Archiv für den Monat: November 2016

Bachleorarbeit

Selbstorganisation bei der Bachelorarbeit – Umsetzen statt Aufschieben

Jeder kennt die Sprichwörter: Der frühe Vogel fängt den Wurm, besser früh als spät und nicht erst fünf vor zwölf mit der Bachelorarbeit starten und alles auf den letzten Drücker erledigen. Denn das hat meist nur strapazierte Nerven, leidende Mitmenschen und verminderte Qualität zur Folge. Gerade bei einem so wichtigen Projekt wie der Bachelorarbeit gilt daher: Selbstorganisation ist das A und O. Die fehlt während der Abschlussphase deines Studiums jedoch häufig. Deine Kurse hast du in der Regel alle schon abgeschlossen und du solltest deine gesamte freie Zeit darauf verwenden, dich der Bachelorarbeit zu widmen und zwar alleine. Die nötige Motivation und Organisation – dafür bist du verantwortlich. Wie das gelingt? Das erfährst du hier.

 

Themen für Bachelorarbeiten


Gelungene Selbstorganisation bei der Bachelorarbeit bedeutet Planung

Zwar ist Selbstorganisation eigentlich Handwerkszeug, das in allen Lebenslagen immer wieder verlangt wird. Jedoch fällt es vielen Studenten schwer, vom Entspannungsmodus in den Studienabschlussmodus umzuschalten, den die Bachelorarbeit aber zwangsläufig verlangt. Eine durchdachte Organisation dieser Phase sollte möglichst am Anfang des Arbeitsprozesses an der Bachelorarbeit angegangen werden. Organisation meint, planvoll und strukturiert das Projekt Bachelorarbeit anzugehen und zu organisieren gibt es bei der Bachelorarbeit einige Dinge. Du solltest dir zum Beispiel überlegen, an welchem Ort du deine Abschlussarbeit schreiben willst. Falls du dich für die Arbeit in der Bibliothek entscheiden solltest, wäre es eine Überlegung, dir dort eine Kabine zu mieten. Sie erspart dir jeden Tag aufs Neue die lästige Platzsuche und garantiert dir einen ruhigen Ort, an dem du dich garantiert konzentrieren kannst. Ein weiterer Pluspunkt: Du kannst deine Unterlagen einfach in deiner Kabine lassen und kannst außerhalb der Bibliothek deine Bachelorarbeitsfreie Zeit genießen. Es ist allerdings empfehlenswert sich frühzeitig um eine eigene Kabine zu kümmern, da diese oft Monate im Voraus ausgebucht sind. Vielleicht bist du aber auch eher der Typ, der am heimischen Schreibtisch arbeitet. Doch auch dann solltest du möglichst im Voraus für ausreichend Ruhephasen in deiner Wohnung sorgen. Wohnst du in einer WG solltest du WG-Partys oder WG-Besuche deiner Mitbewohner ebenfalls einplanen, um einen geregelten Arbeitsrhythmus beizubehalten.

 

Zeitplanung der Bachelorarbeit


Ein sehr wichtiger Punkt bei der Organisation der Bachelorarbeit ist die Planung der Arbeitszeit. Ein Zeitplan hilft, langfristig zu planen und einen strukturierten Arbeitsrhythmus zu entwickeln. Zunächst solltest du wichtige Fristen, wie die Themenabgabe oder auch den endgültigen Abgabetermin deiner Bachelorarbeit im Auge haben. Jedoch sollten auch andere wichtige Termine wie ein möglicher Urlaub oder Besuche in diesem Plan berücksichtigt werden, um Zeitprobleme zu vermeiden. In jedem Fall ist es ratsam den Zeitplan so zu erstellen, dass vor dem Abgabetermin noch einige freie Tage liegen. Sollte etwas Unerwartetes passieren, solltest du Schwierigkeiten haben oder kommt dein Zeitplan durcheinander, kannst du trotzdem entspannt bleiben. Die einzelnen Arbeitsphasen solltest du sorgfältig planen. Wie viel Zeit du für die jeweilige Phase brauchst, musst du individuell entscheiden: Manche benötigen mehr Zeit für die Literaturrecherche, andere hängen bei der Gliederung und brauchen sehr lange, um einen Roten Faden für ihre Bachelorarbeit zu finden und wieder andere finden kein Thema für ihre Bachelorarbeit. Orientiere dich an deinen Erfahrungen bei denen letzten Hausarbeiten und erstelle danach deinen individuellen Arbeitsplan. Dabei solltest du immer auch genügend Zeit für die Korrektur deiner Bachelorarbeit einplanen. Dein Zeitplan sollte allerdings nicht nur aus Arbeitsphasen bestehen: Auch Pausen und freie Tage sind wichtig. Jeder braucht mal Abwechslung!


