Archiv für den Monat: Juli 2016

Die Angst vor der abgekupferten Bachelorarbeit – Wie du ein Plagiat vermeidest

Klar – Sommer, Sonne, Sonnenschein lädt eher zu entspannten Stunden mit Freunden am See statt zu arbeitsreichen Tagen in der Bibliothek ein. Da würde sich jeder gerne die Mühen rund um die Bachelorarbeit ein wenig erleichtern und den einen oder anderen Gedanken von fremden wissenschaftlichen Arbeiten übernehmen. Ob Karl-Theodor zu Guttenberg oder Annette Schavan – selbst hochrangige deutsche Politiker haben in ihren Doktorarbeiten bei anderen abgekupfert. Trotzdem ist es keine gute Idee, fremde Texte zu übernehmen, ohne dies kenntlich zu machen. Denn Plagiate werden hart bestraft: Wirst du der Täuschung überführt, bedeutet das nicht nur, dass du in deiner Bachelorarbeit durchgefallen bist. In den meisten Fällen bestrafen die Universitäten den Täuschungsversuch mit einer Zwangsexmatrikulation. Ein Plagiat schadet im Endeffekt also nur dir selbst!

Doch nicht jeder Student hat die Absicht, in seiner Bachelorarbeit zu plagiieren. Es gibt immer mehr Studenten, die sich unsicher fühlen und sich regelrecht davor fürchten, unbewusst ein Plagiat zu produzieren. Der Dozent, das Prüfungsamt, die Kommilitonen oder die Medien: Überall wird man davor gewarnt, zu plagiieren und eindringlich auf die Konsequenzen hingewiesen. Besonders diejenigen, die ihre Bachelorarbeit in Biologie oder eine Bachelorarbeit in Chemie schreiben, verfassen mit der Bachelorarbeit oft ihre erste wissenschaftliche Arbeit und werden deshalb besonders verunsichert. Doch ab wann plagiiere ich eigentlich? Welche Regeln gilt es beim Schreiben der Bachelorarbeit zu beachten, um auf der sicheren Seite zu sein? Dieser Beitrag soll euch mit wichtigen Infos und Tipps rund um das Thema Plagiate versorgen.

(Wir können Euch unsere Partner bei Scribbr nur wärmsten für die Plagiatsprüfung empfehlen)

Wann produziere ich eine eigene Bachelorarbeit und ab wann handelt es sich um ein Plagiat?

Laut Definition handelt es sich bei einem Plagiat um eine wissenschaftliche Arbeit, bei der eine oder mehrere Textstellen wörtlich oder auch sinngemäß übernommen wurden, ohne dies durch ein Zitat kenntlich zu machen. Dies ist den meisten Studenten als Plagiat bekannt, doch der Begriff umfasst noch weitere Punkte. Es ist ebenso verboten, eigene Hausarbeiten zu zitieren, ohne sie als Quelle anzugeben oder fremdsprachige Texte zu übersetzen und die Übersetzung ohne Verweis in der Bachelorarbeit zu nutzen. Auch als Ghostwriter zu arbeiten, gilt als Plagiat. Natürlich ist es nicht nur wichtig, sondern notwendig, sich in seiner Bachelorarbeit auf Quellen zu stützen, denn die Bachelorarbeit ist eine wissenschaftliche Arbeit. Die Texte und Erkenntnisse anderer Wissenschaftler sollen dir als Stütze und Ausgangspunkt von neuen, eigenen Überlegungen dienen.  Es ist jedoch enorm wichtig, dass du nicht nur jede übernommene Textstelle, sondern auch jeden fremden Gedanken als solchen kenntlich machst. Bei präzise formulierten Sätzen und innovativen Erkenntnissen neigt man schnell dazu, diese einfach zu übernehmen. Doch geistiges Eigentum muss als solches kenntlich gemacht werden. Und das gilt eben auch für fremdsprachige Texte. Durch die Übersetzung eines Textes verwandelst du die im Text dargelegten Gedanken nicht in deine eigenen Gedanken, es bleiben die Erkenntnisse des anderen Autors. Außerdem ist es entscheidend, die übernommenen Passagen nicht nur als solche kenntlich zu machen, sondern dabei auch die geforderten Zitierregeln zu beachten. Die meisten Lehrstühle bevorzugen einen bestimmten Zitationsstil, den du möglichst verwenden solltest. Am besten informierst du dich bei deinem Dozenten oder auf der Homepage deines Instituts. Eine falsche Zitation führt nicht nur zu Punktabzug bei der Bewertung deiner Bachelorarbeit, sondern kann im schlimmsten Fall auch dazu beitragen, ein Plagiat zu produzieren.

