Archiv für den Monat: Juli 2015

Die Bachelorarbeit ist eine universitäre Prüfungsleistung

Die Bachelorarbeit als akademische Prüfungsleistung

Was Du beachten muss, wenn Du an einer Universität für Deine Abschlussarbeit mit einem Unternehmen kooperieren möchtest

Während an Fachhochschulen in Deutschland die Kooperation mit Unternehmen für Bachelorarbeiten eine jahrelange Tradition hat, sind insbesondere Universitäten solchen Kooperationen oft abgeneigt. Dies hat mehrere Gründe: Zum einen sind die Institute berechtigterweise primär an der eigenen Forschung interessiert, müssen zudem Drittmittel einwerben und sind deshalb stets bemüht, die Studierenden über Abschlussarbeiten in diese Forschungsvorhaben mit einzubinden. Gleichzeitig ist die Betreuung einer externen Abschlussarbeit immer mit einem hohen Betreuungsaufwand verbunden, der sich aus Sicht der Universitätsprofessoren oft nur schwierig mit dem eigenen, vollgepackten Terminkalender koordinieren lässt. Für Studierende von Universitäten, die trotzdem eine Bachelorarbeit in Kooperation mit einem Unternehmen schreiben möchten, gilt es deshalb einige wichtige Punkte zu beachten.

1. Einen guten Überblick über Forschungsthemen der Professoren an der eigenen Universität haben

Bei Universitätsprofessoren entsteht oft der Eindruck, dass Unternehmen die Themen vorgeben und der Studierende sich dann einfach an der Universität den “passenden Lehrstuhl” sucht. Immer wieder gibt es auch Erfahrungsberichte über Studierende, die schockiert feststellen müssen, dass kein Lehrstuhl das von der Firma vorgeschlagene Thema für die Bachelorarbeit betreuen möchte. Um solchen Situationen effektiv vorzubeugen, ist es für Studierende von Universitäten wichtig, bereits bei der Themenwahl darauf zu achten, dass die akademische Betreuung an der Universität gewährleistet ist. Hierfür empfiehlt es sich, einen sehr guten Überblick über die Forschungsthemen der Professoren an der Fakultät zu haben. Wenn Du ein spannendes Thema findest, empfiehlt es sich mit diesem Thema zunächst beim Professor anzufragen, ob dies grundsätzlich betreut werden könnte. Basierend auf diesem ersten Gespräch kannst Du die Forschungsfrage mit dem Professor und dem Unternehmen so modifizieren, dass beide Parteien zufrieden sind.

2. Win-Win-Situation der Kooperation für die Bachelorarbeitt klar herausstellen

Ebenso, wie es wichtig ist, dass der Forschungsschwerpunkt Deines Professors sich mit dem Thema Deiner Bachelorarbeit deckt, ist es auch wichtig, dass Du klar aufzeigst, wie genau der Lehrstuhl von dem erhöhten Betreuungsaufwand profitieren kann. Dies kann einmal natürlich in inhaltlicher Weise sein, wenn das Thema der Bachelorarbeit sehr präzise das Forschungsgebiet Deines Professors widerspiegelt. Gleichzeitig kann natürlich auch eine potentiell tiefere Kooperation zwischen dem Unternehmen und dem Lehrstuhl eine Option zu sein. Dies könnte die Quelle möglicher Drittmittelprojekte sein. Die Akquise von Drittmitteln ist für Professoren in der täglichen Arbeit sehr wichtig. Wenn das Thema Deiner Bachelorarbeit von einem Unternehmen angeboten wird, welches sich für eine solche Kooperation eignet und Du die leitenden Ingenieure und Deinen Professor hier gut vernetzen kannst, ist gleichermaßen die Bereitschaft gesteigert, eine gute akademische Betreuung der Bachelorarbeit sicherzustellen.

3. Betreuungssituation der Bachelorarbeit im Unternehmen sicherstellen

Für eine Bachelorarbeit im Unternehmen, die an einer Universität angefertigt wird, ist es für Dich und Deinen Professor ebenfalls wichtig, dass ihr die Betreuungssituation im Unternehmen sicherstellt. Universitätsprofessoren sorgen sich oft, dass die Betreuung vor Ort im Unternehmen nicht den wissenschaftlichen Standards entspricht. Die Befürchtung ist, dass Studierende nicht zur Qualifizierungsarbeit in den Unternehmenskontext geholt werden, sondern lediglich als billige Arbeitskraft. Insbesondere wenn Unternehmen ein bestimmtes Problem gelöst haben wollen und dies als Thema einer Bachelorarbeit anbieten, sich aber im Rahmen der wissenschaftlichen Bearbeitung schon nach kurzer Zeit ergibt, dass sich das Problem nicht auf die angestrebte Weise lösen lässt, ist es oftmals so, dass das Unternehmen das Interesse an der Betreuung verliert, weil die Resultate der Bachelorarbeit in dem Moment nicht mehr akute Relevanz für das das Tagesgeschäft des Unternehmen haben könnten. Deshalb ist es im gemeinschaftlichen Interesse, die Bedingungen einer wissenschaftlichen Arbeit vorab abzuklären. Wenn beispielsweise der Betreuer im Unternehmen einen höheren akademischen Grad hat, ist dies oftmals die beste Voraussetzung für eine gute Betreuung der Bachelorarbeit. Denn er selbst hat dann den gleichen Prozess schon einmal durchlaufen und kann die Offenheit des wissenschaftlichen Prozesses gut nachvollziehen.

Warum schreiben einige Unternehmen keine Themen für Bachelorarbeiten aus?

Das Semester neigt sich dem Ende zu. Für viele Studierenden beginnt nun die Zeit, sich mit dem Thema für die Bachelorarbeit zu beschäftigen. Viele suchen dabei nach einem passenden Kooperationsunternehmen. Aber welche Firma passt zu den Themengebieten, die mich interessieren? Viele Unternehmen bieten die Möglichkeit einer Kooperation für Bachelorarbeiten an, aber überlassen die thematische Initiative den Studierenden. Warum ist das so?

1. Studierende kommen bereits mit spannenden Themenvorschlägen für Bachelorarbeiten

Viele Unternehmen schreiben ihre Themen für Bachelorarbeiten nicht aus, fordern Studierende aber auf, mit eigenen Themenvorschlägen auf sie zuzukommen. Dies ist zunächst tatsächlich eine sehr gute Möglichkeit des Ideenmanagements. Das Unternehmen wird mit vielfältigen Themenvorschlägen konfrontiert, und kann dann fallspezifisch mit der jeweiligen Fachabteilung den genauen Umfang der Arbeit festlegen. Aber einen Haken gibt es: Das Unternehmen grenzt so – ob bewusst oder unbewusst – den Bewerberkreis auf die Studierenden ein, die das Unternehmen sowieso schon kennen. Das Motiv – externe Ideen einzusammeln – wird also ad absurdum geführt, da die externen Ideen nur aus einem bestimmten Bewerberkreis  kommen können. Dieser ist zumeist lokal, teils noch regional strukturiert. Je nach dem, wie präsent das Unternehmen auch an den Universitäten und Hochschulen unterwegs ist.