Motivation für die Arbeit an der Bachelorarbeit


Eine gute Selbstorganisation sollte auch die eigene Motivation berücksichtigen, die ständig neu entfacht werden muss. Der Arbeitsprozess einer Bachelorarbeit ist lang. Jeder durchlebt Höhen, aber auch einige Tiefen. Daher ist es unheimlich wichtig, sich ständig neu motivieren zu können, damit man nicht in den berüchtigten Aufschiebe-Modus gerät oder verzweifelt. Bestenfalls sollte man sich auch hierfür bereits im Voraus Methoden überlegen. Einigen hilft es möglicherweise sich mit Musik zu motivieren. Für andere kann Sport Motivation sein: Nach stundenlanger Arbeit und einem rauchenden Kopf kann eine Laufrunde durch den Wald oder Park Wunder wirken. Du solltest dir außerdem Zwischenetappen setzen und dir deine Teilerfolge bewusst vor Augen führen, um zu sehen, wie weit du schon gekommen bist. Du wirst bei jedem neuen Teilerfolg merken, wie schnell du dich deinem Ziel näherst: Der Abgabe deiner Bachelorarbeit.

 

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So bekommst du für deine Bachelorarbeit Geld vom Staat

Die Bachelorarbeit soll den krönenden Abschluss eines Studiums darstellen. Nicht wenige Studierende investieren deshalb viel Zeit und mitunter auch Geld in dieses wichtige Projekt. Auch wenn gähnende Leere im Portemonnaie herrscht, sollte eine mit höheren Kosten verbundene Abschlussarbeit nicht abschrecken. Denn der Staat beteiligt sich an fast allen Kosten, die im Rahmen eines Studiums anfallen. Hier erfährst du, wie du für deine Bachelorarbeit und viele weitere Studienausgaben Geld zurückholen kannst.

 

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Studienkosten per Steuererklärung geltend machen

Alle Kosten, die eindeutig im Zusammenhang mit einer akademischen Ausbildung entstehen, zählen zu den sogernannten Werbungskosten und können damit in voller Höhe von der Steuer abgesetzt werden. Natürlich gibt es nur dann Geld vom Staat zurück, wenn bereits Steuern gezahlt werden. Da die Mehrzahl der Studierenden mit ihrem Jahresverdienst unter dem Grundfreibetrag von 8.652 Euro (in 2016) bleibt und damit noch keine Steuern zahlen muss, bietet das deutsche Steuerrecht eine äußerst vorteilhafte Lösung, um dennoch Studienkosten steuerlich geltend machen zu können – den Verlustvortrag.

 

Verlustvortrag – Steuerbonus für den Berufseinstieg

Bei einem Verlustvortrag kannst du dem Finanzamt jährlich mittels einer Steuererklärung alle studienbedingten Aufwendungen (= Verluste) mitteilen. Das Finanzamt merkt sich deine über die Studienjahre vorgetragenen Verluste solange, bis du in einen Job einsteigst, das erste Mal richtig verdienst und damit auch Steuern zahlen musst. Die Ausgaben für das Studium werden dann mit deiner gezahlten Lohnsteuer verrechnet und du bekommst eine Steuererstattung. Auf diese Weise kannst du dir fast alle Studienkosten wieder zurückholen. Und über die Jahre kann sich hier je nach Studiengang und Universität so einiges ansammeln.

 

Welche Studienkosten führen zu einer Steuererstattung?

