einer Suchmaschine nach, lesen die Fundstellen durch und fassen die Ergebnisse in einem mehr oder minder hübschen Bericht zusammen. So weit, so einfach. Ärgerlicherweise liegt der Teufel wie so oft im Detail, denn natürlich kann jeder dieser Schritte besser oder schlechter durchgeführt werden. Doch der Reihe nach:

* Die Ermittlung von verdächtigen Abschnitten: Hier geht es im Wesentlichen darum, wie viele und welche Abschnitte geprüft werden – denn ausnahmslos alle Wortgruppen zu prüfen, ist nach heutigem Stand der Technik schlicht und ergreifend nicht machbar. Viele Programme für die Plagiatsprüfung verfügen über Sprachdatenbanken, die “interessante” – also seltene – Worte und Wortkombinationen höher bewerten als Allgemeinplätze, die so oder so ähnlich in jeder Arbeit vorkommen. Letztlich erhöhen Plagiatssuchmaschinen dadurch die Wahrscheinlichkeit, mit einer Wortkombination einen relevanten Treffer zu landen, sprich: eine plagiierte Textstelle zu entdecken.

* Nachschlagen in einer Suchmaschine: Für die auf diese Weise ermittelten Abschnitte werden entsprechende Dokumente im Netz gesucht. Die wenigsten Anbieter von Tools für die Plagiatsprüfung erfinden dabei das Rad neu, sondern nutzen die großen Suchmaschinen Google und Bing, in der Regel angereichert um eigene Bibliotheken. Damit ergibt sich unmittelbar: Was Google & Co nicht findet, wird in der Regel auch von den Plagiatsprüfmaschinen nicht gefunden. Doch Vorsicht – es gibt Ausnahmen in beide Richtungen. Denn oftmals haben Plagiats-Checker Textdatenbanken lizenziert, die nicht öffentlich verfügbar sind. Zum anderen sperren Websites vereinzelt nicht-menschliche Benutzer – und damit auch Plagiatssuchmaschinen – aus.

* Erstellung des Prüfberichts: Der Rest ist Fleißarbeit. Die von der Suchmaschine vorgeschlagenen Quellen werden eingelesen, mit dem Prüftext vergleichen und aufgelistet, sofern die Übereinstimmung groß genug ist. Bei der Erstellung des Berichts, bei der Darstellung der gefundenen Quellen und der Möglichkeiten zur Überarbeitung des Prüfberichts

unterscheiden sich die Systeme für die Plagiatsprüfung deutlich voneinander. Letztlich entscheiden hier die eigenen Anforderungen und nicht zuletzt der eigene Geschmack.

Einmal Bachelorarbeit und zurück

Genug der Vorrede, wie schaut das Ganze denn nun in der Praxis aus? Als Beispiel haben wir den Plagiat-Checker PlagAware verwendet, der zum einen von Unis und Schulen genutzt wird, zum anderen aber auch von Schülern und Studenten zur Plagiatsprüfung von Seminar,- Bachelor- und Masterarbeiten verwendet werden kann.

Nach der kostenlosen Anmeldung werden wir direkt zur Upload-Seite geleitet, von der man die Bachelorarbeit hochladen kann. Ein Tipp: Programme für die Plagiatsprüfung verwenden nur den reinen Text Eurer Arbeit, keine Bilder, Diagramme oder Formatierungen. Speichert also Eure Arbeit für die Plagiatsprüfung am besten im “Nur-Text”-Format ab – dadurch wird die Datei deutlich kleiner. Insbesondere PDF-Dateien sind manchmal problematisch, da durch die Umwandlung in PDF und die notwendige Zurück-Konvertierung in Text gelegentlich Texte zerstückelt werden.

Bevor Ihr die Arbeit hochladet, solltet Ihr allerdings einen Blick ins Kleingedruckte – sprich: die Geschäftsbedingungen und die Hinweise zum Datenschutz werfen. Könnt Ihr Eure Datei jederzeit wieder löschen? Wird sie vielleicht sogar in den öffentlichen Bestand von Referenz-Dokumenten des Anbieters übernommen? Denkt daran, dass internationale Unternehmen in der Regel nicht den recht strengen deutschen Datenschutzverordnungen unterliegen. Wählt Ihr einen deutschen Plagiat-Checker, seid Ihr zumindest hier schon mal auf der sicheren Seite.

Was gehört in den Prüftext?

Die meisten Tools für die Plagiatsprüfung berechnen die Kosten anhand des Umfangs der Arbeit. Falls in Eurer Arbeit also Texte vorkommen, die sowieso zitiert – oder sicher zitatfrei – sind, könnt Ihr diese vor dem Hochladen entfernen. Allerdings solltet Ihr unbedingt Euer Literaturverzeichnis angeben, da die Programme versuchen, bereits bekannte und angegebene Quellen zu berücksichtigen und entsprechend darzustellen. Das klappt freilich nur, wenn die Quellen auch angegeben sind. Abbildungs- und Tabellenverzeichnisse könnt Ihr für die Prüfung aber getrost unterschlagen, um Kosten zu sparen.

Nachdem die Arbeit hochgeladen wurde, zeigt PlagAware den Textinhalt, im Literaturverzeichnis angegebene Quellen und weitere Optionen nochmals zur Kontrolle an. Wir sind mutig und klicken gleich mal auf “Plagiatsprüfung starten” – und werden mit der Meldung belohnt, dass nun “ScanCredits” zu erwerben sind. Einige Minuten später (der Kaufablauf ist etwas versteckt) haben wir unser Konto aufgefrischt und können die Prüfung starten.

Von Ampelmännchen und Prozentzahlen

Etwa nach einer halben Stunde ist die Plagiatsprüfung unserer Bachelorarbeit mit einem Ergebnis von 8% abgeschlossen. Was bedeutet das denn nun? Ein Blick in die PlagAware-Doku zum Thema Bewertung von Plagiatsprüfungen bringt Klarheit: Hierunter versteht das Programm die Anzahl der Worte, die in nicht angegebenen Quellen gefunden wurden, bezogen auf die Anzahl aller Worte der Arbeit.

Ein einfaches Ampelsystem sucht man leider vergebens. Allerdings ist der Hinweis, dass weniger die Anzahl, sondern vielmehr die Art und Weise der Textübernahme von Bedeutung ist, durchaus nachvollziehbar. Verlasst Euch also nicht auf blind auf Plagiats-Ampeln, sondern schaut Euch im Detail an, was (und was nicht) gefunden wurde.

Quelle, Zitat oder Plagiat?

Wie erwartet wurden öffentliche elektronische Quellen erkannt und im Text eingefärbt. Ein Klick auf eine Quelle öffnet nicht das Originaldokument, sondern stellt zunächst übersichtlich dar, welche Abschnitte kopiert wurden. Das funktioniert erstaunlich gut und deckt auf, wie stark eine Quelle umformuliert wurde.

Was nicht so gut funktioniert, ist die Erkennung der bereits bekannten Quellen. Sind die Quellen im Literaturverzeichnis als Link (wie http://link.springer.com/article/10.1007/s12239-017-0027-3) angegeben, ist alles in Ordnung, aber die Programme für die Plagiatsprüfung tun sich schwer damit, “richtige” Literaturangaben (wie “Coordinated control of ESC and AFS with adaptive algorithms, S. Yim, in International Journal of Automotive Technology (2017)”) den gefundenen Texten zuzuordnen. Hier ist das ist aber kein Problem, auf einen Klick markiert das System eine gefundene Quelle als “angegeben” und korrigiert den Prozentsatz entsprechend.

Das gilt auch für nicht relevante Quellen, wie etwa die üblichen Eidesstattlichen Erklärungen (“Hiermit versichere ich, dass ich die vorliegende Arbeit selbstständig…”). Bei der Plagiatsprüfung wird dies als nicht angegebene Fundstelle gewertet – was technisch ja nicht ganz falsch ist. Inhaltlich macht es aber natürlich keinen Sinn, und so schließen wir die Quelle kurzerhand aus.

Systeme für die Plagiatsprüfung sind also recht gut darin, die Quellen Eurer Bachelorarbeit zu finden und die Art der Überarbeitung darzustellen. Bei der Interpretation müsst Ihr aber nachhelfen – zumindest, falls die Prozentangaben oder Plagiats-Ampeln des Plagiat-Scans Sinn machen sollen. Achtet bei der Auswahl des Tools deshalb darauf, dass die manuelle Interpretation auch unterstützt wird.

In a Nutshell – Tipps & Tricks für die Plagiatsprüfung Eurer Bachelorarbeit

Programme für die Plagiatsprüfung können Euch für eine überschaubare Investition einiges an Sicherheit geben, bevor Ihr Eure wertvolle Bachelorarbeit einreicht. Sie sind aber sicherlich kein Allheilmittel gegen unvollständige und fehlerhafte Literaturabgaben. Insbesondere solltet Ihr die Plagiatsprüfung als ein Werkzeug zur ständigen Verbesserung Eurer Arbeit ansehen, die Fundstellen genau überprüfen und Euch nicht zu sehr auf die Plagiats-Ampeln verlassen.