2. Unternehmensinterne Forschungsfragen der Bachelorarbeiten sind „geheim“

Einige Unternehmen platzieren auf ihrer Homepage gezielt den Hinweis, dass Themen für aktuelle Bacheldorarbeiten existieren, aber erst im persönlichen Gespräch unterbreitet werden können. Oft muss direkt vorher noch eine Geheimhaltungsvereinbarung (NDA = non-disclosure-agreement) unterzeichnet werden, damit das Thema keinesfalls nach außen dringt. Andere Unternehmen hingegen gehen sehr offen mit den Themen für Abschlussarbeiten um – wahrscheinlich auch, weil sie wissen, dass eine Ausschreibung mit einem Thema wohl kaum den Kern der Forschungstätigkeit in einer Tiefe wiedergeben kann, als dass es für Wettbewerber direkt imitierbar sei. Während ein restriktiver Umgang mit den Forschungsthemen aus Unternehmensperspektive also zumindest teilweise nachvollziehbar erscheint, überraschen die unterschiedlichen Herangehensweisen. Einige Unternehmen begreifen ihre Themen gezielt als Marketing-Instrument gegenüber wissenschaftlich herausragenden Studierenden, die auf der Suche nach spannenden Themen sind. Andere Unternehmen hingegen verschließen sich gezielt diesen Möglichkeiten.

3. Unternehmensinterne Prozesse verhindern Ausschreibung von Bachelorarbeit

Ein dritter Grund dafür, warum einige Unternehmen ihre Themen für Bachelorarbeiten nicht ausschreiben ist simpel: Es ist zu komplex. Im Gegensatz zu einer klassischen Ausschreibung für ein Praktikum oder einer Initiativbewerbung für eine Abschlussarbeit muss ein konkretes Thema aus den Fachabteilungen heraus in die Personalabteilung gegeben werden. Dies bedarf eines hohen Koordinationsaufwandes, der parallel zum Tagesgeschäft oft nicht stemmbar ist. In kleineren und mittelständischen Unternehmen schreiben die Forschungs- und Entwicklungsabteilungen teilweise die Themen für Abschlussarbeiten sogar direkt aus – kurze Wege bestimmen hier das Kalkül. Sobald aber Prozesse unternehmensintern standardisiert sind, kann so unkonventionell nicht mehr agiert werden. Dies führt oft dazu, dass Themen nicht direkt ausgeschrieben werden, sondern die Initiative auf die Bewerber geschoben wird. Gleichzeitig positioniert man sich mit den üblichen Employer Branding Phrasen, die leider kaum einen validen Einblick in die spannenden Forschungsgebiete der Firmen geben.

Fazit: Unternehmen können mit Themen für Abschlussarbeiten gezielt neue Recruiting-Kanäle öffnen

Während einige Unternehmen gezielt ihre Forschungsthemen als Recruiting-Instrument nutzen, sind andere Unternehmen noch sehr zögerlich. Obgleich die Themen natürlich oft den Unternehmenskern betreffen, so beschränken sich doch gerade viele kleine und mittelständische Unternehmen durch intensive Geheimhaltung in der Reichweite ihres Recruitings. Hochqualifizierte Studierende, die gezielt auf der Suche nach Themen sind, können so nicht angesprochen werden. Im Endeffekt wird es für diese Firmen darauf ankommen, eine gesunde Balance zwischen Geheimhaltung und Öffentlichkeit bei ihren Themen zu finden, sodass im Recruiting Themen ebenfalls gezielt genutzt werden können, um Studierende auf das Unternehmen aufmerksam zu machen.

Zeitmanagement: Zeit ist Ein wichtiger Erfolgsfaktor für die Bachelorarbeit

 

Für die Bearbeitung Bachelorarbeit haben die studierenden in der Regel zwischen vier und sechs Monaten Zeit. Dieser Zeitrahmen klingt im ersten Moment recht komfortabel und ausreichend, jedoch vergeht die Zeit häufig sehr viel schneller als geplant. Eine gute Organisation und Selbstdisziplin sind

 

Ein guter Zeitplan zur Erstellung einer Bachelorarbeit hängt von vielen Faktoren ab:

  1. Welcher Zeitmanagement Typ bin ich?
  2. Vorbereitung die im Vorfeld getroffen werden
  3. Erstellung eines Plan bezüglich dem Zeitmanagement
  4. Konsequente Umsetzung des erstellten Zeitplans

 

Welcher Zeitmanagement -Typ bist Du?

Zeitdruck kann zu Prokrastination bei der Bachelorarbeit führen

“Morgen fange ich an”, ein klassischer Satz für die chronische Prokrastination. Viele Studierende verschieben immer wieder den Zeitpunkt, mit der Bachelorarbeit anzufangen. Die Prokratination kann viele unterschiedliche Gründe haben. Dazu gehören zum Beispiel Versagensängste, Bewertungsängste oder auf Perfektionismus. In der Regel nehmen sich die Studierenden immer wieder vor, mit der Bearbeitung der Bachelorarbeit anzufangen, aber werden jedes mal von der Hürde, dieses große Projekt anzugehen abgeschreckt. Oder sie lassen sich ganz einfach zu sehr ablenken. In diesen Fällen kann ein gut durchdacht Zeitmanagement Plan helfen, wie genau – dass zeigen wir Euch später.

 

Zeitdruck kann Studierende zu früh in den Schreibprozess drängen

Eine erstaunliche große Gruppe an Studierenden hat das Problem, zu schnell mit dem eigentlichen Schreibprozess anzufangen. Viele Studierende spüren einen Zeitdruck, der Sie die ersten Schritte im Prozess, eine Bachelorarbeit zu verfassen etwas überstürzen lässt.

Für Studierende, die zu diesem Zeitmanagement Typ gehören, ist es wichtig, eine klare und Agenda zu entwickeln. Anhand von diesem Plan, kann jeder einzelne Schritt der Bachelorarbeit genug Zeit und Aufmerksamkeit bekommen.