Ein schwieriger Punkt ist im Hinblick auf Plagiate die Verwendung von sogenanntem „Allgemeinwissen“ in der Bachelorarbeit. Schließlich gibt es in jedem Fachgebiet gesichertes Wissen, dass du in deiner Bachelorarbeit nennen darfst, ohne es mit Quellenangabe kenntlich zu machen. Wo dieses Allgemeinwissen jedoch anfängt, ist manchmal strittig. Generell kann man sagen, dass neben deinen eigenen Gedanken und deinen gewonnen Erkenntnisse sowohl allgemeine Redewendungen und Aussagen, sowie fundiertes Wissen in deinem Fachbereich als Allgemeinwissen gelten und nicht kenntlich gemacht werden müssen.  

 

Wie prüft mein Betreuer meine Bachelorarbeit auf ein Plagiat?

Zum einen kennt dein Betreuer die Literatur seines Fachgebiets meist sehr genau. Liest er deine Bachelorarbeit, werden ihm eingängige Stellen aus der Forschung also bereits auffallen. Zudem heben sich die übernommenen Textpassagen durch ihren Stil von deinem eigenen Text ab und sind daher leicht als Plagiat zu erkennen.  Somit besteht eine hohe Wahrscheinlichkeit, dass einer deiner beiden Betreuer übernommene Textstellen identifizieren. Zudem besitzen alle Universitäten sogenannte Plagiatssoftware, mit denen sie deine Bachelorarbeit nochmals systematisch auf Plagiate untersuchen. Dabei wird der Text Wortgruppe für Wortgruppe analysiert und mit Inhalten aus dem Internet abgeglichen. Finden sich verdächtige Stellen, werden diese von der Software markiert. Die passende Quelle zu der plagiierten Textstelle wird von der Software gleich mit angegeben. Um auf der sicheren Seite zu sein, kannst du aber selbst eine Software basierte Plagiatsprüfung der Bachelorarbeit durchführen lassen. Diese wird von verschiedenen Anbietern im Internet angeboten..

Wir können Euch unsere Partner bei Scribbr nur wärmsten für die Plagiatsprüfung empfehlen. 

Zur Plagiatsprüfung –>

Welche Quellen sich zum Zitieren für deine Bachelorarbeit eignen und wie du deiner Arbeit Individualität verleihst erfährt du in Teil 2 des Beitrags!

Vom Fußball für die Bachelorarbeit lernen

Ob ihrs mögt oder nicht: Dem Fußball ist in diesen Tagen nicht zu entkommen. Beinahe jede Kneipe und jedes Restaurant hat den obligatorischen Flachbildschirm installiert und will es den Kunden ermöglichen, jedes Gruppen und Finalspiel zu verfolgen. Die Uniseminare sind zu den entsprechenden Zeiten manchmal verdächtig leer, die Wochenendplanung muss sich an den Spielplan anpassen und die Gespräche drehen sich um Geheimfavoriten, Aufstellung der eigenen Nationalmannschaft und Verfassung einzelner Spieler. Für den Großteil der Studierenden wird das alltägliche Leben durch die Brille des Fußballs betrachtet. Wie soll man bei dem ganzen sportlichen Trubel an die eigene Bachelorarbeit denken? Wir wollen in diesem Beitrag das Bild vom Fußballspiel für die Bachelorarbeit benutzen, um euren sportlichen Ehrgeiz für die akademische Abschlussarbeit zu wecken.

Das Training vor dem großen Spiel – Vorbereitungen für die Bachelorarbeit

Seit dieser Europameisterschaft muss die Farbe der Unterhose der Spieler mit der Hosenfarbe übereinstimmen. Diese Regelung mag man belächeln, verrät jedoch, dass es im internationalen Fußball ein aufwendigeres Regelwerk gebraucht wird als auf dem Bolzplatz, wo die komplizierteste Regel wohl noch die des Drei-Ecken-Ein-Elfmeter ist. Das Gleiche gilt für eure Bachelorarbeit. Sie ist die Reifeprüfung, die zu eurem ersten Hochschulabschluss beiträgt. Ihr solltet also euer Regelwerk, die Studien- und Prüfungsordnung, genauestens studieren. Dort erfahrt ihr, welche Voraussetzungen es gibt, wie lange ihr Zeit habt, wie viele Seiten ihr schreiben müsst  und unter welche Umständen ihr in eine Verlängerung gehen dürft. Ihr solltet euren Schiedsrichter, euren Bachelorbetreuer, kennenlernen und seine Eigenheiten, Vorlieben und Wünsche berücksichtigen. Es macht einen Unterschied, ob ihr einen großzügigen Prüfer habt, der das ein oder andere Foul übersieht, um den Schreibfluss nicht zu stören, oder ob er bei jedem kleinsten Vergehen abpfeift und Punkte in der Bewertung abzieht. Bevor der Anpfiff ertönt, solltet ihr euch einen Matchplan zurechtlegen. Stellt euch einen Zeitplan auf und vergesst nicht euch auf Unvorhersehbarkeiten einzustellen. Im sportlichen Wettkampf kann es zu Verletzungen kommen und ihr solltet Regenerationsphasen von Vornerhein einplanen. Auch wenn die akademische Arbeit und damit eure Bachelorarbeit zuallererst ein Einzelsport ist, solltet ihr euch um ein Fitnessteam bemühen. Sucht euch erfahrene Kommilitonen und Freunde aus, die euch im Prozess der Bachelorarbeit coachen können und mit Rat und Tat zur Seite stehen.

