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Plagiatsprüfung einer Bachelorarbeit

Tipps & Tricks für die Plagiatsprüfung der Bachelorarbeit

Sich mit fremden Federn zu schmücken, gilt im Allgemeinen als wenig ehrenhaft. Dass die Konsequenzen einer plagiierten Bachelorarbeit aber weit über die Frage der – wissenschaftlichen – Ehre hinausgehen und im schlimmsten Fall bis zur Zwangsexmatrikulation führen können, ist nicht unbedingt allen Studierenden bewusst. Immer mehr Verfasser von Bachelorarbeiten, Masterarbeiten und Dissertationen wollen daher auf Nummer Sicher gehen und lassen die Ergebnisse Ihrer mühevollen Recherchen auf Herz und Nieren – sprich: auf unvollständig oder falsch angegebene Quellen – überprüfen. Welchen Sinn die Plagiatsprüfung Deiner Bachelorarbeit macht und was dabei zu beachten ist, erklärt dieser Beitrag am Beispiel der Plagiatssuchmaschine PlagAware.

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Was können Programme für die Plagiatsprüfung (nicht)?

Nach den ersten großen und recht medienwirksamen Plagiatsaffären von Karl-Theodor zu Guttenberg 2011 und Annette Schavan 2012 haben die Unis auf breiter Front mit der Aufrüstung gegen die “Copy&Paste”-Wissenschaft begonnen. Heute gehören Plagiats-Checks von Bachelorarbeiten vielerorts zum Standard-Prozedere – auch wenn selbst den besten Anti-Plagiats-Scannern mit Erkennungsraten von 60%-70% lediglich eine etwas ernüchternde “teilweise Nützlichkeit” bescheinigt wird (http://plagiat.htw-berlin.de/software/2010-2/).

Um zu verstehen, was Tools für die Plagiatsprüfung bringen (und was nicht), sollte man wissen, wie diese Programme funktionieren. Etwas vereinfacht ausgedrückt, machen die Systeme genau das, was jedem Normalsterblichen auch eingefallen wäre: Sie ermitteln verdächtige Abschnitte in einem Text, schlagen diese Abschnitte in einer Suchmaschine nach, lesen die Fundstellen durch und fassen die Ergebnisse in einem mehr oder minder hübschen Bericht zusammen. So weit, so einfach. Ärgerlicherweise liegt der Teufel wie so oft im Detail, denn natürlich kann jeder dieser Schritte besser oder schlechter durchgeführt werden. Doch der Reihe nach:

* Die Ermittlung von verdächtigen Abschnitten: Hier geht es im Wesentlichen darum, wie viele und welche Abschnitte geprüft werden – denn ausnahmslos alle Wortgruppen zu prüfen, ist nach heutigem Stand der Technik schlicht und ergreifend nicht machbar. Viele Programme für die Plagiatsprüfung verfügen über Sprachdatenbanken, die “interessante” – also seltene – Worte und Wortkombinationen höher bewerten als Allgemeinplätze, die so oder so ähnlich in jeder Arbeit vorkommen. Letztlich erhöhen Plagiatssuchmaschinen dadurch die Wahrscheinlichkeit, mit einer Wortkombination einen relevanten Treffer zu landen, sprich: eine plagiierte Textstelle zu entdecken.

* Nachschlagen in einer Suchmaschine: Für die auf diese Weise ermittelten Abschnitte werden entsprechende Dokumente im Netz gesucht. Die wenigsten Anbieter von Tools für die Plagiatsprüfung erfinden dabei das Rad neu, sondern nutzen die großen Suchmaschinen Google und Bing, in der Regel angereichert um eigene Bibliotheken. Damit ergibt sich unmittelbar: Was Google & Co nicht findet, wird in der Regel auch von den Plagiatsprüfmaschinen nicht gefunden. Doch Vorsicht – es gibt Ausnahmen in beide Richtungen. Denn oftmals haben Plagiats-Checker Textdatenbanken lizenziert, die nicht öffentlich verfügbar sind. Zum anderen sperren Websites vereinzelt nicht-menschliche Benutzer – und damit auch Plagiatssuchmaschinen – aus.

* Erstellung des Prüfberichts: Der Rest ist Fleißarbeit. Die von der Suchmaschine vorgeschlagenen Quellen werden eingelesen, mit dem Prüftext vergleichen und aufgelistet, sofern die Übereinstimmung groß genug ist. Bei der Erstellung des Berichts, bei der Darstellung der gefundenen Quellen und der Möglichkeiten zur Überarbeitung des Prüfberichts

unterscheiden sich die Systeme für die Plagiatsprüfung deutlich voneinander. Letztlich entscheiden hier die eigenen Anforderungen und nicht zuletzt der eigene Geschmack.

Einmal Bachelorarbeit und zurück

Genug der Vorrede, wie schaut das Ganze denn nun in der Praxis aus? Als Beispiel haben wir den Plagiat-Checker PlagAware verwendet, der zum einen von Unis und Schulen genutzt wird, zum anderen aber auch von Schülern und Studenten zur Plagiatsprüfung von Seminar,- Bachelor- und Masterarbeiten verwendet werden kann.

Nach der kostenlosen Anmeldung werden wir direkt zur Upload-Seite geleitet, von der man die Bachelorarbeit hochladen kann. Ein Tipp: Programme für die Plagiatsprüfung verwenden nur den reinen Text Eurer Arbeit, keine Bilder, Diagramme oder Formatierungen. Speichert also Eure Arbeit für die Plagiatsprüfung am besten im “Nur-Text”-Format ab – dadurch wird die Datei deutlich kleiner. Insbesondere PDF-Dateien sind manchmal problematisch, da durch die Umwandlung in PDF und die notwendige Zurück-Konvertierung in Text gelegentlich Texte zerstückelt werden.

Bevor Ihr die Arbeit hochladet, solltet Ihr allerdings einen Blick ins Kleingedruckte – sprich: die Geschäftsbedingungen und die Hinweise zum Datenschutz werfen. Könnt Ihr Eure Datei jederzeit wieder löschen? Wird sie vielleicht sogar in den öffentlichen Bestand von Referenz-Dokumenten des Anbieters übernommen? Denkt daran, dass internationale Unternehmen in der Regel nicht den recht strengen deutschen Datenschutzverordnungen unterliegen. Wählt Ihr einen deutschen Plagiat-Checker, seid Ihr zumindest hier schon mal auf der sicheren Seite.

Was gehört in den Prüftext?

Die meisten Tools für die Plagiatsprüfung berechnen die Kosten anhand des Umfangs der Arbeit. Falls in Eurer Arbeit also Texte vorkommen, die sowieso zitiert – oder sicher zitatfrei – sind, könnt Ihr diese vor dem Hochladen entfernen. Allerdings solltet Ihr unbedingt Euer Literaturverzeichnis angeben, da die Programme versuchen, bereits bekannte und angegebene Quellen zu berücksichtigen und entsprechend darzustellen. Das klappt freilich nur, wenn die Quellen auch angegeben sind. Abbildungs- und Tabellenverzeichnisse könnt Ihr für die Prüfung aber getrost unterschlagen, um Kosten zu sparen.

Nachdem die Arbeit hochgeladen wurde, zeigt PlagAware den Textinhalt, im Literaturverzeichnis angegebene Quellen und weitere Optionen nochmals zur Kontrolle an. Wir sind mutig und klicken gleich mal auf “Plagiatsprüfung starten” – und werden mit der Meldung belohnt, dass nun “ScanCredits” zu erwerben sind. Einige Minuten später (der Kaufablauf ist etwas versteckt) haben wir unser Konto aufgefrischt und können die Prüfung starten.

Von Ampelmännchen und Prozentzahlen

Etwa nach einer halben Stunde ist die Plagiatsprüfung unserer Bachelorarbeit mit einem Ergebnis von 8% abgeschlossen. Was bedeutet das denn nun? Ein Blick in die PlagAware-Doku zum Thema Bewertung von Plagiatsprüfungen bringt Klarheit: Hierunter versteht das Programm die Anzahl der Worte, die in nicht angegebenen Quellen gefunden wurden, bezogen auf die Anzahl aller Worte der Arbeit.

Ein einfaches Ampelsystem sucht man leider vergebens. Allerdings ist der Hinweis, dass weniger die Anzahl, sondern vielmehr die Art und Weise der Textübernahme von Bedeutung ist, durchaus nachvollziehbar. Verlasst Euch also nicht auf blind auf Plagiats-Ampeln, sondern schaut Euch im Detail an, was (und was nicht) gefunden wurde.

Quelle, Zitat oder Plagiat?

Wie erwartet wurden öffentliche elektronische Quellen erkannt und im Text eingefärbt. Ein Klick auf eine Quelle öffnet nicht das Originaldokument, sondern stellt zunächst übersichtlich dar, welche Abschnitte kopiert wurden. Das funktioniert erstaunlich gut und deckt auf, wie stark eine Quelle umformuliert wurde.