 

Vorbereitung für die Bachelorarbeit 

Die Bachelorarbeit sollte bereits frühzeitig geplant werden. Dazu gehört vor allem die frühzeitige Suche nach einem möglichen Thema. Das Thema steht jedoch nicht alleine da, sondern ist eng mit den möglichen Betreuer verknüpft, dieser muss schließlich das Thema betreuen. Dadurch entsteht eine Abhängigkeit vom Betreuer, welche viel Zeit kosten kann. Unser Tipp, versucht schon im Semester vor der Bachelorarbeit die Themenschwerpunkt von möglichen Betreuern herauszufinden. So könnt ihr rechtzeitig die Interessen der Betreuer, mit Euren abgleichen.

Wenn ein Thema gefunden ist, versucht die administrativen Hürden schnell zu erledigen. Auch hier seid Ihr ziemlich von der Verwaltung der Uni abhängig, also frühzeitig mit dem Prozess anfangen und viel Zeit einplanen.

 

Erstellung eines Zeitplans für die Bachelorarbeit

Der zeitliche Ablauf einer Bachelorarbeit kann natürlich auch vom Studienfach abhängen. Das heisst, es gibt Themengebiete in den die Literaturrecherche länger dauert und intensiver ist, als in anderen Bereichen. Es gibt also erhebliche Unterschiede für den zeitlichen Aufwand, der einzelnen Phasen.

Hier empfiehlt es sich, eng mit dem akademischen Betreuer zusammenzuarbeiten. Viele Betreuer haben in der Vergangenheit viele Studierende bei Abschlussarbeiten betreut. Sie kennen sich also sehr gut mit dem zeitlichen Problem während der Bachelorarbeit aus. Nachdem Du Dein Thema mit dem Betreuer abgestimmt hast, schadet es nicht, ihn konkret nach einem zeitlichen Leitfaden zu fragen. Wichtig ist, dass Du dir Zeit für jeden einzelnen Prozessschritt Zeit nimmst.

Gerade für die Literaturrecherche solltest Du ausreichend Zeit einplanen, denn diese wird von vielen Studierenden häufig unterschätzt. Wer für diesen Schritt nicht genug Zeit einplant, hat häufig Probleme zu einem späteren Zeitpunkt.

Außerdem ist es entscheidend, in der letzten Phase der Bachelorarbeit, nicht zu sehr unter Zeitdruck zu stehen. Gerade die letzten Korrekturen und das drucken der Arbeit kostet nochmal wertvolle Zeit unmittelbar vor der Abgabe.

 

Die konsequente Umsetzung des erstellten Zeitplans

Jeder Plan ist nur so gut wie seine Umsetzung. Das gilt natürlich auch für den zeitlichen Ablauf der Bachelorarbeit. Häufig gestaltet man den zeitlichen Plan für die Bachelorarbeit sehr ambitioniert, dies sollte gar nicht zu extrem gemacht werden. Gebt Euch die Zeit, die Ihr braucht, aber haltet den plan ein – das ist gutes Zeitmanagement.

Sollte Ihr doch großen Zeitdruck verspüren, lasst Euch nicht stressen. Nehmt Euch Pausen und haltet Euch an den frühzeitig erstellen Plan.

Bachelorarbeit: Motivation als Schlüssel zum Erfolg

Während die normale Prüfungszeit schon eine große Motivationsleistung abverlangt, so ist es bei der Bachelorarbeit noch wichtiger: Denn nur mit einem langem Atem, Durchhaltevermögen und großer Motivation bewältigst Du die Hürde Bachelorarbeit. In der normalen Prüfungsphase gibt es stets den Vorteil, dass Du konkret auf einzelne Prüfungen lernen musst. Das heisst: Im Normalfall hast Du ein klares Ziel vor Augen und dieses Ziel ist auch nicht einige Wochen, sondern im Zweifelsfall nur einige Tage entfernt. Die Bachelorarbeit unterscheidet sich davon fundamental – mit einer Bearbeitungszeit von meist mindestens sechs Wochen und einem offenen Ergebnis, ergeben sich andere Herausforderungen, um ein hohes Maß an Motivation zu behalten. Wir haben für Euch zusammengefasst, wie die Motivation während der Bachelorarbeit nicht leidet.

Bachelorarbeit Motivation: Teilziele setzen

Wie bereits angesprochen unterscheidet sich eine Bachelorarbeit von einer Prüfungsphase primär darin, dass es keine komprimierte Prüfung gibt, auf die man sich vorbereiten kann. Vielmehr ist die Bachelorarbeit eine kontinuierliche Prüfung, in der das Wissen aus dem gesamten Studium angewendet werden sollte. Es gibt kein Skript, welches klar definiert welche Fakten gelernt werden müssen. Vielmehr ist in der Bachelorarbeit lediglich ein Thema vorgeben, welchem sich die Studierenden mit Methoden des wissenschaftlichen Arbeitens widmen sollen. Die Offenheit des wissenschaftlichen Prozesses ist etwas, was viele Studierende vor eine große Herausforderung stellt. Die eigene Literaturrecherche, das selbstständige Festlegen der Struktur der Bachelorarbeit. Niemand, der konkrete Prüfungsfragen stellt. Dies führt oft dazu, dass die Bachelorarbeit “unbezwingbar” erscheint – mit konkreten negativen Auswirkungen auf die Motivation. Deshalb empfiehlt es sich, die Bachelorarbeit in kleine Teilprojekte zu unterteilen. Nimm Dir in der ersten Woche beispielsweise lediglich die Literaturrecherche vor. Setze Dir als Ziel, dass Du eine Liste von mindestens 20 Fachartikeln und 5 Büchern zusammengestellt haben möchtest, die Du in fünf Sätzen kurz zusammengefasst hast. Dieses Vorgehen macht die einzelnen Abschnitte der Bachelorarbeit greifbarer und ermöglicht es Dir, die Motivation hochzuhalten.

Motivation für die Bachelorarbeit: Klaren Zeitplan definieren

Die Bearbeitungszeit von mehreren Wochen (oftmals auch mehreren Monaten) für die Bachelorarbeit ist ein großer Faktor, weshalb es schwerfällt, sich in der Anfangsphase zur Bearbeitung zu motivieren. Zu weit entfernt der Abgabetermin, zu unkonkret die zu erledigenden Aufgaben. Deshalb hilft es natürlich nicht nur, die Bachelorarbeit in Teilziele aufzuteilen, sondern auch, einen konkreten Zeitplan festzulegen. Was möchte ich bis wann erledigt haben? Welche Aktivitäten möchte ich in diesem Zeitraum durchführen? Durch diese Aufteilung merkst Du schnell, dass auch durchaus zu Beginn der Bearbeitungsphase der Bachelorarbeit einiges an Arbeit zu tun ist, die Du sonst gerne aufgeschoben hättest. Die Herausforderung ist es natürlich, den Zeitplan sinnvoll aufzustellen, sodass Du am Ende nicht in Verzug kommst. Sprich dabei am besten auch mit Deinem Betreuer. Genau: Wie wäre es, wenn dies gleich Dein erster Eintrag im Zeitplan ist?

