September 4, 2015

Bachelorarbeiten bei Gigatronik

Von Niels Reinhard

Abschlussarbeiten und Unternehmen – auch wenn die Abschlussarbeit natürlich eine universitäre Prüfungsleistung bleibt, birgt diese Kombination sowohl für Studierende und Hochschulen als auch für Unternehmen großes Potential. Inbesondere für Studierende, die sich stark für ein Thema interessieren und ihre Expertise praxisnah vorantreiben wollen, kann eine Abschlussarbeit im Unternehmengroße Vorteile bringen. Aber auch Unternehmen versuchen zunehmend, mit ihren spannenden Forschungsthemen die Studierenden anzusprechen, die sich gezielt für ein Themengebiet interessieren. Wir haben bereits über das IT-Beratungsunternehmen best practice consulting AG, den Energieversorger und -dienstleister enviaM, den Automobildienstleister ASAP sowie den Technologie-Konzern Voith GmbH berichtet.

Für diesen Teil der Serie haben wir mit Tatjana Pizir von Gigatronik in Köln gesprochen. Der Standort Köln ist für die Gigatronik-Gruppe einer von 12 Standorten im deutschsprachigen Raum (Deutschland, Schweiz, Österreich). Neben Köln befinden sich Standorte z.B. in Stuttgart und München ebenso wie in Ulm und Böblingen. Gigatronik entwickelt IT- und Elektronik-Lösungen für Fahrzeuge, Maschinen und elektronische Geräte. Für innovative Ideen sollen mehr als 1000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den drei Sparten Automotive, Technologies und Mobile Solutions sorgen.  Abschlussarbeiten gibt es bei Gigatronik in vor allem folgenden Bereichen: Elektrotechnik, Informatik, Mechatronik und Betriebswirtschaft (BWL).

Bachelorarbeit als Karriere-Boost: Hohe Übernahmequote

Eine hohe Übernahmequote von Studierenden, die zuvor die Bachelorarbeit oder Masterarbeit im Unternehmen absolviert haben, ist für viele Unternehmen hochgradig attraktiv. Dies gilt auch für Gigatronik am Standort Köln, die – wie im Gespräch deutlich wurde – bereits eine sehr hohe Übernahmequote vorweisen können. Dies stellt in Unternehmen nicht die Regel dar, zeigt aber die Chancen auf, wenn sowohl Studierende als auch Unternehmen an einer Weiterbeschäftigung interessiert sind – sofern das Thema sowie die Leistung der Arbeit passen.

BWL? Elektrotechnik? Informatik? Hauptsache Interesse!

Wie geht ein Unternehmen vor, welches eine solch hohe Übernahmequote vorzuweisen hat? Ein relevantes Merkmal scheint die Fokussierung auf den Menschen und das dahinterstehende Interesse zu sein. Der Blick richtet sich nicht nur auf den Studiengangsnamen und die Notenausbeute: “Einschlägige Kenntnisse und hohes Interesse in dem entsprechenden Bereich sind von elementarer Bedeutung: wer sich privat mit dem Thema beschäftigt, vielleicht vorher schon ein Praktikum absolviert oder ein Projekt an der Hochschule durchgeführt hat, erzielt definitiv eine höhere Chance im Bewerbungsprozess”, betont Tatjana Pizir, dass reine Lebenslaufoptimierung meist nicht ausreiche. Dabei sei es nicht vorranging wichtig, ob die Studierenden BWL, Informatik oder Elektrotechnik studiert haben. Zwar gehen tiefergehende Kenntnisse zumeist mit einem entsprechenden Studium einher, doch gebe es diesbezüglich auch große Unterschiede innerhalb eines Studienganges. Frei nach der Annahme: Elektrotechnik-Studium ≠ Elektrotechnik-Studium und Informatik-Studium ≠ Informatik-Studium.

Vielleicht auch deshalb gehen bei Gigatronik am Standort Köln circa 40 bis 50 Bewerbungen ein – bei aktuell drei betreuten Bachelorarbeiten. Gerade bei einer solch hohen Bewerberzahl erscheint eine Differenzierung nach der Note im Studium (z.B. 1,2 in BWL an der „Elite-Universität“ sticht 1,3 in BWL an einer „normalen Universität“) wenig sinnvoll. Stattdessen wirkt Interesse und Begeisterung für ein Thema als das maßgebliche Unterscheidungs-Kriterium sinnvoller (z.B. Informatik-Projekt in Initiative an „normaler Universität“ sticht Informatik-Studium an „Elite-Universität“).

BWL! Elektrotechnik! Informatik! Praxisnah neue Ideen generieren.

„Die Hochschulen lassen den Studierenden in der Regel ausreichend Freiraum, um ein für alle Beteiligten passendes Thema zu finden. Der Rahmen wird vorgegeben, anschließend kann der Student seinen Interessen und Fähigkeiten nachgehen”, betont Tajana Pizir, dass die Zusammenarbeit mit den Hochschulen unproblematisch verlaufe.. Durch die enge Kooperation und Kommunikation mit den Studierenden und Hochschulen können Bewerber individuelle Themen finden, die einen Mehrwert für alle Beteiligten bringen – unabhängig davon, ob Elektrotechnik, BWL oder Informatik studiert wird. Eine Themenausschreibung würde sowieso nur Sinn machen, wenn die Ergebnisse auch im Unternehmen genutzt werden. Daraus ergebe sich die Chance für die Studierenden, mit der mehr als zufriedenstellenden Bearbeitung relevanter Themen zu glänzen. “Das Schreiben ermöglicht uns einen guten Eindruck vom Kandidaten, gerade da der Student lediglich an der Abschlussarbeit sitzt”, hebt Pizir die Möglichkeiten für die Studierenden und das Unternehmen hervor. “Außerdem lernen die Studierenden unsere Produkte und Techniken kennen”, fügt sie  hinzu. Schließlich sei es die Regel, dass aus den praxisnahen Bachelorarbeiten heraus neue Ideen entstehen – die Chance für die Studierenden der BWL, Elektrotechnik und Informatik übernommen zu werden und weiter an einem spannenden Thema zu arbeiten.

Weitere Informationen über Abschlussarbeiten bei Gigatronik:

Nicht nur auf www.die-bachelorarbeit.de sondern natürlich auf der Karriereseite von Gigatronik gibt natürlich eine Vielzahl von spannenden Themen für Bachelorarbeiten.