Was nicht so gut funktioniert, ist die Erkennung der bereits bekannten Quellen. Sind die Quellen im Literaturverzeichnis als Link (wie http://link.springer.com/article/10.1007/s12239-017-0027-3) angegeben, ist alles in Ordnung, aber die Programme für die Plagiatsprüfung tun sich schwer damit, “richtige” Literaturangaben (wie “Coordinated control of ESC and AFS with adaptive algorithms, S. Yim, in International Journal of Automotive Technology (2017)”) den gefundenen Texten zuzuordnen. Hier ist das ist aber kein Problem, auf einen Klick markiert das System eine gefundene Quelle als “angegeben” und korrigiert den Prozentsatz entsprechend.

Das gilt auch für nicht relevante Quellen, wie etwa die üblichen Eidesstattlichen Erklärungen (“Hiermit versichere ich, dass ich die vorliegende Arbeit selbstständig…”). Bei der Plagiatsprüfung wird dies als nicht angegebene Fundstelle gewertet – was technisch ja nicht ganz falsch ist. Inhaltlich macht es aber natürlich keinen Sinn, und so schließen wir die Quelle kurzerhand aus.

Systeme für die Plagiatsprüfung sind also recht gut darin, die Quellen Eurer Bachelorarbeit zu finden und die Art der Überarbeitung darzustellen. Bei der Interpretation müsst Ihr aber nachhelfen – zumindest, falls die Prozentangaben oder Plagiats-Ampeln des Plagiat-Scans Sinn machen sollen. Achtet bei der Auswahl des Tools deshalb darauf, dass die manuelle Interpretation auch unterstützt wird.

In a Nutshell – Tipps & Tricks für die Plagiatsprüfung Eurer Bachelorarbeit

Programme für die Plagiatsprüfung können Euch für eine überschaubare Investition einiges an Sicherheit geben, bevor Ihr Eure wertvolle Bachelorarbeit einreicht. Sie sind aber sicherlich kein Allheilmittel gegen unvollständige und fehlerhafte Literaturabgaben. Insbesondere solltet Ihr die Plagiatsprüfung als ein Werkzeug zur ständigen Verbesserung Eurer Arbeit ansehen, die Fundstellen genau überprüfen und Euch nicht zu sehr auf die Plagiats-Ampeln verlassen.

* Bevor Ihr die Texte für die Plagiatsprüfung hochladet, lest Euch durch, was mit Euren Texten passiert. Werden sie gleich der ganzen Welt zur Verfügung gestellt? Können sie jederzeit gelöscht werden? Behaltet Ihr die Rechte an dem Text? Wenn Ihr diese Infos nicht finden könnt, sucht Euch im Zweifel ein anderes Programm.

* Ladet Eure Texte nicht im Original-Format hoch, sondern speichert sie als Nur-Text ab. Das schont Bandbreite und Eure Nerven bei der Übertragung und macht es leichter für den Plagiat-Checker, den Text richtig zu lesen. Das macht die Plagiatsprüfung besser und oft auch billiger.

* Erwartet nicht, dass alle Literaturquellen gefunden werden. Programme für die Plagiatsprüfung sind gut darin, frei zugängliche elektronische Quellen zu finden, können aber nur sehr begrenzt kostenpflichtige Artikel (und gar keine gedruckten Bücher) finden.

* Interpretiert nicht zu viel in Plagiats-Ampeln “Kein – Vielleicht – Sicher ein Plagiat” hinein. Die Entscheidung, ob unerlaubt abgeschrieben wurde, trifft immer noch der Prüfer – und nicht das Programm. Außerdem können auch die besten Tools nicht entscheiden, ob Ihr entsprechend den Regeln Eurer Prüfungsordnung zitiert habt – oder eben nicht.

* Achtung vor Plagiaten von anderen Bachelor-Arbeiten! Fast alle Programme für die Plagiatsprüfung, die von Schulen und Unis genutzt werden, können frühere Arbeiten in die Prüfung einbeziehen. Wenn Ihr die Plagiatsprüfung selbst durchführt, werden diese Quellen aber natürlich nicht gefunden.

* Falls möglich, gebt die URLs der Quellen im Text mit an. Gute Tools benutzen diese Angaben, um zu entscheiden, ob eine Textstelle angegeben wurde oder nicht.

* Achtet darauf, ob Ihr Euren Prüftext kostenlos überarbeiten dürft – oder ob dann eine neuer (kostenpflichtiger) Plagiats-Check fällig wird. Viele (aber nicht alle) Tools lassen Euch Quellen manuell ausschließen. Vor allem, wenn Eure Ihr Eure Arbeit (oder Teile hiervon) bereits irgendwo veröffentlicht habt, ist diese Funktion notwendig, um falsch positive Fundstellen zu ignorieren.

Wir können Euch unsere Partner bei Scribbr nur wärmsten für die Plagiatsprüfung empfehlen. 

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Hilfestellung für deine Bachelorarbeit im Kolloquium

Zunächst mag einem das Kolloquium zur Bachelorarbeit vor allem wie eins scheinen: Ein zusätzlicher Termin in der sowieso schon von universitären Verpflichtungen übersäten Woche. Ob Sprechstundentermine oder Verabredungen mit der Bibliothek: Während der Bachelorarbeit scheint sich die viel zu kurze Woche, nur um die Uni zu drehen. Wer verspürt da schon die Lust, zu allem Überfluss auch noch ein Kolloquium zu besuchen, in dem man seine Bachelorarbeit fremden Studierenden in einem ausführlichen Vortrag vorstellen soll. Spätestens beim Thema Vortrag vergeht auch dem letzten motivierten Absolventen die Lust, an einem Kolloquium teilzunehmen. Wirft man sich dort nicht den anderen Absolventen regelrecht zum Fraß vor, die mit Sicherheit alle super fleißig sind und besonders ausgefallene Themen haben? Gibt man dem Prüfungskolloquium eine Chance wird man schnell feststellen, dass man dort auf viele Leidensgenossen trifft. Man wird schnell feststellen, dass das Kolloquium für die Bachelorarbeit gleich in mehrfacher Hinsicht eine Chance ist.

Ablauf des Kolloquiums zur Bachelorarbeit

Eigentlich ist das Kolloquium nichts anderes als ein Seminar, an dem Bachelorstudierende teilnehmen, die sich in ihrer Studienabschlussphase befinden. Es ist damit zu trennen von der Art Kolloquium, das vielen Studenten nach Abgabe ihrer Bachelorarbeit bevorsteht und unumgänglich ist. In diesem müssen sie in einem circa 30 minütigen Vortrag ihre Bachelorarbeit verteidigen. Im Prüfungskolloquium zur Bachelorarbeit schreiben die meisten Teilnehmer bereits an ihrer Arbeit, andere Studenten suchen nach Ideen und Anregungen für ihre Abschlussarbeit. Die Atmosphäre im Kolloquium ist daher auch, anders als man vielleicht vermuten mag, in den meisten Fällen viel lockerer als in gewöhnlichen Uniseminaren. Im Kolloquium geht es dem Dozent weniger darum, seinen Studenten etwas zu vermitteln. Zwar gibt dein Dozent dir auch viele hilfreiche, ganz praktische Tipps in Bezug auf die Bachelorarbeit. So erklärt er dir beispielsweise, wie und wann du deine Bachelorarbeit anmelden solltest, wie lange Zeit du für die Bearbeitung deines Themas hast oder erläutert das Benotungsverfahren. Vielmehr dient das Kolloquium jedoch dazu, den Studenten Hilfestellung und Anleitung zu geben. Und das ist für viele Absolventen äußerst wichtig. Insbesondere Studierende, die ihre Abschlussarbeit in eher technisch oder naturwissenschaftlich ausgerichteten Fächern schreiben wie Chemie oder  Biologie, stehen mit der Bachelorarbeit das erste Mal vor der Aufgabe einen wissenschaftlichen Text zu verfassen. Doch auch erfahrene Absolventen stehen vor der schwierigen Aufgabe, ihre Probleme bei der Themenfindung, der Literaturrecherche oder eine Schreibblockade bei der Bachelorarbeit allein zu bewältigen. Das Bachelorarbeitskolloquium bietet ein Forum, um sich auszutauschen. Man befindet sich unter Gleichgesinnten, die alle in derselben Situation stecken und meist vor denselben Problemen stehen wie man selbst. Und selbst wenn jemand dabei ist, der besonders erfolgreich beim Verfassen seiner Bachelorarbeit zu sein scheint, kann man dies als Chance nutzen, von demjenigen zu lernen.