Gezielte Auszeiten steigern die Motivation für die Bachelorarbeit

Trotz Zeitplan und Teilzielen ist es natürlich so, dass eine Bachelorarbeit viel Stress verursachen kann. Auch wenn Stress zu Höchstleistungen motivieren kann, so ist dieser im permanenten Zustand natürlich nicht gut für die Motivation bei der Bearbeitung der Bachelorarbeit. Um eine solche Situation auf jeden Fall zu vermeiden, hilft es immer, klar definierte Arbeitszeiten zu haben. Auch wenn Dich keiner zum früh aufstehen zwingt: Beginne den Tag vor 10 Uhr und arbeite nicht bis spät in die Nacht. Wenn Du einen stabilen Rhythmus für die Wochentage etablierst, wird es Dir deutlich leichter fallen, Fortschritte bei der Bearbeitung zu machen. Es empfiehlt sich ebenfalls, das Wochenende auch wirklich frei zu nehmen. Wenn Du tatsächlich in Verzug kommst, kannst Du notfalls natürlich immer noch am Wochenende eine extra Arbeitsschicht einlegen. Aber grundsätzlich stimmt: Nutze gezielte Auszeiten, um Dich auszuruhen und Dich danach mit voller Arbeitskraft wieder dem Projekt Bachelorarbeit zu widmen

Motivation: Für die Zeit nach der Abgabe der Bachelorarbeit etwas Besonderes vornehmen

Die Bachelorarbeit ist ein großes Projekt. Um die Motivation während der Bearbeitungsphase konstant hochzuhalten lohnt auch der alte Trick: Setze Dir eine konkrete Belohnung für die Zeit nach der Abgabe. Die Belohnung muss dabei weder groß noch teuer sein, sondern vielmehr etwas darstellen, auf das Du Dich wirklich freust. Wolltest Du schon immer in das neue Restaurant der Stadt gehen? Einen alten Schulkameraden in London besuchen? Oder einen kurzen Städtetrip machen? Eine Belohnung, auf die Du Dich freust, kann Dir während der Bearbeitungszeit der Bachelorarbeit das Extra-Fünkchen Motivation verleihen, der es bedarf, um eine wirklich erfolgreiche Leistung abzurufen.

Duales Studium

Duales Studium und Bachelorarbeit: Theorie und Praxis miteinander verknüpfen

Nach dem Abschluss eines Bachelor-Studiengangs stellen sich die meisten Absolventen die gleiche Frage: Soll ich einen Master machen oder lieber direkt in den Beruf einsteigen? Für alle, die sich weder für das eine noch das andere entscheiden wollen, sondern beides miteinander kombinieren möchten, bietet sich die Möglichkeit eines dualen (Master)-Studiums an: Hier kann man Hochschultheorie und Unternehmenspraxis direkt miteinander verbinden. Darüber hinaus kann ein duales Studium außerordentlich hilfreich bei der Themenfindung für die Abschlussarbeit sein.

Erfolgsmodell Duales Studium

Das duale Studium hat seinen Ursprung in Baden-Württemberg, hat sich aber während der letzten Jahrzehnte erfolgreich in ganz Deutschland etabliert. Die Grundidee ist simpel: Studierende sollen nicht nur akademisches und dementsprechend theoretisches Wissen erlangen, sondern durch das parallele Erwerben von professioneller Erfahrung in einem kooperierendem Unternehmen auch optimal auf den Start ins Berufsleben und die Übernahme von Führungspositionen vorbereitet werden. Aus diesem Grund wechseln sich im dualen Studium Vorlesungsphasen an der Hochschule oder der Berufsakademie mit Phasen praktischer Arbeit im Unternehmen ab. Dabei gibt es unterschiedliche Studienmodelle: so kann man das duale Studium entweder mit einer integrierter Berufsausbildung als auch mit einem Langzeitpraktikum kombinieren. Je nach Modell wechseln sich Theorie- und Praxisphasen zum Beispiel im Tages- oder im Monatsrhythmus ab.

Immer mehr duale Master-Studiengänge

Während sich der Begriff des dualen Studiums früher hauptsächlich auf Bachelor-Studiengänge bezog, wächst mittlerweile auch das Angebot an dualen Master-Studiengängen an (Fach)Hochschulen und Berufsakademien. Ähnlich wie beim Vollzeit-Master haben diese eine Dauer von anderthalb bis zwei Jahren. Allerdings kann sich das Master-Studienkonzept deutlich vom dualen Bachelor unterscheiden; zwar kommt auch hier immer wieder das berufsintegrierende Modell zum Einsatz, sehr oft sind die Studiengänge aber berufsbegleitend aufgebaut. Das bedeutet, dass man den Master neben einer Vollzeitstelle im Fernstudium absolviert, was zeitlich sehr fordernd sein kann. Aber dennoch: die Mühe lohnt sich. Dualen Master-Studenten fällt durch ihre parallele Berufstätigkeit nicht nur die Studienfinanzierung deutlich leichter; ihr akademischer Abschluss macht sie in Kombination mit ihrer praktischen Erfahrung außerdem zu äußerst beliebten Arbeitnehmern.

Mehr detaillierte Informationen rund ums duale Studium gibt es übrigens auf dem Wegweiser Duales Studium; neben zahlreichen Auskünften zu Modellen, Vor- und Nachteilen und Erfahrungsberichten von dual Studierenden findest du hier außerdem eine umfassende Datenbank mit verschiedenen dualen Studiengängen und mehr als 1000 gelisteten Unternehmen, die ein duales Studium anbieten.

Duale Studenten haben Vorteile bei der Abschlussarbeit

Ein dualer Studiengang hat übrigens nicht nur den Vorteil, Theorie und Praxis miteinander zu verbinden und einen schnellen Einstieg ins Berufsleben zu ermöglichen, sondern erleichtert dir in der Regel auch die Themenfindung für deine Abschlussarbeit. Durch die Tätigkeit in einem kooperierenden Unternehmen bekommst du die Chance, in vielen unterschiedlichen Bereichen und Projekten zu arbeiten, in denen du dir praxisnahe Inspiration für deine Masterarbeit holen kannst. Die Themenfindung dürfte dual Studierenden dementsprechend sehr viel leichter fallen als ihren Kommilitonen, die ihren Themenbereich schließlich nur aus der Theorie kennen. Vor allem in berufsintegrierenden dualen Master-Studiengängen profitieren Studierenden zusätzlich von den engen Kooperationen, die zwischen Hochschule oder Berufsakademie und Unternehmen bestehen.