* Bevor Ihr die Texte für die Plagiatsprüfung hochladet, lest Euch durch, was mit Euren Texten passiert. Werden sie gleich der ganzen Welt zur Verfügung gestellt? Können sie jederzeit gelöscht werden? Behaltet Ihr die Rechte an dem Text? Wenn Ihr diese Infos nicht finden könnt, sucht Euch im Zweifel ein anderes Programm.

* Ladet Eure Texte nicht im Original-Format hoch, sondern speichert sie als Nur-Text ab. Das schont Bandbreite und Eure Nerven bei der Übertragung und macht es leichter für den Plagiat-Checker, den Text richtig zu lesen. Das macht die Plagiatsprüfung besser und oft auch billiger.

* Erwartet nicht, dass alle Literaturquellen gefunden werden. Programme für die Plagiatsprüfung sind gut darin, frei zugängliche elektronische Quellen zu finden, können aber nur sehr begrenzt kostenpflichtige Artikel (und gar keine gedruckten Bücher) finden.

* Interpretiert nicht zu viel in Plagiats-Ampeln “Kein – Vielleicht – Sicher ein Plagiat” hinein. Die Entscheidung, ob unerlaubt abgeschrieben wurde, trifft immer noch der Prüfer – und nicht das Programm. Außerdem können auch die besten Tools nicht entscheiden, ob Ihr entsprechend den Regeln Eurer Prüfungsordnung zitiert habt – oder eben nicht.

* Achtung vor Plagiaten von anderen Bachelor-Arbeiten! Fast alle Programme für die Plagiatsprüfung, die von Schulen und Unis genutzt werden, können frühere Arbeiten in die Prüfung einbeziehen. Wenn Ihr die Plagiatsprüfung selbst durchführt, werden diese Quellen aber natürlich nicht gefunden.

* Falls möglich, gebt die URLs der Quellen im Text mit an. Gute Tools benutzen diese Angaben, um zu entscheiden, ob eine Textstelle angegeben wurde oder nicht.

* Achtet darauf, ob Ihr Euren Prüftext kostenlos überarbeiten dürft – oder ob dann eine neuer (kostenpflichtiger) Plagiats-Check fällig wird. Viele (aber nicht alle) Tools lassen Euch Quellen manuell ausschließen. Vor allem, wenn Eure Ihr Eure Arbeit (oder Teile hiervon) bereits irgendwo veröffentlicht habt, ist diese Funktion notwendig, um falsch positive Fundstellen zu ignorieren.

Wir können Euch unsere Partner bei Scribbr nur wärmsten für die Plagiatsprüfung empfehlen. 

Zur Plagiatsprüfung –>

Hilfestellung für deine Bachelorarbeit im Kolloquium

Zunächst mag einem das Kolloquium zur Bachelorarbeit vor allem wie eins scheinen: Ein zusätzlicher Termin in der sowieso schon von universitären Verpflichtungen übersäten Woche. Ob Sprechstundentermine oder Verabredungen mit der Bibliothek: Während der Bachelorarbeit scheint sich die viel zu kurze Woche, nur um die Uni zu drehen. Wer verspürt da schon die Lust, zu allem Überfluss auch noch ein Kolloquium zu besuchen, in dem man seine Bachelorarbeit fremden Studierenden in einem ausführlichen Vortrag vorstellen soll. Spätestens beim Thema Vortrag vergeht auch dem letzten motivierten Absolventen die Lust, an einem Kolloquium teilzunehmen. Wirft man sich dort nicht den anderen Absolventen regelrecht zum Fraß vor, die mit Sicherheit alle super fleißig sind und besonders ausgefallene Themen haben? Gibt man dem Prüfungskolloquium eine Chance wird man schnell feststellen, dass man dort auf viele Leidensgenossen trifft. Man wird schnell feststellen, dass das Kolloquium für die Bachelorarbeit gleich in mehrfacher Hinsicht eine Chance ist.

Ablauf des Kolloquiums zur Bachelorarbeit

Eigentlich ist das Kolloquium nichts anderes als ein Seminar, an dem Bachelorstudierende teilnehmen, die sich in ihrer Studienabschlussphase befinden. Es ist damit zu trennen von der Art Kolloquium, das vielen Studenten nach Abgabe ihrer Bachelorarbeit bevorsteht und unumgänglich ist. In diesem müssen sie in einem circa 30 minütigen Vortrag ihre Bachelorarbeit verteidigen. Im Prüfungskolloquium zur Bachelorarbeit schreiben die meisten Teilnehmer bereits an ihrer Arbeit, andere Studenten suchen nach Ideen und Anregungen für ihre Abschlussarbeit. Die Atmosphäre im Kolloquium ist daher auch, anders als man vielleicht vermuten mag, in den meisten Fällen viel lockerer als in gewöhnlichen Uniseminaren. Im Kolloquium geht es dem Dozent weniger darum, seinen Studenten etwas zu vermitteln. Zwar gibt dein Dozent dir auch viele hilfreiche, ganz praktische Tipps in Bezug auf die Bachelorarbeit. So erklärt er dir beispielsweise, wie und wann du deine Bachelorarbeit anmelden solltest, wie lange Zeit du für die Bearbeitung deines Themas hast oder erläutert das Benotungsverfahren. Vielmehr dient das Kolloquium jedoch dazu, den Studenten Hilfestellung und Anleitung zu geben. Und das ist für viele Absolventen äußerst wichtig. Insbesondere Studierende, die ihre Abschlussarbeit in eher technisch oder naturwissenschaftlich ausgerichteten Fächern schreiben wie Chemie oder  Biologie, stehen mit der Bachelorarbeit das erste Mal vor der Aufgabe einen wissenschaftlichen Text zu verfassen. Doch auch erfahrene Absolventen stehen vor der schwierigen Aufgabe, ihre Probleme bei der Themenfindung, der Literaturrecherche oder eine Schreibblockade bei der Bachelorarbeit allein zu bewältigen. Das Bachelorarbeitskolloquium bietet ein Forum, um sich auszutauschen. Man befindet sich unter Gleichgesinnten, die alle in derselben Situation stecken und meist vor denselben Problemen stehen wie man selbst. Und selbst wenn jemand dabei ist, der besonders erfolgreich beim Verfassen seiner Bachelorarbeit zu sein scheint, kann man dies als Chance nutzen, von demjenigen zu lernen.

Die Bachelorarbeit im Kolloquium vorstellen

Den größten Nutzen im Kolloquium hat man, wenn man seine Arbeit  in einem ausführlichen Vortrag vorstellt und den roten Faden der Bachelorarbeit erklärt. Nicht an jeder Universität ist die Vorstellung der eigenen Arbeit Pflicht und wahrscheinlich hält niemand gerne Referate. Doch gerade im Bachelorarbeitskolloquium ergibt sich der größte Nutzen, wenn man seine eigene Arbeit vorstellt und eine Rückmeldung von den anderen Studenten bekommt. In der Regel bekommst du für deinen Vortrag keine Note, sondern es geht nur darum, Verbesserungsvorschläge und Hilfestellung von deinen Kommilitonen zu bekommen. Oft ist man in sein eigenes Thema und seine Arbeit so vertieft, dass man Schwächen nicht mehr erkennt. Andere jedoch merken sofort, wenn der rote Faden deiner Bachelorarbeit nicht klar, wenn deine Gliederung verbesserungswürdig oder wenn deine Forschungsfrage unverständlich ist. Du kannst auch mehrmals, in verschiedenen Arbeitsphasen während deiner Bachelorarbeit im Kolloquium vortragen. Die Atmosphäre ist dabei meist entspannt und man braucht sich nicht zu genieren. Jede Arbeit hat Schwächen und das Kolloquium ist dafür da, diese zu erkennen und an ihnen zu arbeiten.

Kontakte knüpfen im Bachelorarbeitskolloquium

Abgesehen davon, dass einem das Kolloquium die Möglichkeit bietet, ohne Benotung eine realistische Einschätzung zu seiner Bachelorarbeit zu bekommen, kann man das Kolloquium auch nutzen, um sich mit Studenten zusammenzufinden, die ebenfalls an ihrer Bachelorarbeit schreiben. Auch das kann eine Möglichkeit sein, sich die Arbeit an der Bachelorarbeit zu erleichtern. Willst du deine Fragen nicht im Kolloquium ansprechen, so kannst du dich vielleicht mit anderen Absolventen austauschen. Ein anderer Blickwinkel hilft meist, um in seiner eigenen Arbeit weiterzukommen. Und auch über eine Begleitung in die Bibliothek wirst nicht nur du dich freuen, sondern sicherlich auch die anderen Absolventen, die ansonsten wochenlang alleine an ihrer Bachelorarbeit sitzen würden.

Bachelorarbeiten bei Fresenius im Bereich Medizintechnik

Fresenius – Bachelorarbeiten in der Medizintechnik

“Etwas auf Herz und Nieren prüfen” – der Ausspruch, der schon in biblischen Psalmen angewendet wurde, unterstreicht eindrucksvoll die Wichtigkeit beider Organe für den menschlichen Körper.