Die Bachelorarbeit im Kolloquium vorstellen

Den größten Nutzen im Kolloquium hat man, wenn man seine Arbeit  in einem ausführlichen Vortrag vorstellt und den roten Faden der Bachelorarbeit erklärt. Nicht an jeder Universität ist die Vorstellung der eigenen Arbeit Pflicht und wahrscheinlich hält niemand gerne Referate. Doch gerade im Bachelorarbeitskolloquium ergibt sich der größte Nutzen, wenn man seine eigene Arbeit vorstellt und eine Rückmeldung von den anderen Studenten bekommt. In der Regel bekommst du für deinen Vortrag keine Note, sondern es geht nur darum, Verbesserungsvorschläge und Hilfestellung von deinen Kommilitonen zu bekommen. Oft ist man in sein eigenes Thema und seine Arbeit so vertieft, dass man Schwächen nicht mehr erkennt. Andere jedoch merken sofort, wenn der rote Faden deiner Bachelorarbeit nicht klar, wenn deine Gliederung verbesserungswürdig oder wenn deine Forschungsfrage unverständlich ist. Du kannst auch mehrmals, in verschiedenen Arbeitsphasen während deiner Bachelorarbeit im Kolloquium vortragen. Die Atmosphäre ist dabei meist entspannt und man braucht sich nicht zu genieren. Jede Arbeit hat Schwächen und das Kolloquium ist dafür da, diese zu erkennen und an ihnen zu arbeiten.

Kontakte knüpfen im Bachelorarbeitskolloquium

Abgesehen davon, dass einem das Kolloquium die Möglichkeit bietet, ohne Benotung eine realistische Einschätzung zu seiner Bachelorarbeit zu bekommen, kann man das Kolloquium auch nutzen, um sich mit Studenten zusammenzufinden, die ebenfalls an ihrer Bachelorarbeit schreiben. Auch das kann eine Möglichkeit sein, sich die Arbeit an der Bachelorarbeit zu erleichtern. Willst du deine Fragen nicht im Kolloquium ansprechen, so kannst du dich vielleicht mit anderen Absolventen austauschen. Ein anderer Blickwinkel hilft meist, um in seiner eigenen Arbeit weiterzukommen. Und auch über eine Begleitung in die Bibliothek wirst nicht nur du dich freuen, sondern sicherlich auch die anderen Absolventen, die ansonsten wochenlang alleine an ihrer Bachelorarbeit sitzen würden.

Externe Bachelorarbeiten an der TU Darmstadt

Externe Bachelorarbeiten an der TU Darmstadt

Die Technische Universität Darmstadt unterstützt die Vernetzung von Wissenschaft und Wirtschaft. Diese enge Zusammenarbeit zeigt sich auch bei sogenannten “externen Abschlussarbeiten”. ( Dazu zählen natürlich auch Bachelor-, Master- , Diplom- und Hausarbeiten) Wie der Name schon sagt, werden diese Abschlussarbeit “extern”, also in Zusammenarbeit mit einem Unternehmen geschrieben – selbstverständlich sind diese Arbeiten auch Teil der Studienleistung an der TU Darmstadt. Aufgrund der speziellen Konstellation, bieten diese Abschlussarbeiten aus Sicht der TU Darmstadt Chancen sowie Risiken für alle Beteiligten. Hier gilt es erstmal zu klären, wer sind die Beteiligten? Dazu gehören in erster Linie die Studentin oder der Student, der akademische Betreuer sowie das Unternehmen ( häufig große Industrie Konzerne), aber auch wissenschaftliche Mitarbeiter.

Grundsätzlich gilt, externe Abschlussarbeiten werden genau wie alle anderen Abschlussarbeiten an der TU Darmstadt, durch die Universitätsbibliothek veröffentlicht. Außerdem trägt ein Mitglied der Professoren Gruppe die Verantwortung für den vormalen Ablauf. Die Studientin / der Student erhält nach Abschluss der Bachelorarbeit die Nutzungsrechte an seiner Arbeit. Falls auf Ressourcen der TU Darmstadt zurückgegriffen wurde während des Schreibprozesses, ( wie z.B. Software) ist die generelle Übertragen der Nutzungsrechte der Arbeit an ein Unternehmen nicht möglich. Darüber hinaus trägt der Studierende die Verantwortung, sich selbstständig einen Versicherungsschutz zu zulegen.

 

Allgemeine Grundsätze für externe Abschlussarbeiten an der TU Darmstadt

Die akademische Abschlussarbeit ist primär eine universitäre Prüfungsleistung. Bei der Anfertigung der Abschlussarbeit, muss die APB (Allgemeine Prüfungsbestimmung der Technischen Universität Darmstadt) unbedingt eingehalten werden.

Externe Bachelorarbeiten sind grundsätzlich nur in den Fachbereichen der TU Darmstadt möglich. Für Ausnahmen bedarf es der Zustimmung des Vorsitzenden der Prüfungskommission. Darüber hinaus darf der Umfang nur so gewählt sein, dass es möglich ist, diesen im für Abschlussarbeiten vorgesehenen Zeitraum umzusetzen. Dem Studierenden steht nach Abschluss der Arbeit das Recht auf Einsichtnahme zu, dieses gilt nicht für das involvierte Unternehmen.

 

Hinweise für die Studierenden

Im Regelfall wird zwischen dem Unternehmen und dem Studierenden ein Vertrag geschlossen. Dieser gibt dem Studenten die notwendige Planungssicherheit, außerdem  hilft dieser den Studenten Unternehmensintern einzuordnen. In diesem Vertrag wird zum Beispiel auch die Vertraulichkeit von sensiblen Unternehmensdaten( sowie gewerblicher Rechtsschutz, Verwertungs- bzw. Nutzungsrechten und Haftungsfragen) thematisiert. Wichtig für Studierende der Naturwissenschaften, Ingenieurwissenschaften oder auch der Wirtschaftswissenschaften ist es, die Einhaltung der allgemeinen Grundsätze der TU Darmstadt zu gewährleisten. Eine über die Studienzeit hinaus gehende vertragliche Bindung an ein Unternehmen ist natürlich möglich, sollte jedoch sorgsam bedacht sein. Diese frühzeitige Bindung kann den Studenten bei der Berufswahl später einschränken.

Der Studierende sollte außerdem sehr genau prüfen, ob die im Vertrag festgehalten inhaltlichen Ansprüche im gegeben Zeitraum umsetzbar sind. Dazu wird empfohlen, eng mit dem akademischen Betreuer zusammen zu arbeiten.

 

In welchen Fachbereichen werden externe Abschlussarbeiten empfohlen?

Die sechzehn Fachbereiche der TU Darmstadt ( Architektur, Bau- und Umweltingenieurwissenschaften, Biologie, Chemie,Elektrotechnik und Informationstechnik, Gesellschafts- und Geschichtswissenschaften, Humanwissenschaften, Informatik, Maschinenbau, Material- und Geowissenschaften, Mathematik, Physik , Rechts- und Wirtschaftswissenschaften, Computational Engineering , Energy Science and Engineering, Informationssystemtechnik , Mechanik  und Mechatronik ) haben einen unterschiedlich ausgeprägten Kontakt zur Wirtschaft. Im Anschluss werden kurz die Forschungsschwerpunkte der Fachbereiche Biologie, Chemie und Elektrotechnik und Informationstechnik vorgestellt.

 

Biologie an der TU Darmstadt

Allgemeines Profil: Der Fachbereich spiegelt sich in den Forschungsthemen und -schwerpunkten wieder, bei denen vor allem molekulare und biomedizinische Aspekte im Fokus stehen: Biology of Stress Responses, Synthetic Biology, Molecular and Cellular Responses to Ionizing Radiations. ()

Abschlussarbeiten im Bereich Biologie: Im Fachbereich Biologie ist es möglich eine externe Abschlussarbeit (Bachelorarbeit) anzufertigen. Dabei ist zu beachten, dass die gleichen Bedingungen wie für interne Arbeiten gelten. Zusätzlich gilt, dass Sie für eine externe Bachelorarbeit neben einem Betreuer Ihrer Arbeit vor Ort, einem Erst- und einem Zweitgutachter aus dem Fachbereich, der/die letztendlich auch die Gutachten anfertigen (in Absprache mit dem externen Betreuer). Alle drei Personen müssen auf dem Anmeldebogen unterschreiben.

Themen für externe Abschlussarbeiten im Bereich Biologie: Biologie Themen von Unternehmen

Chemie an der TU Darmstadt

Allgemeines Profil: Der Fachbereich Chemie der TU Darmstadt hat zweiundzwanzig Professuren, die sich auf die sechs Fachgebiete Anorganische Chemie, Biochemie, Makromolekulare Chemie, Organische Chemie, Physikalische Chemie und Technische Chemie verteilen. In diese Fachgebiete fallen auch die Fachrichtungen Biophysik, Festkörperchemie und  Papierchemie.