Unternehmen Forschung Bachelor

Warum bieten Unternehmen Themen für Bachelorarbeiten an?

Sinn und Zweck von externen Bachelorarbeiten für die Unternehmen und Implikationen für Studierende:

Kooperationen zwischen Unternehmen und Fachhochschulen liegen insbesondere hinsichtlich der Abschlussarbeiten in der Natur der Sache: Teilweise schreiben 80 – 90% einzelner Jahrgänge ihre Bachelorarbeiten in Unternehmen. Dabei entstehen Abschlussarbeiten nicht nur aus der direkten Kooperation zwischen Universitäten und Unternehmen. Viele Unternehmen schreiben ihre Themen auch öffentlich aus, um möglichst vielen Studierenden die Möglichkeit zu geben, das passende Thema für ihre Thesis zu finden. Doch welche Vorteile sehen Unternehmen in diesem Schritt und was heißt das für die Studierenden?

Konkreter Nutzen und anschließende Implementierung

Die von den Unternehmen ausgeschriebenen Themen behandeln höchst relevante und aktuelle Aufgabenstellungen aus dem Unternehmenskontext. Viele der Themen widmen sich der Optimierung verschiedener Produktionsprozesse. Oft werden auch kleinere Arbeitspakete von größeren Forschungsvorhaben zur studentischen Bearbeitung ausgeschrieben. In den Bereichen BWL und Marketing geht es oft um die Konzeption bestimmter Produkt- oder Personalstrategien, die einen empirischen Unterbau benötigen.

Gemeinsamkeit aller Themen: Für ein konkretes Problem soll eine Lösung gefunden werden, die sich anschließend zur Implementierung eignet. Oft fertigen die Studierenden zusätzlich zur akademischen Abschlussarbeit noch ein kleines Papier zur unternehmensinternen Verwendung an, in dem konkrete Implementierungshinweise ausgearbeitet werden. Für Unternehmen, die also intern ein sehr gutes Bewusstsein für den Mehrwert für bearbeitete Themen innerhalb von Abschlussarbeiten haben, können sowohl Bachelorarbeiten gezielt genutzt werden, um ein klar definiertes Arbeitspaket durch eine wissenschaftliche Arbeit bearbeiten zu lassen und einen direkten Nutzen einzufahren.

Was heißt das für Studierende? Macht euch klar, dass ihr nicht nur eine rein theoretische Abhandlung verfasst, sondern eure Arbeit auch direkten Einfluss auf das Unternehmen haben kann. Wer sich gut vorbereitet, kann hier punkten.

Recruiting von Top-Studenten über spannende Themen

Als ein weiteres Motiv auf Unternehmensseite findet sich neben der Bearbeitung eines unternehmensinternenen Themas der strategische Einsatz von Abschlussarbeiten als Recruiting-Möglichkeit. Durch das gezielte Ausschreiben spannender Themen positionieren sich diese Unternehmen gegenüber Studierenden als attraktiver Arbeitgeber. Dabei haben sie einen entscheidenden Vorteil: Insbesondere beim Finden eines passenden Themas für die Bachelorarbeiten steht der passende Themenbereich im Vordergrund. Während beim Praktikum oft auch Unternehmensname und überregionale Reputation eine Rolle spielen, um den Lebenslauf gezielt zu optimieren, steht bei der Thesis das Thema im Fokus. Zudem haben Studierende gegen Ende ihres Studiums schon ein sehr ausgeprägtes Verständnis davon, mit welchen Themen sie sich im späteren Berufsleben auseinandersetzen möchten. Unternehmen nutzen also ihre Themen als strategisches Marketinginstrument gegenüber hochqualifizierten Studierenden.

Was heißt das für Studierende? Nicht nur ihr wollt in einem Unternehmen ein spannendes Thema bearbeiten, auch die Unternehmen wollen euch für ein spannendes Thema gewinnen: Lotet also verschiedene Optionen aus, um das richtige Unternehmen zu finden.

Externer Impuls & Blick von außen

Während die Betreuung einer Abschlussarbeit in einem Unternehmen natürlich stets mit einem gewissen Aufwand verbunden ist, so ist der potentielle Nutzen für das anbietende Unternehmen nicht nur in der Bearbeitung des konkreten Themas zu sehen. Während seiner wissenschaftlichen Arbeit im Unternehmen wendet der Studierende Methoden aus dem Studium an, welche er einem Praxistest unterziehen kann, und besitzt dabei den wichtigen Blick von außen. Ohne „Vorbelastung“ können Prozesse analysiert und strukturiert werden, was – unabhängig vom Ergebnis – schon in der täglichen Arbeit eine Vielzahl von Impulsen für die Mitarbeiter des Unternehmen bieten kann. Mit einer offenen Herangehensweise können somit die Studierenden als Kurzzeit-Berater gesehen werden – die zwar noch nicht über die langjährige Erfahrung, aber über eine frische Perspektive verfügen.

Was heißt das für Studierende? Das Unternehmen verfügt in der Regel nicht über den theoretischen Unterbau, den ihr direkt aus dem Studium mitnehmt. Zeigt Eigeninitiative und bringt frischen Wind in das Unternehmen.

Fazit:

Lösungsansätze, Recruiting und frische Perspektive: Es sind diese Vorteile, die Unternehmen gezielt nutzen, um ihre Personalentwicklung durch das Anbieten von Abschlussarbeiten voranzutreiben. Sowohl Bachelorarbeiten sind dabei ein strategisches Instrument im Personalmarketing, welches gezielt die hochqualifizierten Studierenden ansprechen soll. Auf der Suche nach passenden Themen für eine spannende Abschlussarbeit hängt das Wunschunternehmen maßgeblich von der Attraktivität der Aufgabenstellung ab. Eine Abschlussarbeit bietet dabei einen sehr guten Ausblick auf zukünftige Tätigkeiten im Unternehmen und ist somit ein starkes Argument sowohl Studierende im Unternehmen ihre Abschlussarbeit zu schreiben als auch für Unternehmen geschickt qualifizierte Studierende zu locken.

5 Fehler bei der Suche nach einem praxisnahen Thema für die Bachelorarbeit

Auch wenn die Bachelorarbeit erfolgreich bereits gemeistert wurde: Die Bachelorarbeit ist sowohl im Umfang, als auch hinsichtlich der akademischen Kriterien ein deutlich anspruchsvolleres Projekt. Wir haben für Euch fünf klassische Fehler zusammengestellt, die Ihr auf jeden Fall vermeiden solltet.