Die zentrale Funktion des Herzens für die Funktionalität und Blutversorgung aller Organe ist allseits bekannt. Die Niere hingegen ist – allein schon weil sie im menschlichen Körper zweifach vorhanden ist – weniger zentral, aber dennoch von lebenswichtiger Funktionalität: die Ausscheidung von giftigen Substanzen aus dem Blut, ebenso wie die passende Regulation des Wasser- und Elektrolythaushaltes werden durch die Niere erfüllt. Beeindruckende 1.500-1.800 Liter Blut (und somit ein vielfaches des Blutvolumens des Körpers) fließen durch die Niere und werden gereinigt. Die Harnproduktion ist naturgemäß ebenfalls eine Hauptfunktion der Niere.

Wenn eine der Nieren in der Funktionalität geschwächt ist, kann die andere hierfür kompensieren. Wenn jedoch beide Nieren ihre Funktionalität nicht mehr erfüllen können, sammeln sich Giftstoffe und gefährliche Stoffwechselprodukte im Körper, weil das Blut nicht mehr gereinigt werden kann. In diesem Zustand ist es für die Patienten unerlässlich, sich einer Dialyse zu unterziehen: Einem Blutreinigungsverfahren, welches die Funktion der Nieren ersetzt. Mehr als 70.000 Patienten werden in Deutschland mit der Dialyse behandelt – mehrmals pro Woche müssen diese Personen meist ambulant über mehrere Stunden behandelt werden.

Fresenius Medical Care – spannende Bachelorarbeiten im dynamischen Gebiet der Medizintechnik

Fresenius Medical Care ist der weltweit führende Anbieter von Produkten und Dienstleistungen für Patienten mit chronischem Nierenversagen.

Die  Fresenius Medical Care ist als börsennotiertes Medizintechnik-Unternehmen und Tochtergesellschaft der ebenfalls börsennotierten Fresenius SE & Co. KGaA auf die Herstellung von Produkten für Patienten mit chronischem Nierenversagen, also Dialyse-Patienten, spezialisiert. Außerdem bietet die Fresenius Medical Care als weltweit größter Dialyse-Spezialist ein breites Spektrum an Dienstleistungen in diesem Bereich an. Unter dem Dach der Fresenius Group sind ebenfalls noch Fresenius Kabi (Anbieter von Infusionstechnologie und Arzneimitteln), Fresenius Helios (Betrieb von Krankenhäusern), sowie Fresenius Vamed (Ingenieurdienstleitungen) und Netcare (IT-Dienstleitungen) vereinigt. In dem dynamischen Gebiet der Medizintechnik (Schnittstelle Elektrotechnik, Maschinenbau, Informatik) entstehen naturgemäß viele Möglichkeiten für spannende Themen für Abschlussarbeiten. Wir wollen deshalb an dieser Stelle zwei Themenfelder konkreter vorstellen:

Themenfeld 1 für eine Abschlussarbeit im Bereich Steuerungs- und Regelungstechnik / Elektronik / Mechatronik / Medizintechnik:

“Entwicklung eines Prüfmittels zur Validierung eines neuen, innovativen Medizinprodukts und anschließende Bedarfsanalyse, Konzeption und Entwicklung von Prototypen”

Das Thema ist etwas allgemeiner gehalten, damit die Studierenden in Rücksprache mit den Fachabteilungen und dem Hochschulbetreuer viel Flexibilität bezüglich der konkreten Ausgestaltung des Themas haben. Im Umfeld der Fresenius Medical Care, dem Dialyse-Spezialisten, dreht sich aber natürlich vieles um neue Dialyse-Maschinen. Im Juni diesen Jahres stellte das Unternehmen beispielsweise die “multiFiltratePRO” vor. Dimensionen für Innvovtionen sind dabei unter anderem die Bedienung durch graphische Oberfläche, Ergonomie, Einfachheit der Anwendung in der Nierenersatztherapie und die Taktung der Citrat- und Calciumpumpe, um eine kontinuierliche Behandlung zu ermöglichen. Für Studierende der Medizintechnik mit dem Schwerpunkt auf Steuerungs- und Regelungstechnik bietet sich also die Möglichkeit, die Nierenersatzbehandlung sowohl für Patienten als auch für den Anwender an der Maschine möglichst problemfrei und einfach zu lösen. Die neu entwickelten Medizinprodukte im Fresenius-Portofolio müssen dabei natürlich stets geprüft und validiert werden, um möglichst optimal auf alle Bedarfe abgestimmt zu sein. Dabei bieten sich viele Herausforderungen für Abschlussarbeiten, welche die Fresenius Medical Care gerne mit den Studierenden näher erörtert.

Themenfeld 2 für eine Abschlussarbeit im Bereich Wirtschaftsingenieurwesen, Maschinenbau, Medizin- oder Kunststofftechnik:

“Untersuchung unterschiedlicher Lösemittelgemische: Bestimmung der optimalen Gemischzusammensetzungen für ausgewählte Verklebekomponenten in der Produktion von medizinischen Einmalprodukten”

Fresenius Kabi, das auf Infusionstechnologie, Arzneimittel und Medizinprodukte spezialisierte Unternehmen, bietet in einem anderen Bereich ebenfalls ein spannendes Thema zur Bearbeitung in einer Abschlussarbeit (Bachelor- oder Masterarbeit) an.

Fresenius Kabi produziert für intravenöse Applikationen verschiedener Infusionslösungen medizinische Einmalprodukte. An den dabei eingesetzten Überleitgeräten werden verschiedene Kunststoffe miteinander verklebt. Im Rahmen der Abschlussarbeit soll die aktuelle Klebetechnik analysiert und auf dieser Basis eine neue innovative Klebetechnik gefunden werden, die selbstverständlich auch hinsichtlich der Umsetzbarkeit geprüft werden muss. Dabei sind chemische Kenntnisse essentiell, um die optimalen Zusammensetzungen der Lösemittelgemische für Verklebekomponenten zu optimieren. Im Wechselspiel mit der Fertigungstechnologie ergeben sich dabei natürlich weitere Herausforderungen bezüglich der physikalischen Einflussfaktoren. Im Rahmen der Abschlussarbeit bietet sich somit für Studierende der Kunststofftechnik / Medizintechnik die Möglichkeit, den gesamten Entwicklungsprozess in einem hoch modernen Medizintechnik-Unternehmen zu begleiten und mit eigenen Forschungsaktivitäten zu beeinflussen.

Abschlussarbeiten (Bachelorarbeiten / Masterarbeiten) für Studierende verschiedener Fachrichtungen

Studierende, die ihre Zukunft im Bereich der Medizintechnik sehen und dabei entweder im Bereich der Dialyse-Technik oder der Infusionstechnologie maßgeblich an neuen Innovationen mitarbeiten wollen, können sich während einer Bachelor- oder Masterarbeit bei Fresenius in einem dynamischen Umfeld ein erstes Bild vom potenziellen Arbeitgeber machen. Dabei sind die Aufgaben nicht nur für Studierende der Medizintechnik, sondern natürlich auch für Studierende der Elektrotechnik, der Kunststofftechnik, der Informatik und des Maschinenbaus / Wirtschaftsingenieurwesens von Interesse.

 

Bachelorarbeit: Lohnt sich ein professionelles Lektorat?

Auch wenn die Bachelorarbeit meist nicht mehr als ⅙ der finalen Bachelor-Abschlussnote ausmacht, so möchte doch niemand mit einer schlechten Bachelorarbeit das Studium beenden. Die Bachelorarbeit steht immer noch für den vorläufigen Studienabschluss – in jedem Fall für den Abschluss des ersten Studienabschnitts. Es gibt eine offizielle Abschlussfeier, Zeugnisse und oftmals einen Wohnortswechsel im Anschluss. In diesem Kontext hat die Bachelorarbeit, als symbolisches Ende des Studiums, weiterhin eine große Relevanz. Viele Studierende machen die Bachelorarbeit folglich bedeutungsschwerer als sie eigentlich ist und wollen ja keine Fehler begehen. Viele sind sogar bereit, ein Lektorat für akademische Abschlussarbeiten zu bezahlen, um bezüglich Rechtschreibung und Grammatik oder sogar der allgemeinen wissenschaftlichen Schreibweise korrekt vorzugehen. Aber: Lohnt es sich, die Bachelorarbeit lektorieren zu lassen?  Die Meinungen darüber gehen stark auseinander und auch wenn man in Internetforen zu diesem Thema recherchiert, wird man nicht unbedingt sofort schlauer. Transparenz über die Qualität verschiedener Dienstleister ist kaum gegeben. Wir versuchen für Euch etwas Licht ins Dunkel zu bringen und zu klären, ob bzw. wann sich ein Lektorat lohnt und wie die Qualität des Lektorats vorab geprüft werden kann, um nicht unnötig den Geldbeutel zu leeren.