Abschlussarbeiten im Bereich Chemie: Gerade in der Chemie ist die Verknüpfung von Wissenschaft und Wirtschaft sehr eng. Viele Industrie Unternehmen haben ein sehr gutes Verhältnis und langjährige Kooperationen mit der Technischen Universität Darmstadt.

Themen für externe Abschlussarbeiten im Bereich Chemie: Chemie Themen von Unternehmen

Elektrotechnik und Informationstechnik (ETIT) an der TU Darmstadt

Allgemeines Profil: Die Elektrotechnik und Informationstechnik gewinnt immer weiter an Bedeutung im Alltag. Damit reicht Sie in vielerlei Weise in das menschliche Leben hinein.

Das Studium der Elektrotechnik und Informationstechnik (ETIT) im Bachelor of Science an der TU Darmstadt befähigt Absolventinnen und Absolventen dazu, an der Planung und Realisierung elektrotechnischer und informationstechnischer Komponenten und Systeme mitzuwirken.

Abschlussarbeit im Bereich Elektrotechnik und Informationstechnik (ETIT): Studierende der ETIT profitieren von dem sehr großen Interesse der Unternehmen, vom Know How zu der Studenten profitieren. Aus diesem Grund werden in diesem Fachbereich extrem viele Abschlussarbeiten extern geschrieben. Dies gilt auch für nah verwandte Studiengänge wie : Computational Engineering, Elektrotechnik und Informationstechnik, Mechatronik (MEC), Wirtschaftsingenieurwesen – technische Fachrichtung Elektrotechnik und Informationstechnik (WI-etit).

Berufliche Aussichten: Es gibt ein vielseitiges und reichhaltiges Angebot an Beschäftigungsmöglichkeiten für Elektroingenieurinnen und Elektroingenieure. Die zentrale Position der ETIT innerhalb der Ingenieurwissenschaften unterstützt diese Vielfalt der möglichen Arbeitsbereich zusätzlich. Gerade Industrien wie  die Luft- und Raumfahrt, die Automobilindustrie und die Medizintechnik sind attraktive Branchen für ETIT Studierende. Des weiteren zählen vor allem Unternehmen im Bereich der Informations- und Kommunikationstechnik, der Energietechnik sowie der Automatisierungstechnik zu den potentiellen Arbeitgebern von Elektroingenieurinnen und Elektroingenieuren.

Themen für externe Abschlussarbeiten im Bereich ETIT: ETIT Themen von Unternehmen

Sommer, Sonne, Bachelorarbeit – Wie die Abschlussarbeit im Sommer gelingt

Der meterologische Herbst hat bereits vor einigen Tagen begonnen: Es ist Mitte September. Für gewöhnlich beginnt nun die Zeit, in der die Blätter sich bunt färben, die Temperaturen sich senken und Bikini und Strandtasche gegen Übergangsjacke und Strickschal getauscht werden. Doch dieser Sommer ist ein wenig anders. Nach Gewittern und Überflutungen im Juni und Juli, dreht er jetzt im September nochmal richtig auf- mit hochsommerlich-heißen Temperaturen über 30 Grad. Jeder Student, der seine Bachelorarbeit bisher vor sich hergeschoben und auf kühlere Herbsttage zum Arbeiten gewartet hat, gerät jetzt in einen Zwiespalt: Baden oder Bachelorarbeit? Die folgenden Tipps sollen dir helfen, Sommer, Sonne und Bachelorarbeit unter einen Hut zu bekommen.

Das richtiges Zeitmanagement für deine Bachelorarbeit

Das A und O, um Sonnenbad und Bachelorarbeit zu vereinbaren ist ein richtiges Zeitmanagement. Ein Zeitplan kann helfen, Freizeit und Arbeitszeit auszugleichen und böse Überraschungen zu vermeiden. Der Zeitplan sollte die einzelnen Arbeitsphasen an deiner Bachelorarbeit bereits grob festlegen: Ob Themenfindung, Recherche, Konzeption oder Schreibphase: Für alles solltest du ausreichend Zeit einplanen, damit auch spontane Freizeittage bei gutem Wetter drin sind. Wie du deinen Zeitplan im Detail strukturierst, ist dir selbst überlassen. Du arbeitest lieber ein paar ganze Tage und nimmst dir dafür auch mal einen ganzen Tag frei? Dann plane dir beispielsweise 4 Arbeitstage pro Woche und 3 Freizeittage ein, die du dann entspannt und ohne schlechtes Gewissen am See verbringen kannst. Du kannst natürlich auch beides an einem Tag vereinbaren: Morgens setzt du dich an deine Bachelorarbeit, in der heißen Mittagshitze gönnst du dir eine Abkühlung im See, um dich am Abend mit einem kühlen Kopf erneut an deine Bachelorarbeit zu setzen. Allgemein gilt jedoch: Bachelorarbeit vor Badespaß. Bei zu viel Freizeit in der Sonne sollte die Bachelorarbeit nicht zu kurz kommen-sie ist schließlich deine Abschlussarbeit und berufsqualifizierend.

Themen für Bachelorarbeiten

Wo schreibe ich im Sommer am besten meine Bachelorarbeit?

Ist es hochsommerlich heiß, doch man braucht einen kühlen Kopf zum Arbeiten, beginnt die Suche nach dem passenden Ort zum Schreiben der Bachelorarbeit. Zu allererst bietet sich hier natürlich die Bibliothek an. Natürlich ist diese das ganze Jahr über ideal, um an seiner Bachelorarbeit zu schreiben: Es ist ruhig, es herrscht eine angenehme Arbeitsatmosphäre und die benötigte Literatur und weitere Arbeitsmaterialien befinden sich direkt um einen herum. Du kannst Materialien kopieren, einen Artikel aus einer Zeitschrift Scannen und deine fertige Bachelorarbeit ausdrucken. Zudem ist die Bibliothek klimatisiert und lichtgeschützt. So wird es dir weder zu heiß, noch wirst du geblendet. Kleiner Zusatzeffekt: Wenn du das schöne Wetter und die pralle Sonne am Himmel gar nicht erst siehst, weißt du auch nicht was du draußen verpasst.

Natürlich kannst du auch bei dir Zuhause arbeiten-Nicht jeder ist der Typ, der gerne in der Bibliothek arbeitet. Auch am heimischen Schreibtisch solltest du für eine angenehme Arbeitsatmosphäre sorgen. Verschaffe dir ausreichend Platz zum Arbeiten und such dir einen Ort, an dem du ungestört bist. Zudem solltest du im Sommer natürlich darauf achten, dass auch bei dir Zuhause für genügend Abkühlung gesorgt ist: Ein sonnengeschützter Platz oder ein Ventilator kühlen von außen, eine kalte Limo oder ein Eis kühlen von innen und heben die Stimmung bei Motivationstiefs. Außerdem sorgen sie für das nötige Sommergefühl.

Sonnenbad und Bachelorarbeit verknüpfen – Geht das?

Hartnäckige Sonnenanbeter würden am liebsten den ganzen Tag in der Sonne verbringen. Lange Tage in der kühlen Bibliothek stehen da nicht hoch im Kurs. Wieso die Bachelorarbeit also nicht im Urlaub oder am See schreiben? Zumindest am Anfang der Bachelorarbeit könnte das für einige eine Alternative zur Bibliothek  sein. Statt Zeitschrift oder Tageszeitung könntest du dir Forschungsliteratur als Strandlektüre in die Badetasche packen und in den Badepausen sichten. Ansonsten dient der Besuch am Strand eher, um den Kopf freizubekommen und sich erholt wieder an den Schreibtisch zu setzen. Dort arbeitet man am effektivsten und konzentriertesten. Natürlich kann man die Bachelorarbeit auch mit in den Urlaub nehmen: Morgens an den Schreibtisch, nachmittags an den Strand und Abends setzt man sich erneut an seine Abschlussarbeit. Die Frage, inwieweit der Erholungsfaktor so gegeben bleibt, muss jeder individuell beantworten. Auf der sicheren Seite ist man folgt man dem Motto: “Erst die Arbeit, dann das Vergnügen.” Also vielleicht doch lieber erst die Bachelorarbeit beenden und dann den Urlaub genießen.

Themen für Bachelorarbeiten

 

Bachelorarbeit im Unternehmen

Die typischen Fehler in der Bachelorarbeit – Und wie du sie vermeidest Teil II

Im letzten Teil der Serie konnten wir bereits feststellen: Beim Schreiben der Bachelorarbeit lauern eine Menge potentieller Fehlerquellen, in die man tappen kann. Wir geben dir die passenden Tipps, um Probleme mit der Gliederung, dem Timing oder deinem Betreuer zu vermeiden und voll mit dem Projekt Bachelorarbeit durchzustarten. So hast du schon bald deinen Bachelorabschluss in der Tasche und machst keine unnützen Fehler. 