1. Zu spät mit der Suche nach einem Thema für die Bachelorarbeit beginnen

Es klingt trivial, ist aber trotzdem der Fehler, der den meisten Studierenden unterläuft: Eine zu späte Beschäftigung mit der Themensuche für die Bachelorarbeit. Die Themensuche wird oft unnötig aufgeschoben, gerade weil der tägliche Semesterstress kaum Raum dafür zu bieten scheint. Aber dennoch: Schon während der ersten Semester sollte man sich gezielt Gedanken machen, welche Themen und Fragestellungen interessant sind. Die Suche muss zu diesem Zeitpunkt dabei gar nicht unbedingt gezielt sein. Vielmehr empfiehlt es sich, mit offenen Augen und Ohren durchs Studium zu gehen. Interessante Themen und Fragen einfach mal lose zu sammeln, ohne sich strukturiert damit auseinanderzusetzen. Diese Gedanken und Ideen kann man dann nach einer gewissen Zeit als gute Grundlage benutzen, um sich gezielter mit der Themensuche zu befassen.

2. Die Hypothese für die Bachelorarbeit zu offen definieren

Das Problem ist bekannt: Man interessiert sich brennend für ein Thema und möchte gerne so viele Aspekte wie möglich abdecken. Aber Vorsicht: Eine Bachelorarbeit ist keine Promotion. Du solltest Dich auf ein Thema so fokussieren, dass es dem Format der Arbeit gerecht wird. Hier ist es wichtig, die Formulierung des Themas von möglichst vielen Seiten zu validieren. Dein Professor ist hier natürlich der erste Ansprechpartner. Aber auch wissenschaftliche Mitarbeiter am Lehrstuhl können Dir schon bevor Du Dich auf ein konkretes Thema festgelegt hast mitteilen, welche Schwierigkeiten bei der Eingrenzung eines Themas normalerweise auftauchen. Auch wenn das Unternehmen fordert, möglichst viele Aspekte des Themas zu behandeln: Achte auch gegenüber dem Unternehmen klar darauf, dass der Umfang realistisch bleibt.

3. Unzureichende Koordination zwischen Professor und Unternehmen

Schon bei der Themenfindung ist die Koordination zwischen Dir, Deinem Professor und dem Kooperationsunternehmen essentiell. Dabei solltest Du in die Offensive gehen: Warte nicht, bis Dein Professor proaktiv mit dem Unternehmen Kontakt aufnimmt. Auch das Unternehmen ist manchmal nicht wirklich motiviert, sich mit dem Hochschullehrer auszutauschen. Deswegen solltest Du schon möglichst früh die beiden relevanten Ansprechpartner zusammenführen. Dein Professor gibt Dir am Ende die Note für die Bachelorarbeit. Das Unternehmen stellt aber sicher, dass Du den Weg dorthin erfolgreich meistern kannst. Wenn Du beide Seiten schnell zusammenführst und das gemeinsame Verständnis über das Thema der Bachelorarbeit schärfst, verbesserst Du die Erfolgschancen Deiner Bachelorarbeit deutlich.

4. Kein strukturierter Zeitplan für die Themenfindung

Auch wenn der Zeitplan natürlich erst für die Bearbeitung der Bachelorarbeit wirklich relevant wird, auch vorher spielt er schon eine Rolle: Bis Du ein Thema für Deine Bachelorarbeit festgelegt hast, brauchst Du schon einen guten Überblick über den Status Quo der Forschung in Deinem Themengebiet. Markiere Dir im Kalender, wann Du die Bachelorarbeit anmelden möchtest und definiere dementsprechend die Schritte, die Du vorher einleiten muss. Plane ausreichend Zeit für die Sichtung der Literatur, sowie die Koordination mit Unternehmen und Professor ein. Auch wenn solch eine detaillierte Planung oft übereifrig wirkt: Geschadet hat sie noch niemandem.

5. Zu wenig Freizeit

Auch wenn Eifer und Ambitionen gut sind: Vergiss nicht Deine Freizeit. Nimm Dir die Wochenenden gezielt frei, um Deinen Kopf frei zu bekommen. So kannst Du in der nächsten Woche sowohl den Unistress meistern, also auch die Themenfindung für Deine Bachelorarbeit vorantreiben. Mit etwas Abstand hast Du oft auch wieder eine neue Perspektive auf Dein Thema: Dir fallen neue Aspekte und Perspektiven ein, die Du vielleicht bis dahin noch gar nicht wirklich beachtet hattest. Zudem: Deine Bachelorarbeit wird natürlich auch ein anstrengendes Projekt. Wenn Du Dir jetzt schon angewöhnst, gezielte Pausen in Deinen Rhythmus einzubauen, bereitest Du Dich gleichzeitig gut auf die Bachelorarbeitsphase vor.

Danke an den “Campus TUschler”!

Wir freuen uns heute morgen über einen Blog-Beitrag über “Die Bachlorarbeit” im Campus Tuschler! Ein super Blog an der TU Chemnitz mit vielen spannenden Beiträgen rund um das Universitätsleben. Florian Franke berichtete in seinem Beitrag über die Erfahrungen während seiner Bachelorarbeit in einem Unternehmen. Sein Kontakt zum Unternehmen kam damals über die Universität zustande – wir konnten natürlich nicht umhin zum kommentieren, dass man auf www.die-bachelorarbeit.de über das Thema zum Unternehmen gelangt :).

Den Beitrag über unser Projekt “Die Bachelorarbeit” findet Ihr hier: https://blog.hrz.tu-chemnitz.de/botschafter/2015/07/14/re-bachelorarbeit-im-unternehmen/. Viele Grüße und vielen Dank an das Team vom Campus TUschler!

Kriterien für die Benotung der Bachelorarbeit

Anforderungen zur Benotung der Bachelorarbeit

Mit der Abschlussarbeit im Bachelorstudiengang (Bachelorarbeit) schließt die wissenschaftliche Ausbildung im Bachelor-Studium ab. Mit der Bachelorarbeit sollen die Studenten und Studentinnen den Nachweis leisten, dass sie in der Lage sind, innerhalb einer vorgegebenen Frist ein Problem in Ihrem Themengebiet selbständig nach wissenschaftlichen Methoden zu bearbeiten.

 

Welche Kriterien für die Benotung einer Bachelorarbeit gibt es?

Anhand von zwei Beispiel-Universitäten werden Benotungskriterien von Universitäten erläutert.

