Masterarbeit Molekularbiologie – Bioprozesstechnik (m/w/d)

6. März 2024

Themenbeschreibung

Die Arbeitsgruppe Bioprozesstechnik am Max-Planck-Institut für Dynamik komplexer technischer Systeme bietet im Bereich der Molekularbiologie folgende Masterarbeit an:
„Analyse und Quantifizierung viraler Proteine und Genexpression in humanen Lungenzellen in Co-Infektionsszenarien von Influenza A und Defective Interfering Particles“

HintergrundDie Arbeitsgruppe „Molecular Biology“ in der Abteilung Bioprozesstechnik forscht an dem komplexen Zusammenspiel zwischen Viren und Wirtszelle und versucht mit Hilfe vielseitiger Analysesysteme, wie Massenspektrometrie, RT-qPCR und mathematischer Modellierung die virale Replikation auf molekularer Ebene zu verfolgen. Dieses Wissen wird dafür genutzt, um Bottlenecks in dem Infektionsprozess zu identifizieren und antivirale Agenzien zu entwickeln. Ein wichtiges aktuelles Forschungsthema sind sogenannte Defective Interfering Particles (DIPs), unvollständige Viren
mit antiviraler Wirkung. Im Rahmen einer Masterarbeit soll der Einfluss von DIPs auf eine Infektion
mit Influenzaviren (IAV) in humanen Lungenzellen untersucht werden. Hierfür werden humane Lungenzellen in verschiedenen Szenarien einer IAV/DIP Co-Infektion ausgesetzt. Bei der Analyse werden verschiedene Virusassays mit komplizierteren analytischen Methoden, wie RT-qPCR und
Massenspektrometrie kombiniert, um ein möglichst vollständiges Bild der Veränderungen innerhalb der Zelle bei einer Infektion zu erhalten. Im Laufe der Masterarbeit kann ein breites Methodenspektrum erlernt werden (Zellkultur, virologische Arbeitsmethoden, quantitative PCR und
Massensprektrometrie).
Kultivierung von adhärenten humanen Lungenzellen
Durchführung von Infektionsexperimenten mit Influenzaviren und DIPs
Analyse der Virusproduktion mittels Virusassays
Aufarbeitung und Analyse von Säugerzell-Proteinen und Säugerzell-RNA mittels RT-qPCR und

Massenspektrometrie

Studierende der Biotechnologie, Biosystemtechnik, Biochemie, Biologie oder verwandter Fachrichtungen,
Kenntnisse in den Bereichen Zellkulturtechnik, Molekularbiologie und Virologie von Vorteil
ausgeprägte Teamfähigkeit, Eigeninitiative
strukturiertes, selbstständiges und gewissenhaftes Arbeiten
gute bis sehr gute Kommunikationsfähigkeiten in der englischen Sprache

Arbeit in einer internationalen Arbeitsgruppe
Arbeit an Schlüsseltechnologien
Nutzung modernster Ausrüstung
intensive Betreuung und Schulung durch MPI Mitarbeiter*innen
Erwerb wertvoller theoretischer und praktischer Kenntnisse im Bereich der Molekularbiologie