Themen für Bachelorarbeiten

1. Fehler: Timing ist das A und O bei der Bachelorarbeit

Die einen arbeiten einfach dann, wann sie Lust und Zeit haben an ihrer Bachelorarbeit. Andere sitzen akribisch an Schreibplänen, um keine Sekunde zu verlieren und im besten Fall bereits zwei Wochen vor Abgabe komplett fertig mit ihrer Bachelorarbeit zu sein. Trotzdem ist es gar nicht so leicht, das Zeitmanagement während der Bachelorarbeit auch wirklich so umzusetzen, dass man am Ende hinkommt und keine Nachtschichten in der Bibliothek einlegen muss. Daher sollte man sich von Beginn an klarmachen, dass die Anfertigung einer umfassenden wissenschaftlichen Hausarbeit wie der Bachelorarbeit seine Zeit braucht. Daher sollte man in jedem Fall früh genug mit dem Schreiben beginnen und keine 72 Stunden Dauerschicht vor Abgabe einlegen, denn das geht in den meisten Fällen schief. Auch wenn der prototypische Student seine Freiheit liebt und gerne mal in den Tag hineinlebt ist es sehr sinnvoll, sich einen Zeitplan zu erstellen. Trotzdem sollte man immer offen für Unerwartetes sein und bei Verschiebungen im Zeitplan oder Problemen einen kühlen Kopf bewahren. Manchmal klappt die Arbeit an der Bachelorarbeit nicht so, wie ursprünglich geplant. Plant solche Zeiten ein, erholt euch und startet frisch gestärkt in eine neue Arbeitsphase.

 

2. Fehler: Fehlende Absprachen mit deinem Bachelorarbeits-Betreuer

Klar, keiner verbringt seine Freizeit gerne in den Sprechstunden seines Profs, um über seine Bachelorarbeit zu quatschen. Doch solltest du dich häufiger dort blicken lassen, als bei der Themenbesprechung, der Anmeldung und der Abgabe deiner Arbeit. Die Absprachen mit deinem Betreuer sind enorm wichtig und können dir eine große Hilfestellung sein. Schließlich ist es dein Betreuer, der am Ende deine Bachelorarbeit liest und bewertet. Die Gespräche können dir also helfen, ein Gespür dafür zu entwickeln, was dein Betreuer in deiner Bachelorarbeit erwartet. Zudem solltest du bei auftauchenden Problemen immer deinen Betreuer konsultieren. Der hat vermutlich schon zig Studenten bei ihrer Bachelorarbeit betreut und weiß, wie Probleme bewältigt und Blockaden gelöst werden können. Sollte es Unstimmigkeiten zwischen dir und deinem Betreuer geben, ist es immer ratsam, im Zweifel der Meinung deines Profs zu folgen: Er hat nicht nur die nötige Erfahrung und den Durchblick bei deinem Thema, sondern er ist auch derjenige, der über die Benotung deiner Bachelorarbeit entscheidet. In diese fließt oftmals nicht nur das Endergebnis, sondern auch die Fortschritte in der Zusammenarbeit ein.

 

3. Fehler: Zu wenig Zeit für Formalia am Ende der Bachelorarbeit eingeplant

Auch wenn mit dem Verfassen des letzten Satzes deiner Bachelorarbeit das Ende endlich erreicht scheint: So leicht kommt ihr nicht davon. Korrektur lesen, Fußnoten überarbeiten oder die Erstellung von Inhaltsverzeichnis, Literaturverzeichnis und Quellenverzeichnis. Das alles wartet noch nach der Fertigstellung des Textes. Viele Studenten haben das am Ende der Durststrecke Bachelorarbeit nicht mehr auf dem Schirm. Das solltet ihr aber, denn die Formalia am Ende der Bachelorarbeit kosten eine ganze Menge Zeit. Besonders die Überarbeitung der Fußnoten kann einen mitunter in den Wahnsinn treiben: Schriftgröße 9, ellenlange Namen, die keiner kennt und die ganzen Abkürzungen. Dafür braucht man einen kühlen Kopf und vor allem Eines: Zeit. Plant nach der Fertigstellung des Textteils also unbedingt noch genügend Zeit für die Überarbeitung der Formalia ein. Manche haben dazu noch mit einer begrenzten Seitenzahl zu kämpfen und sind am gefühlten Ende der Bachelorarbeit noch stunden- und tagelang damit beschäftigt, ihre Arbeit auf die richtige Größe zu kürzen.

Korrekturlesen der Bacheloarbeit – Aber bitte von mehr als einer Person

Nach monatelanger Arbeit geht einem nicht selten einfach die Puste aus. Man kennt seine Bachelorarbeit in und auswendig und kann sie nicht mehr sehen. Daher ist es nicht nur hilfreich, sondern regelrecht nötig, die Bachelorarbeit von einer fremden Person Korrektur lesen zu lassen. Fremde Personen, die deinen Text nicht kennen, sehen häufig Fehler, die du selber inzwischen einfach überliest. Außerdem sollten die auserwählten Personen nicht nur nach orthographischen Fehlern Ausschau halten, sondern auch auf den Stil deiner Arbeit achten. Hast du Formulierungsschwächen, wiederholst du dich oder benutzt du mitunter Umgangssprache? Gerade an diesem Punkt ist es enorm hilfreich, wenn mehr als eine Person deine Arbeit Korrektur liest. Wenn du zwei Meinungen hast, fällt es dir auch selbst leichter, den Mittelweg zu finden und die passenden Änderungen an deiner Arbeit vorzunehmen.

 

Themen für Bachelorarbeiten

Die typischen Fehler bei der Bachelorarbeit – Und wie du sie vermeidest Teil I

Mit der Bachelorarbeit wird dem Studenten viel abverlangt: Er ist mit der Aufgabe konfrontiert, eine umfassende wissenschaftliche Arbeit anzufertigen. Für einige Studenten, besonders für Studenten technisch oder naturwissenschaftlich orientierter Fächer, ist die Bachelorarbeit oft sogar die erste Hausarbeit. Wie also soll man das Projekt Bachelorarbeit angehen? Viele Studenten stehen dabei vor einem Berg aus Fragen. Relativ planlos legen sie dann mit der Arbeit los, um erste Fortschritte erkennen zu können. Bei dieser Vorgehensweise unterlaufen besonders denjenigen, die noch wenig Erfahrung beim Schreiben von wissenschaftlichen Arbeiten sammeln konnten, häufig dieselben Fehler. Doch das muss nicht so sein! Schließlich bist du nicht der erste, der eine Bachelorarbeit schreibt – Warum also nicht aus den Fehlern der anderen lernen? Ob Gliederung, Zeitmanagement oder Korrektur deiner Bachelorarbeit: Wir klären dich über die häufigsten Fehler beim Schreiben der Bachelorarbeit auf und zeigen dir, wie du diese vermeidest.

 

1. Das Thema der Bachelorarbeit

Die Wahl des Themas der Bachelorarbeit birgt gleich in mehrerlei Hinsicht Schwierigkeiten. Zwar wird uns immer wieder gesagt, man solle ein Thema wählen, das uns auch wirklich interessiert. Die wenigsten halten sich jedoch an diesen Grundsatz. Dabei ist er elementar wichtig. Zu viele Studenten wählen ein Thema für ihre Bachelorarbeit, dass sie nicht wirklich interessiert. Bereits nach einigen Wochen oder sogar Tagen sind sie so gelangweilt von ihrer Arbeit, dass sie am liebsten alles hinschmeißen würden. Damit das nicht passiert nimm dir diesen Tipp zu Herzen und wähle ein Thema, das dich fasziniert und mit dem du dich gerne mehrere Wochen oder Monate beschäftigst. Gleichzeitig solltest du dein Thema nicht zu breit fassen. Auch das ist ein häufiger Fehler, der einem die Arbeit an der Bachelorarbeit schnell vermiesen kann. Ist dein Thema zu breit gewählt, verlierst du schnell den Überblick und gleichzeitig fällt es dir schwer, eine Gliederung zu entwerfen, die alle Unterthemen sinnvoll miteinander verbindet. Du solltest deinen Themenvorschlag daher immer mit deinem Betreuer absprechen. Der kann meist schnell einschätzen, ob sich dein Thema zur Bearbeitung in einer Bachelorarbeit eignet. So ersparst du dir nicht nur einiges an Arbeit, sondern schonst auch deine Nerven! Ein letzter Tipp zur Wahl des Themas der Bachelorarbeit: Wenn möglich, wähle ein Thema, das du bereits ansatzweise in einem deiner Seminare behandelt hast. So hast du nicht nur bereits Materialien zur Verfügung, die du nutzen kannst, sondern bringst auch einiges an Vorwissen mit. So kannst du dir ein umfassendes erstes Einlesen in die Thematik sparen und gleich mit deiner Bachelorarbeit durchstarten