Benotungskriterien der Universität Wuppertal:

Die Bewertung wird schriftlich begründet und erfolgt nach folgenden Kriterien.

1.Inhalt

1.1 Strukturierung/ Gewichtung 1.2 Argumentationsaufbau 1.3 Inhaltliche Klarheit 1.4 Literaturverarbeitung 1.5 Ausfüllung des Themas 1.6 Selbständigkeit der Bearbeitung 1.7 Richtigkeit der Ausführungen

2 Formale Bearbeitung

2.1 Gliederung 2.2 Literaturverzeichnis 2.3 Weitere Verzeichnisse 2.4 Zitate

3 Schriftliche Ausführung

3.1 Äußeres/ Seitengestaltung/ Schriftbild 3.2 Rechtschreibung 3.3 Interpunktion 3.4 Stil/sprachlicher Ausdruck

Diese Kriterien begründen die Finale Note der Bachelorarbeit an der Universität Wuppertal.

 

Benotungskriterien der TU Berlin:

Wissenschaftliche Arbeitsweise

Eine Abschlussarbeit (Diplom-/Bachelor-/Masterarbeit) ist der Nachweis, eine gegebene Aufgabenstellung — theoretisch oder praktisch oder beides — (unter Anleitung) wissenschaftlich bearbeiten zu können, d. h. ausgehend von den Vorgaben des Betreuers weitere Literatur, Konzepte und Methoden zu suchen, auszuwerten und auf den eigenen Kontext anzuwenden.

Eine Diplom- oder Masterarbeit muss keine eigenständige wissenschaftliche Forschungsleistung erbringen (im gegensatz zu Doktorarbeiten), erst recht keine Bachelorarbeit, bei allen diesen Arbeiten muss jedoch die wissenschaftliche Arbeitsweise klar erkennbar sein. Jede Diplomarbeit — auch angewandte Arbeiten mit (hohem) Implementierungsanteil ( die zum Beispiel häufig in Zusammenarbeit mit Unternehmen geschrieben werden) —muss einen konzeptionellen, methodisch ausgearbeiteten und wissenschaftlich eingebetteten Kern ausweisen. Demgegenüber keine eine Bachelorarbeit eher als eine etwas umfangreichere „Hausarbeit“ zu verstanden werden— hier kann durchaus eine Implementierungsarbeit mit entsprechender schriftlicher Darstellung und Dokumentation, z. B. eine experimentelle Studie o.ä., geleistet werden.

 

Eigenständigkeit der Arbeit beeinflusst bei der Bewertung der Bachelorarbeit

Die Studierenden sollen Selbständigkeit  (eine wesentliche Herangehensweise an den Tag legen. Dazu gehören unter anderem auch die aktive Literatursuche, Einbringen von eigenen Ideen in die Diskussion mit dem Betreuer, vielleicht sogar Knüpfen von eigenen Kontakten zu anderen Personen/Institutionen.

Ergebnis der Arbeit trägt wesentlich zur Note bei

Zielsetzung, erreichte Ergebnisse und methodische Bewertung der erreichten Erfolge müssen klar herausgearbeitet werden; die inhaltlichen Ergebnisse müssten in sich stimmig und schlüssig sein und die Aufgabenstellung treffen (sonst „Thema verfehlt“, was bei einer guten Betreuung allerdings nie passieren dürfte).

Später werden die einzelnen Noten für Bachelorarbeiten nochmals detailliert dargelegt.

 

Darstellung und äußere Form haben einen Einfluss auf die Note der Bachelorarbeit

Auch die Struktur und Gliederung (Kapitelstruktur, Inhaltsverzeichnis, Literaturverzeichnis etc.), eine angemessene Gestaltung der Arbeit (ein klares, ansprechendes und sauberes Design), weitestgehende Freiheit von Flüchtigkeitsfehlern, vollständige Sätze usw. sind Kriterien bei der Beurteilung. (Schließlich wollen wir gute und sehr gute Arbeiten ja auch nach außen geben können)

 

Themen für Bachelorarbeiten

 

 

Schwierigkeit der Aufgabenstellung wird bei der Benotung berücksichtigt

Bei der Anwendung der Notenskala spielt auch der Schwierigkeitsgrad, der gegebene Arbeitskontext und der Umfang der Aufgabenstellung eine nicht zu vernachläsigende Rolle. Natürlich sind nicht alle Themen gleichgewichtig, aber der Aufgabensteller hat meist ein ziemlich gutes Gefühl (häufg durch langjährige Erfahrung) für die Komplexität; z.T. stellen sich auch im Verlauf der Arbeit noch unvorhersehbare/-gesehene Probleme ein o. ä. Manche Arbeiten verlaufen – gerade für Tutoren/Hiwis – bequem eingebettet in eine langwährende Arbeitsgruppe; andere müssen echtes Neuland betreten. Diese Faktoren sind in der Bewertung angemessen zu würdigen.

 

Notenskala für Bachelorarbeiten

Für Diplomarbeiten, Bachelor- und Masterarbeiten sind sowohl die ganzzahligen Werte 1 (sehr gut), 2 (gut), 3 (befriedigend), 4 (ausreichend) und 5 (nicht bestanden) zugelassen als auch die Zwischenwerte 1.3, 1.7, 2.3, 2.7, 3.3 und 3.7. Diese Noten sollten stets im „Wortsinne“ angewendet werden.

sehr gut – eine wirklich hervorragende Leistung, die (nicht nur) keinen Mangel in den genannten Kriterien aufweist, sondern sowohl dem Betreuer als auch externen Begutachtern einen ausgezeichneten Eindruck vermittelt.

gut – eine erheblich über den durchschnittlichen Anforderungen/Leistungen liegende Arbeit, die in inhaltlicher Qualität, Methodik, Eigenständigkeit sowie auch Darstellung und Form ohne weiteres — auch nach außen — als „gute Leistung“ erkennbar und vorzeigbar ist. (Bemerkung: 2.5 ist der Mittelwert der Bewertungen mit dem Prädikat „bestanden“, d. h. eine den Anforderungen entsprechende „Durchschnitts-Diplomarbeit“ wäre theoretisch hiermit zu bewerten)

befriedigend – eine das gewünschte Ziel „in zufriedenstellendem Maße“ erreichende Leistung; hier und dort sind aber Mängel erkennbar.

ausreichend – eine Arbeit, die die gestellten Anforderungen „noch ausreichend befriedigt“, aber in etlichen Punkten von den in sie gestellten Erwartungen abweicht. Wann eine Arbeit als „nicht ausreichend“ gewertet werden muss, ist sicher eine in jedem Einzelfall schwierig zu treffende Entscheidung.