Brauche ich wirklich ein Lektorat für meine Bachelorarbeit?

Die Bachelorarbeit ist zwar eine akademische Abschlussarbeit. Aber mal ehrlich: Brauchst Du wirklich ein Lektorat? In den meisten Fällen hat eine Bachelorarbeit einen Umfang von 30-40 Seiten. Das ist zwar deutlich umfangreicher als eine Hausarbeit oder eine Seminararbeit, aber immer noch kein riesiges Textdokument. Wenn die Bearbeitungszeit vernünftig eingeteilt wurde, sollte eigentlich auch ausreichend Zeit vor Abgabe der Bachelorarbeit sein, um das Dokument noch einmal in Ruhe durchzulesen. Oft empfiehlt es sich, das Dokument auch für einen Tag nicht anzuschauen, um dann mit etwas Abstand einen frischeren Blick zu haben. Gleichzeitig kann natürlich die Situation auftreten, dass sich der Zeitplan nicht einhalten lässt und du die Bachelorarbeit nur unter Zeitdruck fertigstellen kannst. Die letzten Tage sind dann wahrscheinlich sehr stressig und weil Du die Bachelorarbeit auch noch drucken und binden lassen musst, bleibt fast keine Zeit mehr für ein sorgfältiges Korrekturlesen. In solchen Fällen ist es aber meistens auch schon fast zu spät. Wenn Du noch ein professionelles Lektorat über Nacht engagieren möchtest, zahlst Du natürlich dementsprechend hohe Gebühren. Du musst also eine feine Abwägung treffen: Ist der Mehrwert von einem Lektorat (und somit einigen Rechtschreib- und Grammatikfehlern weniger) so hoch, dass ich dafür bereit bin, Geld zu zahlen? Oder verlasse ich mich so sehr auf den Inhalt meiner Bachelorarbeit, dass ich auch einige Rechtschreibfehler verkraften kann. Eine fehlerlose Abschlussarbeit macht natürlich stets einen sehr guten Eindruck und spielt bei der Bewertung formeller Kritierien eine große Rolle. Aber eine schlechte Bachelorarbeit lässt dies auch nicht zu einer guten Bachelorarbeit werden. Also: Grundsätzlich lässt sich mit einer guten Planung die Notwendigkeit eines professionellen Lektorats vermeiden. Denn so hast Du stets noch ausreichend Zeit, um von Eltern, Freunden oder Kommilitonen ein kostenloses Lektorat zu bekommen. Wenn die Zeit dafür nicht mehr reicht, solltest Du stets abwägen: Sind die Vorteile eines professionellen Lektorats so groß, dass sich das Geld ausgeben lohnt?

Wie kann ich die Qualität des Lektorats vorab prüfen?

Wenn Du denkst, dass weder aus Deinem Freundes- oder Bekanntenkreis, noch von Deinen engen Bekannten jemand für das Gegenlesen Deiner Bachelorarbeit in Frage kommt und Du Dich also entscheidest, auf ein Lektorat für Deine Bachelorarbeit zurückzugreifen, so ist natürlich die große Frage, auf welches Lektorat Du zurückgreifst.

Grundsätzlich ist es leider sehr schwierig, die Qualität und Professionalität verschiedener Lektorate objektiv einzuschätzen. Mittlerweile gibt es wissenschaftliche Lektorate wie Sand am Meer und die geschicktesten unter den Lektoraten versuchen, Ihre Webseiten gezielt auf bestimmte Suchbegriffe zu optimieren, um in den gängigen Suchmaschinen weit oben zu erscheinen. So sind beispielsweise beim Suchbegriff “Bachelorarbeit Hilfe” unter den Top-Suchergebnissen fast ausschließlich Lektorate zu finden. Nur weil ein Suchergebnis weit oben bei Google erscheint, heißt dies natürlich noch nicht, dass hier eine professionelle Dienstleistung angeboten wird. Ganz im Gegenteil: Vorsicht ist immer geboten, auch wenn die Webseite an sich professionell wirkt.

In diesem unübersichtlichen Dschungel von Lektoraten, die allesamt eine fast identische Dienstleistung anbieten, gibt es kaum Möglichkeiten, um eine informierte Entscheidung zu treffen. Die beste Strategie, um das Geld nicht an der falschen Stelle auszugeben, existiert aber. Die meisten Lektorate bieten an, eine Seite zur Probe gegenzulesen, um einen ersten Eindruck zu vermitteln, mit welcher Sorgfalt und bis zu welchem Detailgrad, die Bachelorarbeit korrigiert wird. Dieser Service ist meistens kostenfrei. Wenn Du Dir Angebote von verschiedenen Lektoraten einholst, kannst du direkt gut vergleichen, welche Korrektur Deinen Erwartungen am besten entspricht und dann Dein Wunsch-Lektorat auswählen.

Zwei Probleme gibt es dabei natürlich:

  1. Zeit-Problem: Um die Angebote der Lektorate einzuholen und ausreichen zu vergleichen, benötigst Du einiges an Zeit. In der Annahme, dass Du nur auf das Lektorat zurückgreifst, weil Du keine Zeit mehr hattest, Deine Freunde und Bekannte in das Korrekturlesen einzuspannen, ist dieses Vorgehen natürlich etwas unpassend.
  2. Detail-Problem: Das beste Lektorat ist natürlich oft genau das, welches den Text wirklich gründlich analysiert und Verbesserungsmöglichkeiten aufzeigt. Aber natürlich ist es so, dass im Anschluss auf Dich persönlich noch einmal Arbeit zukommt. Möchtest Du die Änderungen übernehmen? Die Struktur der Bachelorarbeit gemäß der Vorschläge ändern? All diese Änderungen erfordern wieder einmal Zeit, die Du aber in dieser Phase Deiner Bachelorarbeit wahrscheinlich gar nicht mehr hast.

Es zeigt sich, dass ein Lektorat meist tatsächlich nur für die Studierenden in Frage kommt, die vor Abgabe der Bachelorarbeit noch soviel Zeit haben, dass sie sich entweder intensiv um die geeignete Auswahl eines Lektorats kümmer können oder aber genug Zeit haben, um die Verbesserungsvorschläge noch umzusetzen. Interessanterweise sollten genau diese Studierenden natürlich eigentlich auch vorher so strukturiert gewesen sein, um sich im engeren Verwandten- und Bekanntenkreis um ein kostenfreies Lektorat zu bemühen. So könnte man zumindest denken. Und so gibt es sicherlich auch weiterhin Studierende, die ein Lektorat für Ihre Bachelorarbeit zu Hilfe ziehen möchten. Allerdings sei in diesem Fall deutlich gesagt, dass eine Abwägung von Kosten und Vorteilen im Anbetracht der skizzierten Argumentation auf jeden Fall notwendig ist.

Falls Ihr einem einem Lektorat für Eure Abschlussarbeit interessiert seid, können wir Euch unsere Partner von Scribbr empfehlen.

Bachelorarbeit – das Inhaltsverzeichnis

Das Inhaltsverzeichnis der Bachelorarbeit ist ein wichtiger Teil der Abschlussarbeit. Nicht nur, weil das Inhaltverzeichnis direkt nach dem Deckblatt der Bachelorarbeit steht, sondern insbesondere, weil es der gesamten Bachelorarbeit Struktur verleiht. Dein Betreuer / Korrektor kann sich bei Durchsicht des Inhaltsverzeichnisses bereits einen guten Eindruck verschaffen, wie gelungen Du die Thematik strukturiert hast. Und: der erste Eindruck zählt natürlich am meisten. Umso wichtiger, dass Dein Inhaltsverzeichnis allen formalen Kriterien entspricht und das leichte Navigieren der einzelnen Kapitel ermöglicht. Viele Studierende begehen den Fehler, das Inhaltsverzeichnis händisch zu erstellen. Dies kann insbesondere dann zu Problemen führen, wenn Du später noch keine Änderungen am Text durchführen musst und dabei einige Unterüberschriften auf der Seite verrückt werden – dies führt dann dazu, dass die Seitenzahl im Inhaltverzeichnis der Bachelorarbeit nicht mehr korrekt ist. Mittlerweile gibt es aber in den gängigen Textbearbeitungsprogrammen gute Möglichkeiten, um solche Probleme effektiv zu umschiffen. Wir wollen Euch in diesem Blog-Artikel kurz erklären, wie man ein Inhaltsverzeichnis für eine Bachelorarbeit schnell und einfach in MS-Word 2013 erstellt.

Ganz normales Erstellen einer Inhaltsverzeichnis-Struktur

Wenn Du den Text Deiner Bachelorarbeit schreibst, kannst Du den Kapiteln ganz normal eine Kapitelüberschrift geben. Achte dabei nur darauf, wie genau Du strukturieren möchtest. Eine oft verwendete Option ist die Folgende: 1. Kapitel 1 / 1.1 Unter-Kapitel 1 / 1.2 Unter-Kapitel 2 / 2. Kapitel 2 etc.