Themen für Bachelorarbeiten

2. Die Konzeption der Gliederung für die Bachelorarbeit

Ohne Frage: Die Konzeption der Gliederung ist für jede Bachelorarbeit einer der großen Knackpunkte und birgt einiges Potential für Fehler. Viele Studenten entwerfen ihre Gliederung erst am Ende des Schreibprozesses: Davon ist dringend abzuraten! Stattdessen solltest du einige Zeit in die Strukturierung deiner Arbeit investieren und dir so ein Gerüst und gleichzeitig einen Fahrplan für das Schreiben der Arbeit erstellen. Denn hast du erst den roten Faden deiner Bachelorarbeit in einer Gliederung verpackt, geht dir die Schreibarbeit meist leicht von der Hand. Vielleicht wirst du während des Schreibens feststellen, dass einige Unterpunkte umformuliert werden müssen und andere Aspekte ganz rausgekürzt werden können, während andere Thematiken intensiver behandelt werden sollten. Alles kein Problem, solange du ein Gesamtgerüst hast. Dieses sollte nicht nur das Gliederungsmodell festlegen, sondern auch die Anzahl der Hauptteile und die Argumentationsstruktur. Gehst du lieber deduktiv vor oder induktiv? Welches Modell eignet sich für die Leitfrage meiner Bachelorarbeit? Erst wenn solche elementaren Fragen geklärt sind, solltest du mit dem Schreiben der Bachelorarbeit beginnen.

 

3. Literaturrecherche nach dem Schneeballprinzip?

Nicht bei der Bachelorarbeit! Auch wenn es bei deinen vorherigen Hausarbeiten gereicht haben mag, die Literaturrecherche nach dem Schneeballprinzip zu betreiben und somit einfach das an Literatur zu verwenden, was einem der Opac bei Eingabe der selbstgewählten Schlagworte so vorschlägt, solltest du von dieser Strategie bei der Bachelorarbeit doch eher Abstand nehmen und eine „richtige“ Literaturrecherche durchführen. Sicherlich kannst du zu Beginn auch einfach mal schauen, welche Literatur dir der Opac bei den einschlägigen Keywords zu deinem Thema ausspuckt. Trotzdem solltest du dir auch Enzyklöpädien und die Literaturverzeichnisse der Standardwerke zu deinem Thema vornehmen. Zudem legen viele Professoren großen Wert auf die Verwendung einer möglichst großen Anzahl aktueller Aufsätze. Diese findest du am besten über spezielle Datenbanken im Opac deiner Unibib. Erst nach einer umfassenden Literaturrecherche und wenn du das Gefühl hast, das Thema durchdrungen zu haben, solltest du mit dem Schreiben deiner Bachelorarbeit beginnen. Denn sollte dir am Ende auffallen, dass du einschlägige Literatur einfach nicht rezipiert hast, machst du dir damit einen Haufen Mehrarbeit.

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Typografie: Verleihe deiner Bachelorarbeit eine individuelle Note

Für jeden Studenten ist die Bachelorarbeit etwas Besonderes: Die erste größere Arbeit, zum ersten Mal umfassend wissenschaftlich Arbeiten, zum ersten Mal viel Zeit mit einem Thema verbringen. Und dazu macht sie in den meisten Fällen noch einen großen Teil der Gesamtnote des Bachelorstudiums aus. Dein Betreuer hingegen nimmt vermutlich jeden Monat gleich mehrere Abschlussarbeiten entgegen und arbeitet diese routiniert ab. Bei der Bachelorarbeit aus der Masse herauszustechen ist dabei gar nicht so leicht. Auch die Themen der Bachelorarbeiten sind meist nicht so spektakulär, wie sie für den unerfahrenen Studenten klingen mögen und wurden oft in ähnlicher Weise oder mit anderem Schwerpunkt bereits bearbeitet. Um seiner Arbeit trotzdem ein Alleinstellungsmerkmal und eine ganz individuelle Note zu verleihen, könnte man ihr eine ganz eigene Typografie verleihen. Wie das geht? Wir geben dir Tipps!

1.    Finde in deiner Bachelorarbeit deinen eigenen Schreibstil

Das Wichtigste vorweg: Du solltest immer versuchen, unkompliziert und verständlich zu schreiben. Manche Studenten sind der Auffassung, lange Schachtelsätze gespickt mit möglichst vielen Fremdwörtern sind Zeichen eines guten Schreibstils – weit gefehlt! Gerade hiervon ist dringend abzuraten. Stattdessen sollte man in seiner Bachelorarbeit einen klaren, verständlichen Stil finden, der den Anspruch der Wissenschaftlichkeit wahrt. Das heißt vor allem, dass der vorschriftsgemäße Einbau von Zitaten Pflicht ist und umgangssprachliche Wendungen möglichst vermieden werden sollten. Generell zeugt es von einem guten Stil, wenn Zitate nicht einfach wörtlich in den Text übernommen werden, sondern als indirekte Zitate in die eigene Argumentation eingeflochten werden. Sie sollten dazu dienen, die eigene Argumentation entlang des roten Fadens der Bachelorarbeit zu stützen und seine Thesen zu untermauern. Eine freie Formulierung kann diesen Effekt unterstützen. Außerdem sollten Wiederholungen im Text möglichst vermieden werden. Manchmal ist weniger eben doch mehr und zeugt von einem guten Schreibstil. Die Kunst dabei ist es, aus den vielen Informationen, die einem Quellen und Literatur bieten, das Wesentliche herauszufiltern und in eigenständigen Formulierungen an der Gliederung der Bachelorarbeit orientiert diese abzuarbeiten. Auch wenn es banal scheint: Auch die Orthographie spielt beim Schreiben der Bachelorarbeit eine große Rolle, die nicht unterschätzt werden sollte. Denn im schlimmsten Fall kann eine Vernachlässigung der Orthographie zu Punktabzug und damit einer schlechteren Bewertung in deiner Bachelorarbeit führen.

2.    Abbildungen in der Bachelorarbeit sorgen für Anschaulichkeit

Gerade bei Bachelorarbeiten in naturwissenschaftlichen und technischen Fächern, wie beispielsweise einer Bachelorarbeit in Physik Biologie oder auch Maschinenbau, bieten sich Abbildungen zur visuellen Darstellung der untersuchten Gegenstände an. Dies können beispielsweise Diagramme oder Zeichnungen sein. Deine Bachelorarbeit bekommt dadurch einen ganz eigenen Stil und hebt sich sicherlich von anderen Abschlussarbeiten ab, die zur Erläuterung nur mit Text arbeiten. Bei der Verwendung von Abbildungen in wissenschaftlichen Arbeiten ist jedoch immer auch Vorsicht geboten. Dies gilt besonders, wenn Abbildungen einfach übernommen werden: Achtung, Plagiat-Gefahr! Stößt du auf eine passende Abbildung, dann musst du diese immer korrekt als Quelle angeben. Um deinen eigenen Stil in der Bachelorarbeit zu unterstreichen, ist jedoch die eigene Anfertigung solcher Abbildungen zu empfehlen. So hast du die Möglichkeit, diese individuell zu gestalten und auf deine Argumentation zuzuschneiden. Immer achten solltest du dabei auf eine übersichtliche Darstellung und die korrekte Beschriftung deiner Abbildung.

3.    Das Layout deiner Bachelorarbeit : Deckblatt, Schriftart etc.

Natürlich ist es enorm wichtig, dass du dich an die formalen Vorgaben für deine Bachelorarbeit hältst. Meist ist der Zeilenabstand, der Satzspiegel, die Schriftgröße etc. vorgegeben. Hieran sollte man sich sehr genau halten, um ein generell ansprechendes Erscheinungsbild der Arbeit sicherzustellen. Darüber hinaus kann man seiner Bachelorarbeit trotzdem in Form des Layouts eine individuelle Note verleihen. Besonders das Deckblatt ist dabei herauszuheben. Es vermittelt dem Prüfer und dem Leser der Bachelorarbeit einen ersten Eindruck. Für Leser kann dies auch ausschlaggebend dafür sein, ob sie die Arbeit weiterlesen wollen oder nicht. Die Basisinformationen sollten natürlich drauf: Titel, Betreuer, Name und Anschrift. In der Gestaltung jedoch bist du frei. Vielleicht bieten sich bestimmte Farben an, vielleicht färbst du den Hintergrund des Deckblattes ein oder du verwendest eine Grafik. Auch kannst du deinem Titel eine individuelle Note verleihen: In der Gestaltung ist deiner Kreativität keine Grenze gesetzt. Auch durch eine aufwendigere Bindung kannst du deine Arbeit individuell gestalten und ein ganz eigene Erscheinungsbild unterstützen. Das einzige worauf du achten solltest ist eine Einheitlichkeit. Du siehst also: Es gibt viele Möglichkeiten, mit wenig Aufwand deine Prüfer gestalterisch von deiner Bachelorarbeit zu überzeugen!