Die erste Halbzeit bei der Bearbeitung eurer Bachelorarbeit

Ihr habt eure Bachelorarbeit angemeldet, die Zeit läuft und der Ball rollt. Vergesst nicht, dass ein Spiel in der Regel 90 Minuten dauert. Ihr könnt nicht erwarten, dass ihr innerhalb von wenigen Tagen eure Bachelorarbeit herunter schreibt. Haltet an eurem Matchplan fest und setzt euch Zwischenziele. Im besten Falle lasst ihr in eurer Bachelorarbeit die unterschiedlichen Forschungsmeinungen wie gegnerische Mannschaften aufeinandertreffen. Seid nicht voreingenommen, sondern erläutert die verschiedenen theoretischen Ansätze, erklärt ihre Vor- und Nachteile und findet am Schluss zu einem begründeten und wissenschaftlich fundierten Urteil. Habt eine klare Linie im Spiel. Euer Forschungsinteresse und eure Forschungsfrage sollten in der Einleitung klar formuliert werden und im Verlauf der Arbeit immer wieder auf sie verwiesen werden. Am Schluss der Bachelorarbeit solltet ihr in der Lage sein, eure Forschungsfrage zu beantworten. Gleichzeitig müsst ihr euch auf euren Kontrahenten einstellen. Es kann sein, dass ihr innerhalb eurer Bachelorarbeit euch neu ausrichten müsst, da eure Lektüre und Untersuchung euch auf neue Wege bringt. Es gilt bei der Bachelorarbeit nicht eine vorgefasste Meinung durch selektive Auswahl der Forschungsliteratur zu unterstützen, sondern ein bestimmtes Thema hinsichtlich einer konkreten Fragestellung wissenschaftlich zu untersuchen.

Den Sieg vor Augen – Der Abschluss der Bachelorarbeit

Siegesgewiss schwenkt ihr in eurer Vorstellung schon den Pokal, denn ihr habt schon eure komplette Bachelorarbeit geschrieben. Freut euch nicht zu früh. Wir befinden uns erst in der 70. Minute des Spiels. Ihr solltet genügend Zeit einplanen für die Korrekturarbeit. Lest die Arbeit mehrmals Korrektur und lasst sie von kompetenten Freunden und Kommilitonen lesen. Beachtet dabei die unterschiedlichen Ebenen einer wissenschaftlichen Arbeit. In einem ersten Durchgang könnt ihr nur auf die Rechtschreibung und Grammatik achten. In einen zweiten Durchgang achtet ihr auf Formulierungen. Und wenn ihr die Bachelorarbeit zum dritten Mal lest, überprüft sie inhaltlich. Erklärt eurem Coaching Team in knappen Worten mündlich euer Vorgehen in der Bachelorarbeit. Lasst euch Feedback geben, ob eure wissenschaftliche Untersuchung verständlich in dem Text eurer Bachelorarbeit dargestellt wurde. Als letzten Schritt müsst ihr eure Bachelorarbeit in den Druck geben. Achtet sorgfältig darauf, dass ihr alle Fehler korrigiert habt. Es gibt nichts ärgerlicheres, als die gedruckte Arbeit in den Händen zu halten und zu bemerken, dass die Anschrift auf dem Titelblatt der Bachelorarbeit falsch ist.

Eure gesamte Arbeit an der Bachelorarbeit war wie ein einstudierter und perfekt vorgetragener Angriff. Nach Ballgewinn und sicherem Spielaufbau in der eigenen Hälfte habt ihr über mehrere Stationen im Mittelfeld euren Gegner schwindelig gespielt. Mit dem Schluss eurer Bachelorarbeit schlagt ihr einen scharfen Pass vor das Tor und wenn ihr jetzt die Bachelorarbeit in den Briefkasten des Prüfungsbüros einwerft, zappelt der Ball im Netz. Ob das Tor ausreicht, um den Titel zu gewinnen und euch für den höheren Wettbewerb zu qualifizieren, erfahrt ihr mit der Bekanntgabe der Note eurer Bachelorarbeit!