Rund 30.000 Euro müssen nach einer Erhebung des Deutschen Studentenwerks im Rahmen eines Bachelorstudiums aufgebracht werden. Wer an einer privaten Uni studiert oder ein Auslandssemester einlegt, muss mit wesentlich höheren Kosten für Lebensunterhalt und Ausbildung kalkulieren. Doch alle Kostenpositionen, die eindeutig im Zuge einer beruflichen Ausbildung bzw. eines Studiums entstehen, können voll steuerlich geltend gemacht werden. Typische Studienkosten sind insbesondere:

 

  • Semesterbeiträge oder Studiengebühren
  • Ausgaben für Auslandssemester oder -praktikum
  • Exkursionen oder Studienfahrten
  • Fachliteratur und -magazine
  • Fahrtkosten zwischen Wohnung und Uni oder Bibliothek
  • technische Geräte wie Laptop oder Drucker
  • Arbeitsmittel wie Ordner, Taschenrechner, Schreibutensilien etc.
  • Umzug in die Universitätsstadt
  • Seminar- und Abschlussarbeiten

 

Was kann ich bei einer Bachelorarbeit von der Steuer absetzen?

Da die Bachelorarbeit unbestritten notwendiger Teil deiner akademischen Ausbildung ist, kannst du prinzipiell alle damit verbundenen Kosten steuerlich geltend machen. Typische Kosten bei einer Bachelorarbeit sind etwa:

 

  • Fachliteratur für die Recherche
  • Arbeitsmittel & Berufskleidung: Schreibst du etwa eine Bachelorarbeit in Geologie, Geographie, Chemie oder Biologie und benötigst für Laborversuche oder Feldforschungen spezielle Gerätschaften oder Arbeitskleidung, kannst du die Kosten hierfür komplett geltend machen.
  • Reisekosten: Bist du im Rahmen der Bachelorarbeit viel unterwegs (Bibliotheken, Anreise zu Interviewpartnern usw.), kannst du entstandene Ausgaben absetzen. Hierzu reichen dem Finanzamt Belege in Form von Flug- oder Bahntickets. Wenn du mit dem eigenen Auto unterwegs warst, kannst du die Entfernungspauschale von 30 Cent pro Kilometer beanspruchen.
  • Übernachtungskosten & Verpflegungsmehraufwand: Musstest du während der Recherche in Hotels übernachten, kannst du die Rechnungen beim Finanzamt einreichen und bekommst die Zahlungen erstattet. Für jeden Tag Abwesenheit von deinem Wohnort im Rahmen der Recherche bekommst du außerdem eine Verpflegungspauschale in Höhe von 24 Euro.
  • Tätigkeit als Werkstudent: Wenn du deine Bachelorarbeit in einem Unternehmen schreibst, kannst natürlich die täglichen Fahrten zur Arbeitsstelle absetzen. Sofern dir dein Arbeitgeber für die Bachelorarbeit kein Budget zur Verfügung stellt, kannst du alle oben genannten Kosten von der Steuer absetzen.

 

So machst du deine Steuererklärung für die Studienzeit

Du hast mehrere Möglichkeiten, um Steuererklärungen für deine Studienjahre zu erstellen. Neben den klassischen Steuerformularen der Finanzämter gibt es diverse Steuerprogramme auf CD-ROM oder seit ein paar Jahren auch verschiedene Anbieter von Online-Steuererklärungen. Das Problem ist bei den genannten Alternativen meist, dass sie sich vorwiegend an Arbeitnehmer richten und nicht auf typische Kostenpositionen von Studierenden eingehen. Das macht die Erstellung einer Steuererklärung für Laien zeitaufwändig und kompliziert.

 

Eine speziell für Studierende entwickelte Online-Steuererklärung ermöglicht seit Dezember 2015 die Plattform studentensteuererklärung.de. In wenigen Schritten und leicht verständlich werden die Nutzer durch ihre Steuererklärung geleitet. Viele Hilfen und Tipps stellen sicher, dass keine wichtigen Kostenpunkte vergessen werden, damit ein möglichst hoher Verlustvortrag bzw. eine maximale Steuererstattung erreicht werden können. Der Steuer-Service richtet sich dabei nicht nur an eingeschriebene Studierende. Auch Uni-Absolventen können über die Plattform noch ihre Steuererklärungen erstellen und ans Finanzamt schicken. Denn aktuell ist die Steuererklärung für die Studienzeit noch bis zu sieben Jahre rückwirkend möglich.

 

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