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Selbstorganisation bei der Bachelorarbeit – Umsetzen statt Aufschieben

Jeder kennt die Sprichwörter: Der frühe Vogel fängt den Wurm, besser früh als spät und nicht erst fünf vor zwölf mit der Bachelorarbeit starten und alles auf den letzten Drücker erledigen. Denn das hat meist nur strapazierte Nerven, leidende Mitmenschen und verminderte Qualität zur Folge. Gerade bei einem so wichtigen Projekt wie der Bachelorarbeit gilt daher: Selbstorganisation ist das A und O. Die fehlt während der Abschlussphase deines Studiums jedoch häufig. Deine Kurse hast du in der Regel alle schon abgeschlossen und du solltest deine gesamte freie Zeit darauf verwenden, dich der Bachelorarbeit zu widmen und zwar alleine. Die nötige Motivation und Organisation – dafür bist du verantwortlich. Wie das gelingt? Das erfährst du hier.

 

Themen für Bachelorarbeiten


Gelungene Selbstorganisation bei der Bachelorarbeit bedeutet Planung

Zwar ist Selbstorganisation eigentlich Handwerkszeug, das in allen Lebenslagen immer wieder verlangt wird. Jedoch fällt es vielen Studenten schwer, vom Entspannungsmodus in den Studienabschlussmodus umzuschalten, den die Bachelorarbeit aber zwangsläufig verlangt. Eine durchdachte Organisation dieser Phase sollte möglichst am Anfang des Arbeitsprozesses an der Bachelorarbeit angegangen werden. Organisation meint, planvoll und strukturiert das Projekt Bachelorarbeit anzugehen und zu organisieren gibt es bei der Bachelorarbeit einige Dinge. Du solltest dir zum Beispiel überlegen, an welchem Ort du deine Abschlussarbeit schreiben willst. Falls du dich für die Arbeit in der Bibliothek entscheiden solltest, wäre es eine Überlegung, dir dort eine Kabine zu mieten. Sie erspart dir jeden Tag aufs Neue die lästige Platzsuche und garantiert dir einen ruhigen Ort, an dem du dich garantiert konzentrieren kannst. Ein weiterer Pluspunkt: Du kannst deine Unterlagen einfach in deiner Kabine lassen und kannst außerhalb der Bibliothek deine Bachelorarbeitsfreie Zeit genießen. Es ist allerdings empfehlenswert sich frühzeitig um eine eigene Kabine zu kümmern, da diese oft Monate im Voraus ausgebucht sind. Vielleicht bist du aber auch eher der Typ, der am heimischen Schreibtisch arbeitet. Doch auch dann solltest du möglichst im Voraus für ausreichend Ruhephasen in deiner Wohnung sorgen. Wohnst du in einer WG solltest du WG-Partys oder WG-Besuche deiner Mitbewohner ebenfalls einplanen, um einen geregelten Arbeitsrhythmus beizubehalten.

 

Zeitplanung der Bachelorarbeit


Ein sehr wichtiger Punkt bei der Organisation der Bachelorarbeit ist die Planung der Arbeitszeit. Ein Zeitplan hilft, langfristig zu planen und einen strukturierten Arbeitsrhythmus zu entwickeln. Zunächst solltest du wichtige Fristen, wie die Themenabgabe oder auch den endgültigen Abgabetermin deiner Bachelorarbeit im Auge haben. Jedoch sollten auch andere wichtige Termine wie ein möglicher Urlaub oder Besuche in diesem Plan berücksichtigt werden, um Zeitprobleme zu vermeiden. In jedem Fall ist es ratsam den Zeitplan so zu erstellen, dass vor dem Abgabetermin noch einige freie Tage liegen. Sollte etwas Unerwartetes passieren, solltest du Schwierigkeiten haben oder kommt dein Zeitplan durcheinander, kannst du trotzdem entspannt bleiben. Die einzelnen Arbeitsphasen solltest du sorgfältig planen. Wie viel Zeit du für die jeweilige Phase brauchst, musst du individuell entscheiden: Manche benötigen mehr Zeit für die Literaturrecherche, andere hängen bei der Gliederung und brauchen sehr lange, um einen Roten Faden für ihre Bachelorarbeit zu finden und wieder andere finden kein Thema für ihre Bachelorarbeit. Orientiere dich an deinen Erfahrungen bei denen letzten Hausarbeiten und erstelle danach deinen individuellen Arbeitsplan. Dabei solltest du immer auch genügend Zeit für die Korrektur deiner Bachelorarbeit einplanen. Dein Zeitplan sollte allerdings nicht nur aus Arbeitsphasen bestehen: Auch Pausen und freie Tage sind wichtig. Jeder braucht mal Abwechslung!


Motivation für die Arbeit an der Bachelorarbeit


Eine gute Selbstorganisation sollte auch die eigene Motivation berücksichtigen, die ständig neu entfacht werden muss. Der Arbeitsprozess einer Bachelorarbeit ist lang. Jeder durchlebt Höhen, aber auch einige Tiefen. Daher ist es unheimlich wichtig, sich ständig neu motivieren zu können, damit man nicht in den berüchtigten Aufschiebe-Modus gerät oder verzweifelt. Bestenfalls sollte man sich auch hierfür bereits im Voraus Methoden überlegen. Einigen hilft es möglicherweise sich mit Musik zu motivieren. Für andere kann Sport Motivation sein: Nach stundenlanger Arbeit und einem rauchenden Kopf kann eine Laufrunde durch den Wald oder Park Wunder wirken. Du solltest dir außerdem Zwischenetappen setzen und dir deine Teilerfolge bewusst vor Augen führen, um zu sehen, wie weit du schon gekommen bist. Du wirst bei jedem neuen Teilerfolg merken, wie schnell du dich deinem Ziel näherst: Der Abgabe deiner Bachelorarbeit.

 

Themen für Bachelorarbeiten

Sommer, Sonne, Bachelorarbeit – Wie die Abschlussarbeit im Sommer gelingt

Der meterologische Herbst hat bereits vor einigen Tagen begonnen: Es ist Mitte September. Für gewöhnlich beginnt nun die Zeit, in der die Blätter sich bunt färben, die Temperaturen sich senken und Bikini und Strandtasche gegen Übergangsjacke und Strickschal getauscht werden. Doch dieser Sommer ist ein wenig anders. Nach Gewittern und Überflutungen im Juni und Juli, dreht er jetzt im September nochmal richtig auf- mit hochsommerlich-heißen Temperaturen über 30 Grad. Jeder Student, der seine Bachelorarbeit bisher vor sich hergeschoben und auf kühlere Herbsttage zum Arbeiten gewartet hat, gerät jetzt in einen Zwiespalt: Baden oder Bachelorarbeit? Die folgenden Tipps sollen dir helfen, Sommer, Sonne und Bachelorarbeit unter einen Hut zu bekommen.

Das richtiges Zeitmanagement für deine Bachelorarbeit

Das A und O, um Sonnenbad und Bachelorarbeit zu vereinbaren ist ein richtiges Zeitmanagement. Ein Zeitplan kann helfen, Freizeit und Arbeitszeit auszugleichen und böse Überraschungen zu vermeiden. Der Zeitplan sollte die einzelnen Arbeitsphasen an deiner Bachelorarbeit bereits grob festlegen: Ob Themenfindung, Recherche, Konzeption oder Schreibphase: Für alles solltest du ausreichend Zeit einplanen, damit auch spontane Freizeittage bei gutem Wetter drin sind. Wie du deinen Zeitplan im Detail strukturierst, ist dir selbst überlassen. Du arbeitest lieber ein paar ganze Tage und nimmst dir dafür auch mal einen ganzen Tag frei? Dann plane dir beispielsweise 4 Arbeitstage pro Woche und 3 Freizeittage ein, die du dann entspannt und ohne schlechtes Gewissen am See verbringen kannst. Du kannst natürlich auch beides an einem Tag vereinbaren: Morgens setzt du dich an deine Bachelorarbeit, in der heißen Mittagshitze gönnst du dir eine Abkühlung im See, um dich am Abend mit einem kühlen Kopf erneut an deine Bachelorarbeit zu setzen. Allgemein gilt jedoch: Bachelorarbeit vor Badespaß. Bei zu viel Freizeit in der Sonne sollte die Bachelorarbeit nicht zu kurz kommen-sie ist schließlich deine Abschlussarbeit und berufsqualifizierend.

Wo schreibe ich im Sommer am besten meine Bachelorarbeit?