Die Arbeit wird mehrere der Anforderungen nicht oder nur äußerst mangelhaft erfüllen und in der Gesamteinschätzung des Betreuers nicht die Verleihung des Grades „Diplom-Informatiker/ in“ (bzw. der entsprechenden Bachelor/ Master-Graduierung) gestatten. Bei der Bewertung werden selbstverständlich die zeitlichen Rahmenbedingungen und der gegebene Arbeitskontext in angemessener Weise berücksichtigt. (vgl. Beurteilungskriterien Nr. 5)

Wer bewertet die Bachelorarbeit?

Die Abschlussarbeit wird von zwei Prüferinnen bzw. Prüfern begutachtet und bewertet. Bei einer externen Abschlussarbeit ( also in Verbindung mit einem Unternehmen) kann es auch den Fall geben, in dem Zweitprüfer  durch einen Mitarbeiter / Mitarbeiterin vom Unternehmen ersetzt wird. In diesem Fall hat der akademische Prüfer in Regel die alleinige Verantwortung für die Benotung.

 

Wie lange Dauert die Bewertung einer Bachelorarbeit und wann bekomme ich die Note mitgeteilt?

 

In der Regel ist der Bewertung-Zeitraum für die akademischen Betreuer relativ eng bemessen. Das heißt, an den meisten Universitäten bz. Hochschulen gibt es eine Frist von 4-8 Wochen nach Abgabe der Bachelorarbeit für die Bewertung / Benotung.

Benotung von Bachelorarbeiten die in einer Gruppe verfasst wurden:

Die Bachelorarbeit kann in begründeten Ausnahmefällen in Form einer Gruppenarbeit erbracht werden, wenn der als Prüfungsleistung zu bewertende Beitrag der einzelnen an der Arbeit beteiligten Personen entsprechend gekennzeichnet und bewertbar ist.

 

Themen für Bachelorarbeiten

Themensuche auf Karrieremessen für Studierende

Karriemessen: Keine Hilfe für die Themensuche

Du bist gerade dabei, ein Unternehmen für Deine praxisnahe Bachelorarbeit zu suchen? Die Suche nach einem geeigneten Kooperationspartner ist gar nicht so einfach. Karrieremessen sind die ideale Möglichkeit, mit Firmenvertretern in Kontakt zu kommen. Von Deinem Besuch kehrst Du oft mit diversen Plastiktüten und Informationsbroschüren zurück. Einige Gummibärchen und Kugelschreiber hast Du vielleicht auch noch abgestaubt. Am Ende aber bleibt die Frage: Was bringt ein Besuch auf der Karrieremesse für die Suche nach einem Bachelorarbeitsthema und Kooperationsunternehmen wirklich?

Vergeben Sie auch Themen für Bachelorarbeit? Ja, gucken Sie doch mal online.

Klar, die Damen und Herren von der HR-Abteilung sind nett und gesprächsbereit. Aber im Endeffekt können Sie Dir auch nur einen guten Eindruck über das Employer Branding des Unternehmens vermitteln. Wenn Du beispielsweise als Ingenieur ein spannendes Thema für Deine Bachelorarbeit in einer F&E-Abteilung suchst, bringt Dir der Kontakt relativ wenig. Viel interessanter wäre ein Gespräch mit einem Vertreter aus der relevanten Abteilung. Bei vielen Ausschreibungen für Bachelorarbeit sind oft direkte Ansprechpartner in den Abteilungen angegeben. Auch wenn Du nur telefonisch Kontakt zu ihnen aufnehmen kannst: Dies sollte Dir einen sehr guten Eindruck vermitteln, in welche inhaltliche Richtung sich das Unternehmen bewegt und ob dies mit Deinen Interessen übereinstimmt.

Tipp: Nutze die Karrieremessen, um Dir die direkten Kontaktdaten von den Personen in den für Dich interessanten Abteilungen geben zu lassen. So kannst Du Deine Fragen direkt an die richtigen Ansprechpartner schicken.

Mitbewerber drängeln? Zielgerichtete Gespräche sind wichtig

Viele Karrieremessen erfreuen sich eines großen Zulaufs. An den Ständen der beliebten Arbeitgeber bilden sich oft kleine Schlangen von Interessenten. Während Du ein Gespräch führst und Dich über aktuelle spannende Forschungsgebiete unterhalten möchtest, stehen mehrere Personen hinter Dir und tuscheln leise. Kein wirklich entspanntes Gespräch ist möglich. Du bekommst nicht wirklich die Aufmerksamkeit die Dir gebührt. Gerade auf der Suche nach einem Unternehmen für Deine Bachelorarbeit solltest Du Dir die Zeit nehmen, um in Ruhe mit den entsprechenden Personen zu sprechen. Dies kann auch einfach im E-Mailwechsel geschehen. Aber sicherlich nicht, im stickigen Gedrängel der Karrieremesse.

Tipp: Mehr als Small Talk ergibt sich meistens sowieso nicht auf Karrieremessen. Das ist auch ok. Wenn Du ein Thema für eine Bachelorarbeit suchst, vereinbare beispielsweise mit den Unternehmensvertretern auf der Messe, dass Dir eine Liste von schon betreuten Themen zugesandt wird. So bekommst Du einen guten Einblick, was das Unternehmen spannend findet.

Was steckt hinter dem schönen Schein?

Unternehmen bereiten sich gezielt auf Karrieremessen vor. Primär geht es darum, als attraktiver Arbeitgeber zu erscheinen. Die Unternehmen mit den größten Monitoren und pfiffigsten Unternehmenspräsentationen können punkten. Aber wie sieht der Arbeitsalltag aus? Wie werden die Bachelorarbeit vor Ort betreut? Gerade für den Erfolg Deiner Bachelorarbeit ist die Betreuung vor Ort natürlich sehr wichtig. Hier kann ein direkter Erfahrungsaustausch helfen, um schon vorher ein gutes Gefühl zu haben.

Tipp: Erkundige Dich bei den Unternehmensvertretern, ob nicht direkte Kontakte zu ehemaligen Bacheloranden hergestellt werden können. So erfährst Du aus erster Hand, wie Du Dir eine Bachelorarbeit vor Ort vorzustellen hast. Gleichzeitig demonstrierst Du, dass Dir die Betreuung und der akademische Erfolg Deiner Arbeit wichtig ist.

Fazit: Karrieremessen sind auf der Suche nach einem Thema für eine Bachelorarbeit nicht unbedingt der Königsweg. Aber sie können Dir helfen, den Kontakt zu den richtigen Ansprechpartnern herzustellen: Sowohl unternehmensintern, also auch zu ehemaligen Bacheloranden.