Dies ist eine sehr gängige Strukturierung von Texten und insbesondere Bachelorarbeiten. Alternativ können natürlich auch römische Zahlen benutzt werden, oder die Unter-Kapitel werden mit Buchstaben versehen, wie dies auch oft in MS-Word die Standard-Einstellung ist. Die Struktur Deiner Abschlussarbeit kannst Du so also ganz gewohnt gestalten.

Wie erstelle ich das Inhaltsverzeichnis mit Word 2013?

Im Menü vom MS-Word 2013 siehst Du den Punkt „Referenzen“ (auf Englisch: References). Wenn Du diesen Reiter auswählst findest Du verschiedene Optionen – unter anderem zum Einfügen von Fußnoten, zur Gestaltung der Bibliographie und ähnlichem. Hier findest Du auch auf der linken Seite den Punkt „Inhaltsverzeichnis“ (auf Englisch: Table of Contents) wieder. Sobald Du diesen auswählst, hast Du die Option zwischen „Automatisches Verzeichnis“ (Englisch: Automatic Table) und „Manuelles Verzeichnis“ (Englisch: Manual Table). Wähle hier am bestes das automatische Verzeichnis aus. Es fügt sich automatisch an der Stelle ein, wo Dein Cursor das letzte Mal war. Noch ist das Inhaltsverzeichnis aber nicht befüllt sondern hat lediglich einige Platzhalter.

Um jetzt die Überschriften Deiner Kapitel und Unterkapitel in dieses Inhaltsverzeichnis zu integrieren, musst Du folgendermaßen vorgehen: Markiere die erste Kapitelüberschrift und wähle dann im „Home-Tab“ aus, dass diese Überschrift als „Überschrift 1“ (Englisch: Heading 1) dargestellt werden soll. Für jedes Unter-Kapitel wählst Du dann „Überschrift 2“ (Englisch: Heading 2) aus. So verfährst Du mit sämtlichen Überschriften Deiner Kapitel.

Wenn Du danach zurück zum Inhaltsverzeichnis navigierst, bekommst Du durch einen einfachen Klick links oben die Option angezeigt „Verzeichnis aktualisieren“ (Englisch: Update Table)

Wenn Du darauf klickst, öffnet sich ein Fenster, in dem Du auswählen kannst, ob Du lediglich die Seitenzahlen oder das ganze Inhaltsverzeichnis aktualisieren möchtest. Wähle aus, dass Du das ganze Inhaltsverzeichnis aktualisieren möchtest. Sofort ziehen sich die von Dir vorher markierten Inhalte in das Template für das Inhaltsverzeichnis. Dieses kannst Du nun immer einfach aktualisieren, solltest Du im Laufe der Schreibphase Deiner Bachelorarbeit noch Überschriften ändern oder ähnliches. So bleibt Dir unnötige doppelte Arbeit erspart und Du kannst Dich auf das konzentrieren, was wirklich zählt: Der Inhalt Deiner Bachelorarbeit.

Die Betreuung im Unternehmen – externe Bachelorarbeit

Du hast ein spannendes Thema für Deine Bachelorarbeit oder Masterarbeit gefunden, hast Dich mit Deinem Betreuer an der Universität auf die Rahmenbedingungen geeinigt, das Thema eingegrenzt und beginnst mit der Bearbeitungszeit. Die Datenerhebung – sei es in Form von Versuchen, Experimenten, Interviews oder Umfragen – ist meist der zentrale Teil Deiner Abschlussarbeit. Obgleich Du natürlich schon im Theorieteil die Grundlage Deiner Bachelor- oder Masterarbeit legst, generierst Du die wirklich innovativen Erkenntnisse natürlich im Empirie-Teil der Abschlussarbeit. Wenn Du Deine Abschlussarbeit in einem Unternehmen schreibst, ist natürlich die Betreuungssituation vor Ort natürlich für die Datenerhebung sinnvoll. Wir haben für Euch zusammengefasst, inwiefern das Betreuungsverhältnis schon vorab definiert werden soll und auf welche Punkte Du vorher auf jeden achten solltest.

Klare Planung: Wichtig für den Erfolg der Bachelorarbeit

Dein Betreuer im Unternehmen ist natürlich intensiv ins Tagesgeschäft der Firma eingebunden. Naturgemäß hat er deshalb nicht auf täglicher Basis Zeit, Dir bei Deinen Recherchetätigkeiten, dem Versuchsaufbau oder Sonstigem zur Seite zu stehen. Dies erfordert einerseits von Dir ein hohes Maß an Eigenständigkeit bei der Durchführung der Datenerhebung. Andererseits solltest Du vorab mit Deinem Betreuer schon klar definieren, wann genau Ihr Euch zur Besprechung des Forschritts und zur Diskussion von Schwierigkeiten und Problemen treffen wollt. Oft empfiehlt sich ein wöchentlicher Rhythmus. Obgleich die Bearbeitungszeit Deiner Bachelorarbeit anfänglich sehr lang erscheinen mag, so verfliegt die Zeit natürlich oft schneller als gedacht. Deshalb ist es besser ein wöchentliches “Jour Fixe” zu vereinbaren. Wenn du dann einige Tage vorher merkst, dass in der entsprechenden Woche doch kein Treffen notwendig ist, kannst Du dies immer noch kurzzeitig absagen. Aber als allgemeine Regel gilt: Tausche Dich einmal in der Woche mit Deinem Betreuer aus, berichte ausführlich über Deine Tätigkeiten und Überlegungen.

Offenheit in der Kommunikation als Grundlage für eine gute Bachelorarbeit

Wichtig ist vor allen Dingen, dass Du während der Zeit im Unternehmen stets klar kommunizierst, welche Probleme und Schwierigkeiten Du bei der Bearbeitung Deiner Bachelorarbeitgerade erlebst. Auch wenn die Zeit im Unternehmen natürlich eine Möglichkeit ist, sich für eine spätere Festanstellung zu empfehlen, so schadet es auf keinen Fall, Schwierigkeiten anzusprechen. Denn entscheidend ist ja immer noch Deine Abschlussarbeit, die Du natürlich zum Erfolg führen möchtest. Ebenfalls kann die Situation auftreten, dass Dein Betreuer im Unternehmen im Laufe der Abschlussarbeit versucht, den Umfang zu erweitern. Insbesondere, wenn Du gerade in eine besonders spannende Richtung forschst und gute Fortschritte machst. Obgleich man natürlich immer geneigt ist, zusätzliche Anforderungen einfach zu übernehmen, solltest Du hier mit Vorsicht agieren: Denn oftmals ist nicht abzuschätzen, wie viel Mehrarbeit diese Erweiterung mit sich bringt. Ebenso ist für die Bewertung der Abschlussarbeit meist nur relevant, was auch vorab definiert wurde. Das heisst, die Mehrarbeit ist vielleicht für das Unternehmen hilfreich, für Deine Abschlussarbeit aber weniger.

Verlässlichkeit – Vor- und Nachbereitung von Gesprächen als essentieller Teil von externen Bachelorarbeiten

Eine einfache Regel, um ein gutes Betreuungsverhältnis im Unternehmen sicherzustellen: Präsentiere Dich seriös und verlässlich und zeige, dass Dir eine gute Abschlussarbeit und die innovative wissenschaftliche Analyse eines konkreten Problems wichtig ist. Dies mag sehr banal klingen, aber wenn Du Deinem Betreuer und Deinen Ansprechpartnern durch Dein Auftreten und Deine intensive Vorbereitung direkt kommunizierst, dass die Erfolgschancen Deines Vorhabens hoch sind, steigt auf Unternehmensseite nochmals die Motivation, durch gute Betreuung eine wirklich exzellente Abschlussarbeit (Bachelorarbeit) zu ermöglichen. Die vorab genannten Punkte – klare Planung und Offenheit in der Kommunikation – sind gewissermaßen auch Ausfluß dieser Verlässlichkeit. Die Professionalität, die Du bei der Durchführung des Projekts an den Tag legt, hat tatsächlich sehr positiveAuswirkungen auf den Erfolg Deiner Abschlussarbeit. Begeistere die Ansprechpartner in der Firma für Dein Thema – meist eröffnen sich Dir so viele neue Möglichkeiten oder zu erhälst extraordinäre Unterstützung bei der Durchführung des empirischen Teils Deiner Bachelorarbeit.

Wie finde ich den Betreuer für die Bachelorarbeit

Bachelorarbeiten im Unternehmen: Abstimmung mit der Uni

An einigen Universitäten in Deutschland ist es nicht immer gern gesehen, wenn Studierende für eine Bachelorarbeit mit einem Unternehmen kooperieren wollen. Oftmals ist es sogar so, dass die Prüfungsordnungen einzelner Fakultäten diese Möglichkeit gar nicht einräumen. Das Argument: Eine Abschlussarbeit mit einem Unternehmen, mit dem keine Forschungskooperation im Rahmen von Drittmittelprojekten besteht entspricht meistens nicht den hohen wissenschaftlichen Standards, hat keinen direkten Nutzen für die Forschungsaktivitäten des Lehrstuhls und erzeugt deshalb nur unnötigen Betreuungsaufwand. Nichtsdestotrotz sind einige Professoren durchaus offen gegenüber der Betreuung von Abschlussarbeiten, sofern diese thematisch zum eigenen Interessensschwerpunkt passen. Auf Studierendenseite erfordert dies allerdings ein hohes Maß an Kommunikation vorab. Wir haben für Euch die wichtigsten Punkte zusammengefasst, warum einige Professoren sich von ihren Studierenden vor den Kopf gestoßen fühlen und externen Abschlussarbeiten negativ gegenüber stehen.