Ist es hochsommerlich heiß, doch man braucht einen kühlen Kopf zum Arbeiten, beginnt die Suche nach dem passenden Ort zum Schreiben der Bachelorarbeit. Zu allererst bietet sich hier natürlich die Bibliothek an. Natürlich ist diese das ganze Jahr über ideal, um an seiner Bachelorarbeit zu schreiben: Es ist ruhig, es herrscht eine angenehme Arbeitsatmosphäre und die benötigte Literatur und weitere Arbeitsmaterialien befinden sich direkt um einen herum. Du kannst Materialien kopieren, einen Artikel aus einer Zeitschrift Scannen und deine fertige Bachelorarbeit ausdrucken. Zudem ist die Bibliothek klimatisiert und lichtgeschützt. So wird es dir weder zu heiß, noch wirst du geblendet. Kleiner Zusatzeffekt: Wenn du das schöne Wetter und die pralle Sonne am Himmel gar nicht erst siehst, weißt du auch nicht was du draußen verpasst.

Natürlich kannst du auch bei dir Zuhause arbeiten-Nicht jeder ist der Typ, der gerne in der Bibliothek arbeitet. Auch am heimischen Schreibtisch solltest du für eine angenehme Arbeitsatmosphäre sorgen. Verschaffe dir ausreichend Platz zum Arbeiten und such dir einen Ort, an dem du ungestört bist. Zudem solltest du im Sommer natürlich darauf achten, dass auch bei dir Zuhause für genügend Abkühlung gesorgt ist: Ein sonnengeschützter Platz oder ein Ventilator kühlen von außen, eine kalte Limo oder ein Eis kühlen von innen und heben die Stimmung bei Motivationstiefs. Außerdem sorgen sie für das nötige Sommergefühl.

Sonnenbad und Bachelorarbeit verknüpfen – Geht das?

Hartnäckige Sonnenanbeter würden am liebsten den ganzen Tag in der Sonne verbringen. Lange Tage in der kühlen Bibliothek stehen da nicht hoch im Kurs. Wieso die Bachelorarbeit also nicht im Urlaub oder am See schreiben? Zumindest am Anfang der Bachelorarbeit könnte das für einige eine Alternative zur Bibliothek  sein. Statt Zeitschrift oder Tageszeitung könntest du dir Forschungsliteratur als Strandlektüre in die Badetasche packen und in den Badepausen sichten. Ansonsten dient der Besuch am Strand eher, um den Kopf freizubekommen und sich erholt wieder an den Schreibtisch zu setzen. Dort arbeitet man am effektivsten und konzentriertesten. Natürlich kann man die Bachelorarbeit auch mit in den Urlaub nehmen: Morgens an den Schreibtisch, nachmittags an den Strand und Abends setzt man sich erneut an seine Abschlussarbeit. Die Frage, inwieweit der Erholungsfaktor so gegeben bleibt, muss jeder individuell beantworten. Auf der sicheren Seite ist man folgt man dem Motto: “Erst die Arbeit, dann das Vergnügen.” Also vielleicht doch lieber erst die Bachelorarbeit beenden und dann den Urlaub genießen.

 

 

Bachelorarbeit_Plagiat

Die Bachelorarbeit – Wie du ein Plagiat vermeidest – Teil 2

Plagiate lohnen sich nicht. So viel konnten wir im ersten Teil des Beitrags schon rausfinden. Sie sind für deinen Dozenten durch eine Plagiatsprüfung leicht aufzudecken und haben schwere Konsequenzen.  Doch nicht jeder plagiiert mit Absicht. Um ein Plagiat in der Bachelorarbeit zu vermeiden, sollte man sorgfältig und gewissenhaft arbeiten. Hierzu gehört nicht nur eine saubere Zitierweise: Auch bei der Wahl deiner Quellen ist Vorsicht geboten.

Welche Quellen eignen sich zum Zitieren für meine Bachelorarbeit?

Da es sich bei deiner Bachelorarbeit um eine wissenschaftliche Arbeit handelt, solltest du deine Thesen möglichst auch mit wissenschaftlicher Forschungsliteratur belegen. Zunächst einmal solltest du daher nach wissenschaftlicher Literatur für deine Arbeit in den Universitäts- und Fachbibliotheken suchen. Du findest hier sowohl Monografien und Sammelbände, wie auch  Enzyklopädien. Diese helfen dir insbesondere, wenn du am Anfang deiner Bachelorarbeit stehst. Sie erklären häufig wichtige Termini und versammeln zentrale Literaturangaben zu deinem Thema. Außerdem findest du in den Universitätsbibliotheken eine große Auswahl unterschiedlicher Fachzeitschriften. Viele Dozenten wünschen sich die Nutzung aktueller Fachartikel in der Bachelorarbeit, da diese meist sehr aktuell sind. Insgesamt kannst du alle Literatur aus Bibliotheken bedenkenlos als Quelle für deine Bachelorarbeit zitieren. Schwieriger wird es, wenn du Internetquellen verwenden willst. Zum einen ist bei diesen weder ihre Wissenschaftlichkeit, noch ihre Seriosität gesichert. Bei diesen solltest du vor allem darauf achten, dass ein Autor und ein Veröffentlichungsdatum angegeben sind, die du auch in deiner Fußnote aufführen kannst. Auch bei der Zitation von alten Bachelor- und Masterarbeiten aus dem Internet ist Vorsicht geboten. Du solltest hier auf eines der großen Portale wie grin.de oder hausarbeiten.de zurückgreifen. Sollten sich deine Argumente auch durch wissenschaftliche Literatur belegen lassen, solltest du lieber hierauf zurückgreifen. Wenn du an der Seriosität der Quelle zweifelst, ist es immer besser den sicheren Weg zu gehen und die Quelle wegzulassen.

Wie gehe ich mit Abbildungen in meiner Bachelorarbeit um?

Auch bei der Verwendung von Bildquellen ist Vorsicht geboten. Generell solltest du die Bilder immer zuerst auf ihre Richtigkeit prüfen. Nutzt du ein Bild oder eine Fotografie als Quelle für deine Bachelorarbeit, musst du diese in einem Abbildungsverzeichnis im Anhang der Arbeit aufführen. Wichtig ist auch bei Bildern eine Quellenangabe, denn auch Abbildungen, die übernommen und nicht richtig angegeben werden, gelten als Plagiat. Verwendest du in deiner Bachelorarbeit Diagramme, solltest du diese immer selber erstellen, selbst wenn du ein passendes Diagramm in einer Monografie oder im Internet findest. Zum einen ist auch hier die Seriosität der Quelle nicht garantiert. Außerdem lässt sich schwer nachprüfen, wer die Abbildung erstellt hat, selbst wenn eine Quelle an der Abbildung angegeben ist. Wenn du die Abbildung als Inspiration nimmst und selbst nachstellst, bist du in jedem Fall auf der sicheren Seite.  Außerdem zeigst du mit selbsterstellten Abbildungen Initiative und kannst bei deinem Betreuer punkten.

Wie verleihe ich meiner Bachelorarbeit Individualität?

Eigenständiges Formulieren s
owie das Fassen eigener Gedanken auf Grundlager der Forschungsliteratur ist das A und O jeder Bachelorarbeit und ein Erfolgsgarant. Wenn du diesen Tipp beherzigst, verleihst du deiner Bachelorarbeit automatisch Individualität. Doch wie schafft man es, eigenständig zu formulieren? Zunächst einmal ist es wichtig eine Thematik zu wählen, mit dem du dich identifizieren kannst. Dann fällt es dir nicht schwer, dich intensiv mit dem Thema deiner Bachelorarbeit auseinanderzusetzen. Dazu gehört auch, dass du die vorhandene Forschungsliteratur recherchierst und intensiv rezipierst. Wenn du diesen Schritt gegangen bist, solltest du einen umfassenden Überblick über die Thematik bekommen haben. Die Sekundärliteratur soll dir nur als Hilfe für deine Bachelorarbeit dienen. Sie soll deine Aussagen belegen und dich dazu anregen, selbst Gedanken zu fassen. Sie ist eine Art Inspirationsquelle für deine eigene Arbeit. Beginnst du mit dem Schreiben deines Textes, empfiehlt es sich, zunächst von deinen Leseeindrücken auszugehen und nicht ständig Formulierungen in der Forschungsliteratur nachzuschlagen. Dies birgt die Gefahr, zu nah am Ausgangstext zu bleiben. Schaffst du es jedoch, dich von deinen Quellen zu lösen, wirst du automatisch eigenständig formulieren. Sollten dir strittige Punkte in der Forschungsliteratur auffallen, die du möglicherweise sogar wiederlegen oder verbessern kannst, dann nutze diese Chance in deiner Bachelorarbeit: Nichts trägt mehr zu einer individuellen Abschlussarbeit im Bachelorstudium bei!

 

Wir können Euch unsere Partner bei Scribbr nur wärmsten für die Plagiatsprüfung empfehlen. 

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