Keine Abstimmung mit dem Professor / dem Betreuer an der Hochschule im Voraus der Bachelorarbeit

Die meisten Professoren beschweren sich oft, dass Studierende nicht frühzeitig den Kontakt zum Lehrstuhl suchen. Eine Abschlussarbeit – egal ob Bachelorarbeit, Masterarbeit oder Diplomarbeit – bleibt eine akademische Abschlussarbeit und wird nach den Bewertungsmaßstäben der Universität oder Hochschule bewertet. Auch wenn der Betreuer im Unternehmen oftmals Zweitkorrektor ist – der Erstkorrektor ist stets ein universitärer Mitarbeiter. Dies scheinen Studierende, nach Meinung vieler Professoren, zu ignorieren. Studierende bewerben sich beim Unternehmen für die Durchführung einer Abschlussarbeit zu einem bestimmten Thema und wenden sich erst danach – mit vollendeten Tatsachen – an die Professoren bzw. wissenschaftlichen Mitarbeiter, die dann die Arbeit betreuen sollen. Dies stößt auf großen Unmut bei den Professoren. Idealerweise sollten sich Studierende zunächst einen akademischen Betreuer in ihrem Themenfeld suchen und dann mit ihm gemeinsam auch die Möglichkeit einer externen Abschlussarbeit eruieren. Hier kann der Betreuer auch direkt von der Sinnhaftigkeit eines solches Vorhabens überzeugt werden. Wenn man dann schon einige Unternehmen präsentieren kann, die potentiell für eine Kooperation für eine Bachelorarbeit in Frage kommen, ist dieser graduelle Ansatz deutlich zu bevorzugen, da alle relevanten Parteien in den Prozess von Beginn an einbezogen sind.

Themenvorschlag für Abschlussarbeit vom Unternehmen wird nicht als Themenvorschlag ausgelegt

Ein weiterer Punkt, der oft von Professoren bemängelt wird: die Themenvorschläge der Unternehmen werden von den Studierenden als nicht also solche interpretiert. Vielmehr gehen einige Studierende davon aus, dass das Thema vom Unternehmen vorgegeben wird und unveränderbar ist. Als universitäre Prüfungsleistung hat natürlich nur der Professor bzw. wissenschaftliche Mitarbeiter, der die Abschlussarbeit betreut, das Recht, Themen zu definieren und zu genehmigen. Natürlich kann das Unternehmen in diesen Prozess eingebunden werden, oftmals stellt das Unternehmen einen Zweitkorrektor. Unternehmen definieren grundsätzlich proaktiv Themen, die aktuell ihre Fachabteilungen interessieren. Dies kann im ersten Schritt dazu dienen, Studierende – die sich ja aktiv auf der Suche befinden – auf die Themen aufmerksam zu machen. Nichtsdestotrotz sollten die Themenvorschläge der Unternehmen zunächst mit einem universitären Betreuer diskutiert werden. Gegebenenfalls bedarf es noch einiger Modifizierungen, damit das Thema wissenschaftlichen Ansprüchen genügt. Dies sollte man stets im Hinterkopf behalten: Wenn ein Themenvorschlag des Unternehmen schon als fixes Thema gehandhabt wird, sinkt die Bereitschaft des Professors, dieses auch zu betreuen. Denn natürlich möchte der Betreuer – und das berechtigterweise – ein Wort mitreden.

Kontaktaufnahme schon in zu früher Phase der Bachelorarbeit

Betreuer und Professoren sind zudem oft sehr verärgert, wenn sie ohne Begründung mit der Bitte nach einer Betreuung kontaktiert werden. Viele Professoren berichten davon, dass sich Studierende einfach generisch an verschiedene Lehrstühle und Mitarbeiter wenden, um sich nach einer Betreuung zu erkundigen. Da die Kommunikationswege zwischen den Mitarbeitern der Universität oder Hochschule stets kurz sind, kommt dies natürlich schnell ans Licht. Die Motivation sinkt, die Abschlussarbeit dann auch zu betreuen. Die Abwesenheit einer fundierten Begründung, warum ein Thema insbesondere für den ausgewählten Lehrstuhl bzw. den konkreten Mitarbeiter von Relevanz sein könnte, ist somit eines der größten Hindernisse für eine universitäre Betreuung einer externen Abschlussarbeit. Durch eine detaillierte Begründung des Anliegens kann man auch die Ernsthaftigkeit seines Vorhabens untermalen und beweisen, dass man bereits einiges an Vor- und Denkarbeit in den wissenschaftlichen Kontext des ausgewählten Themas gesteckt hat. Die Begründung kann gleichzeitig auch Überzeugungsarbeit sein: Warum lohnt sich eine Kooperation für die Bachelorarbeit und der potentielle Mehraufwand für den wissenschaftlichen Mitarbeiter in diesem Fall? Leider gehen Studierende oftmals unvorbereitet auf die Suche nach einem geeigneten Betreuer und verbauen sich so die Möglichkeit einer Unternehmenskooperation für ihre Abschlussarbeit.

Externe Bachelorarbeiten an der TU Darmstadt

Externe Bachelorarbeiten an der TU Darmstadt

Die Technische Universität Darmstadt unterstützt die Vernetzung von Wissenschaft und Wirtschaft. Diese enge Zusammenarbeit zeigt sich auch bei sogenannten “externen Abschlussarbeiten”. ( Dazu zählen natürlich auch Bachelor-, Master- , Diplom- und Hausarbeiten) Wie der Name schon sagt, werden diese Abschlussarbeit “extern”, also in Zusammenarbeit mit einem Unternehmen geschrieben – selbstverständlich sind diese Arbeiten auch Teil der Studienleistung an der TU Darmstadt. Aufgrund der speziellen Konstellation, bieten diese Abschlussarbeiten aus Sicht der TU Darmstadt Chancen sowie Risiken für alle Beteiligten. Hier gilt es erstmal zu klären, wer sind die Beteiligten? Dazu gehören in erster Linie die Studentin oder der Student, der akademische Betreuer sowie das Unternehmen ( häufig große Industrie Konzerne), aber auch wissenschaftliche Mitarbeiter.

Grundsätzlich gilt, externe Abschlussarbeiten werden genau wie alle anderen Abschlussarbeiten an der TU Darmstadt, durch die Universitätsbibliothek veröffentlicht. Außerdem trägt ein Mitglied der Professoren Gruppe die Verantwortung für den vormalen Ablauf. Die Studientin / der Student erhält nach Abschluss der Bachelorarbeit die Nutzungsrechte an seiner Arbeit. Falls auf Ressourcen der TU Darmstadt zurückgegriffen wurde während des Schreibprozesses, ( wie z.B. Software) ist die generelle Übertragen der Nutzungsrechte der Arbeit an ein Unternehmen nicht möglich. Darüber hinaus trägt der Studierende die Verantwortung, sich selbstständig einen Versicherungsschutz zu zulegen.

 

Allgemeine Grundsätze für externe Abschlussarbeiten an der TU Darmstadt

Die akademische Abschlussarbeit ist primär eine universitäre Prüfungsleistung. Bei der Anfertigung der Abschlussarbeit, muss die APB (Allgemeine Prüfungsbestimmung der Technischen Universität Darmstadt) unbedingt eingehalten werden.

Externe Bachelorarbeiten sind grundsätzlich nur in den Fachbereichen der TU Darmstadt möglich. Für Ausnahmen bedarf es der Zustimmung des Vorsitzenden der Prüfungskommission. Darüber hinaus darf der Umfang nur so gewählt sein, dass es möglich ist, diesen im für Abschlussarbeiten vorgesehenen Zeitraum umzusetzen. Dem Studierenden steht nach Abschluss der Arbeit das Recht auf Einsichtnahme zu, dieses gilt nicht für das involvierte Unternehmen.

 

Hinweise für die Studierenden

Im Regelfall wird zwischen dem Unternehmen und dem Studierenden ein Vertrag geschlossen. Dieser gibt dem Studenten die notwendige Planungssicherheit, außerdem  hilft dieser den Studenten Unternehmensintern einzuordnen. In diesem Vertrag wird zum Beispiel auch die Vertraulichkeit von sensiblen Unternehmensdaten( sowie gewerblicher Rechtsschutz, Verwertungs- bzw. Nutzungsrechten und Haftungsfragen) thematisiert. Wichtig für Studierende der Naturwissenschaften, Ingenieurwissenschaften oder auch der Wirtschaftswissenschaften ist es, die Einhaltung der allgemeinen Grundsätze der TU Darmstadt zu gewährleisten. Eine über die Studienzeit hinaus gehende vertragliche Bindung an ein Unternehmen ist natürlich möglich, sollte jedoch sorgsam bedacht sein. Diese frühzeitige Bindung kann den Studenten bei der Berufswahl später einschränken.

Der Studierende sollte außerdem sehr genau prüfen, ob die im Vertrag festgehalten inhaltlichen Ansprüche im gegeben Zeitraum umsetzbar sind. Dazu wird empfohlen, eng mit dem akademischen Betreuer zusammen zu arbeiten.

 

In welchen Fachbereichen werden externe Abschlussarbeiten empfohlen?

Die sechzehn Fachbereiche der TU Darmstadt ( Architektur, Bau- und Umweltingenieurwissenschaften, Biologie, Chemie,Elektrotechnik und Informationstechnik, Gesellschafts- und Geschichtswissenschaften, Humanwissenschaften, Informatik, Maschinenbau, Material- und Geowissenschaften, Mathematik, Physik , Rechts- und Wirtschaftswissenschaften, Computational Engineering , Energy Science and Engineering, Informationssystemtechnik , Mechanik  und Mechatronik ) haben einen unterschiedlich ausgeprägten Kontakt zur Wirtschaft. Im Anschluss werden kurz die Forschungsschwerpunkte der Fachbereiche Biologie, Chemie und Elektrotechnik und Informationstechnik vorgestellt.

 

Biologie an der TU Darmstadt

Allgemeines Profil: Der Fachbereich spiegelt sich in den Forschungsthemen und -schwerpunkten wieder, bei denen vor allem molekulare und biomedizinische Aspekte im Fokus stehen: Biology of Stress Responses, Synthetic Biology, Molecular and Cellular Responses to Ionizing Radiations. ()

Abschlussarbeiten im Bereich Biologie: Im Fachbereich Biologie ist es möglich eine externe Abschlussarbeit (Bachelorarbeit) anzufertigen. Dabei ist zu beachten, dass die gleichen Bedingungen wie für interne Arbeiten gelten. Zusätzlich gilt, dass Sie für eine externe Bachelorarbeit neben einem Betreuer Ihrer Arbeit vor Ort, einem Erst- und einem Zweitgutachter aus dem Fachbereich, der/die letztendlich auch die Gutachten anfertigen (in Absprache mit dem externen Betreuer). Alle drei Personen müssen auf dem Anmeldebogen unterschreiben.

Themen für externe Abschlussarbeiten im Bereich Biologie: Biologie Themen von Unternehmen

Chemie an der TU Darmstadt

Allgemeines Profil: Der Fachbereich Chemie der TU Darmstadt hat zweiundzwanzig Professuren, die sich auf die sechs Fachgebiete Anorganische Chemie, Biochemie, Makromolekulare Chemie, Organische Chemie, Physikalische Chemie und Technische Chemie verteilen. In diese Fachgebiete fallen auch die Fachrichtungen Biophysik, Festkörperchemie und  Papierchemie.

Abschlussarbeiten im Bereich Chemie: Gerade in der Chemie ist die Verknüpfung von Wissenschaft und Wirtschaft sehr eng. Viele Industrie Unternehmen haben ein sehr gutes Verhältnis und langjährige Kooperationen mit der Technischen Universität Darmstadt.

Themen für externe Abschlussarbeiten im Bereich Chemie: Chemie Themen von Unternehmen

Elektrotechnik und Informationstechnik (ETIT) an der TU Darmstadt

Allgemeines Profil: Die Elektrotechnik und Informationstechnik gewinnt immer weiter an Bedeutung im Alltag. Damit reicht Sie in vielerlei Weise in das menschliche Leben hinein.

Das Studium der Elektrotechnik und Informationstechnik (ETIT) im Bachelor of Science an der TU Darmstadt befähigt Absolventinnen und Absolventen dazu, an der Planung und Realisierung elektrotechnischer und informationstechnischer Komponenten und Systeme mitzuwirken.

Abschlussarbeit im Bereich Elektrotechnik und Informationstechnik (ETIT): Studierende der ETIT profitieren von dem sehr großen Interesse der Unternehmen, vom Know How zu der Studenten profitieren. Aus diesem Grund werden in diesem Fachbereich extrem viele Abschlussarbeiten extern geschrieben. Dies gilt auch für nah verwandte Studiengänge wie : Computational Engineering, Elektrotechnik und Informationstechnik, Mechatronik (MEC), Wirtschaftsingenieurwesen – technische Fachrichtung Elektrotechnik und Informationstechnik (WI-etit).

Berufliche Aussichten: Es gibt ein vielseitiges und reichhaltiges Angebot an Beschäftigungsmöglichkeiten für Elektroingenieurinnen und Elektroingenieure. Die zentrale Position der ETIT innerhalb der Ingenieurwissenschaften unterstützt diese Vielfalt der möglichen Arbeitsbereich zusätzlich. Gerade Industrien wie  die Luft- und Raumfahrt, die Automobilindustrie und die Medizintechnik sind attraktive Branchen für ETIT Studierende. Des weiteren zählen vor allem Unternehmen im Bereich der Informations- und Kommunikationstechnik, der Energietechnik sowie der Automatisierungstechnik zu den potentiellen Arbeitgebern von Elektroingenieurinnen und Elektroingenieuren.

Themen für externe Abschlussarbeiten im Bereich ETIT: ETIT Themen von Unternehmen

Sommer, Sonne, Bachelorarbeit – Wie die Abschlussarbeit im Sommer gelingt

Der meterologische Herbst hat bereits vor einigen Tagen begonnen: Es ist Mitte September. Für gewöhnlich beginnt nun die Zeit, in der die Blätter sich bunt färben, die Temperaturen sich senken und Bikini und Strandtasche gegen Übergangsjacke und Strickschal getauscht werden. Doch dieser Sommer ist ein wenig anders. Nach Gewittern und Überflutungen im Juni und Juli, dreht er jetzt im September nochmal richtig auf- mit hochsommerlich-heißen Temperaturen über 30 Grad. Jeder Student, der seine Bachelorarbeit bisher vor sich hergeschoben und auf kühlere Herbsttage zum Arbeiten gewartet hat, gerät jetzt in einen Zwiespalt: Baden oder Bachelorarbeit? Die folgenden Tipps sollen dir helfen, Sommer, Sonne und Bachelorarbeit unter einen Hut zu bekommen.

Das richtiges Zeitmanagement für deine Bachelorarbeit

Das A und O, um Sonnenbad und Bachelorarbeit zu vereinbaren ist ein richtiges Zeitmanagement. Ein Zeitplan kann helfen, Freizeit und Arbeitszeit auszugleichen und böse Überraschungen zu vermeiden. Der Zeitplan sollte die einzelnen Arbeitsphasen an deiner Bachelorarbeit bereits grob festlegen: Ob Themenfindung, Recherche, Konzeption oder Schreibphase: Für alles solltest du ausreichend Zeit einplanen, damit auch spontane Freizeittage bei gutem Wetter drin sind. Wie du deinen Zeitplan im Detail strukturierst, ist dir selbst überlassen. Du arbeitest lieber ein paar ganze Tage und nimmst dir dafür auch mal einen ganzen Tag frei? Dann plane dir beispielsweise 4 Arbeitstage pro Woche und 3 Freizeittage ein, die du dann entspannt und ohne schlechtes Gewissen am See verbringen kannst. Du kannst natürlich auch beides an einem Tag vereinbaren: Morgens setzt du dich an deine Bachelorarbeit, in der heißen Mittagshitze gönnst du dir eine Abkühlung im See, um dich am Abend mit einem kühlen Kopf erneut an deine Bachelorarbeit zu setzen. Allgemein gilt jedoch: Bachelorarbeit vor Badespaß. Bei zu viel Freizeit in der Sonne sollte die Bachelorarbeit nicht zu kurz kommen-sie ist schließlich deine Abschlussarbeit und berufsqualifizierend.

Themen für Bachelorarbeiten

Wo schreibe ich im Sommer am besten meine Bachelorarbeit?

Ist es hochsommerlich heiß, doch man braucht einen kühlen Kopf zum Arbeiten, beginnt die Suche nach dem passenden Ort zum Schreiben der Bachelorarbeit. Zu allererst bietet sich hier natürlich die Bibliothek an. Natürlich ist diese das ganze Jahr über ideal, um an seiner Bachelorarbeit zu schreiben: Es ist ruhig, es herrscht eine angenehme Arbeitsatmosphäre und die benötigte Literatur und weitere Arbeitsmaterialien befinden sich direkt um einen herum. Du kannst Materialien kopieren, einen Artikel aus einer Zeitschrift Scannen und deine fertige Bachelorarbeit ausdrucken. Zudem ist die Bibliothek klimatisiert und lichtgeschützt. So wird es dir weder zu heiß, noch wirst du geblendet. Kleiner Zusatzeffekt: Wenn du das schöne Wetter und die pralle Sonne am Himmel gar nicht erst siehst, weißt du auch nicht was du draußen verpasst.

Natürlich kannst du auch bei dir Zuhause arbeiten-Nicht jeder ist der Typ, der gerne in der Bibliothek arbeitet. Auch am heimischen Schreibtisch solltest du für eine angenehme Arbeitsatmosphäre sorgen. Verschaffe dir ausreichend Platz zum Arbeiten und such dir einen Ort, an dem du ungestört bist. Zudem solltest du im Sommer natürlich darauf achten, dass auch bei dir Zuhause für genügend Abkühlung gesorgt ist: Ein sonnengeschützter Platz oder ein Ventilator kühlen von außen, eine kalte Limo oder ein Eis kühlen von innen und heben die Stimmung bei Motivationstiefs. Außerdem sorgen sie für das nötige Sommergefühl.

Sonnenbad und Bachelorarbeit verknüpfen – Geht das?

Hartnäckige Sonnenanbeter würden am liebsten den ganzen Tag in der Sonne verbringen. Lange Tage in der kühlen Bibliothek stehen da nicht hoch im Kurs. Wieso die Bachelorarbeit also nicht im Urlaub oder am See schreiben? Zumindest am Anfang der Bachelorarbeit könnte das für einige eine Alternative zur Bibliothek  sein. Statt Zeitschrift oder Tageszeitung könntest du dir Forschungsliteratur als Strandlektüre in die Badetasche packen und in den Badepausen sichten. Ansonsten dient der Besuch am Strand eher, um den Kopf freizubekommen und sich erholt wieder an den Schreibtisch zu setzen. Dort arbeitet man am effektivsten und konzentriertesten. Natürlich kann man die Bachelorarbeit auch mit in den Urlaub nehmen: Morgens an den Schreibtisch, nachmittags an den Strand und Abends setzt man sich erneut an seine Abschlussarbeit. Die Frage, inwieweit der Erholungsfaktor so gegeben bleibt, muss jeder individuell beantworten. Auf der sicheren Seite ist man folgt man dem Motto: “Erst die Arbeit, dann das Vergnügen.” Also vielleicht doch lieber erst die Bachelorarbeit beenden und dann den Urlaub genießen.

Themen für Bachelorarbeiten

 

Die Pentasys AG – Bachelorarbeit im Bereich Informatik

Informatiker sind mittlerweile in allen Branchen gefragt. Auch bei der Optimierung von Geschäftsprozessen spielen IT-Lösungen mittlerweile eine große Rolle. Doch bevor diese implementiert werden können, gilt es natürlich auch zunächst den Optimierungsbedarf zu identifizieren, den Geschäfsprozess zu analysieren und zu kategorisieren und daran anknüpfend eine Anforderungsanalyse für die IT-Architektur zu konzipieren. Die Anforderungen an Informatiker werden in diesem Schnittstellenbereich immer komplexer: Nicht nur ein gutes technisches Verständnis, sondern auch Fähigkeiten wie Projektmanagement und -steuerung gehören mittlerweile zum Standard.

Die PENTASYS AG aus München ist als Beratungs- und Systemhaus in eben diesem Bereich zu Hause und bietet vielfältige Dienstleistungen an, um Geschäftsprozesse durch Software zu optimieren. Das Unternehmen ist eine 100%ige Tochterfirma der französischen AUSY Group, die insgesamt 4.000 Mitarbeiter in elf Ländern anstellt. Weil der Projektalltag vielfältig ist, sind auch dieThemen für Abschlussarbeiten, welche die PENTASYS AG für Studierende der Bachelor- und Masterstudiengänge ausschreibt, breit gefächert. Wir wollen Euch exemplarisch drei Themengebiete vorstellen, die für die PENTASYS AG aktuell besonders interessant sind.

Themengebiet 1 für Bachelorarbeiten:  Search-Engine-Optimization

In Zeiten in denen immer mehr Deutsche ihre Einkäufe online tätigen, werden natürlich auch die E-Commerce-Kanäle traditioneller Handelshäuser immer wichtiger. Die Auffindbarkeit in den großen Suchmaschinen – natürlich primär beim Marktführer Google – ist deshalb natürlich entscheidend für den Erfolg oder Misserfolg verschiedener Konzepte. Auch normale Industrieunternehmen müssen sich zunehmend damit beschäftigen, wie ihre Präsenz im Internet gesteigert werden kann. Einmal damit Kunden und Zulieferer natürlich einfach Zugang zu relevanten öffentlichen Informationen haben. Andererseits aber auch, um die besten Talente anzulocken, die ihre Jobsuche vornehmend online durchführen. Die Rolle von Search-Engine-Optimization ist deshalb natürlich nicht zu unterschützen und insbesondere Informatiker können sich in diesem Gebiet unverzichtbar machen. Deshalb bietet die Pentasys AG auch Abschlussarbeiten (Bachelorarbeiten) in genau diesem Gebiet an. Grundsätzlich geht es darum, ein besseres Verständnis von Suchmaschinen zu bekommen: Wie arbeiten die Algorithmen von Suchmaschinen eigentlich? Wie arbeitet die Suchmaschine Google? Auch wenn die genauen Algorithmen natürlich geheim sind, so gibt es doch genügend Approximierungen, um die Relevanz bestimmter Webseiten abhängig vom Suchbegriff zu evaluieren. Anschließend stellt sich einem Unternehmen wie der PENTASYS AG natürlich die Frage: Wie kann man die Auffindbarkeit über verschiedene Kanäle und Medien optimieren? Welcher Stellschrauben bedarf es, um stets eine gute Auffindbarkeit aufzuweisen? Die Resultate dieser Abschlussarbeiten bieten natürlich eine gute Grundlage für weitere Dienstleistungen, welche in das Beratungsportfolio des Unternehmens integriert werden können.

Themengebiet 2: Big Data – ein “Buzzword”, was sich trotzdem für Bachelorarbeiten eignet

Auch wenn sich der Begriff “Big Data” natürlich dadurch definiert, dass die Informationen und Daten zu komplex, zu unstrukturiert und zu vielfältig sind, als dass man sie analysieren oder gar analysieren kann. Wenn die Rede allerdings über große, scheinbar nicht bewältigbare, Datenmengen geht, so gibt es natürlich für diverse Ansätze, um diese Datenflut zu beherrschen. Informatiker mit dem Fokus auf Datenbanken und Datenverarbeitung (Data Analytics, Data Science) beschäftigen sich primär mit diesen Themen. Die Datenmengen werden dabei natürlich in den nächsten Jahren kontinuierlich anwachsen – Studierende der Informatik, die sich also frühzeitig auf dieses Gebiet fokussieren, können sich später auf dem Arbeitsmarkt den Arbeitgeber aussuchen. Auch die PENTASYS AG stellt das Thema Big Data deshalb bei Abschlussarbeiten in den Vordergrund: Wie findet die Erhebung bzw. die Generierung der Daten statt? Wie können Daten analysiert und visualisiert werden? Diese Themen sind sowohl wissenschaftlich relevant, als auch höchst interessant für den Unternehmenskontext. Und ein besonderer Blickwinkel ist der PENTASYS AG auch noch wichtig: Welche Grenzen gibt es bei der Erhebung und Nutzung der Daten? Dies ist natürlich einmal aus technischer und legislativer Hinsicht relevant. Gleichzeitig spielt diese Thematik aber auch direkt in das Feld der Ethik. Da einige Studierende der Informatik auch das Nebenfach Philosophie belegen, bietet die PENTASYS AG also eine gute Möglichkeit, beide Themengebiete in einer spannenden Bachelorarbeit zu vereinigen.

Themengebiet 3: Programmiersprachen und Frameworks

Gleichsam sind auch Programmiersprachen und Frameworks, die sich natürlich kontinuierlich entlang verschiedener Prinzipien weiterentwickeln, Kern von Abschlussarbeiten bei der PENTASYS AG.  Dabei können beispielsweise die Vor- und Nachteile von AngularJS in Single-Page Applications analysiert werden. Welche Vor- und Nachteile bringen sie dem Entwickler? Wichtig ist dabei natürlich die wissenschaftliche Auseinandersetzung mit dem Thema. Folglich steht die Definition von passenden Bewertungskriterien natürlich im Vordergrund. Diese müssen auf einer soliden wissenschaftlichen Basis stehen und könnten sich in den Gebieten Testbarkeit, Wartung und auch DOM Manipulation befinden. Abseits der Java Script Frameworks, gibt es aber auch andere spannende Themen. Beispielweise die Fragestellung, ob Objective C als objekt-orientierte Programmiersprrache ausgedient hat? SWIFT, eine Programmiersprache, die von Apple 2014 eingeführt wurde, könnte der neue Stern am Himmel sein und Objective C ablösen. Ist dem wirklich so? Eine Klärung dieser Frage eignet sich für eine Bachelorarbeit ideal und die PENTASYS AG stellt die passende Kompetenz und Expertise in diesem Bereich, um bei der praxisnahen Bearbeitung des Themas ideal zu assistieren.